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Süße Früchtchen

07.11.2018
Im Apfelparadies: Bgm. Siegfried Nagl und Apfelkönigin Magdalena I. © Stadt Graz/FischerSo bekommt man gerne einen Korb. © Stadt Graz/FischerWolfgang Mazelle, Manfred Reisenhofer, Bgm. Siegfried Nagl, Apfelkönigin Magdalena I, Rupert Gsöls und Roswitha Sommer (v. l.) © Stadt Graz/Fischer

Wenn Bürgermeister Siegfried Nagl einen Korb bekommt und sich darüber auch noch freut, dann hat das mit dem Besuch einer besonderen königlichen Hoheit zu tun. Als Botschafterin für das mehr als gesunde Obst ist seit drei Jahren Apfelkönigin Magdalena I. im Amt. Anlässlich des 10. Novembers – der Tag des Apfels – überbrachte sie eine wohlschmeckende Auswahl von Äpfeln an Bürgermeister Nagl, um über die diesjährige Ernte zu berichten: gemeinsam mit dem Präsidenten des Bundesobstbauverbands und Verbandsobmann steirischer Erwerbsobstbauern, Rupert Gsöls, dem Leiter der Abteilung Obstbau der Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft und Geschäftsführer des Verbandes steirischer Erwerbsobstbauern, Wolfgang Mazelle, Roswitha Sommer von der Erzeugerorganisation OGS sowie Manfred Reisenhofer, EOS (Erzeugergemeinschaft Obst Steiermark GmbH).

Dass die Steiermark und mit ihr Graz in diesem Fall wahrlich im Garten Eden zu Hause ist, ist bekannt, schließlich stammen 80 Prozent aller österreichischen Äpfel aus unserem Bundesland. Die endgültige Erntemenge liegt erst nach Ende der Einlagerung vor – die Schätzungen liegen bei rd. 190.000 Tonnen in der Steiermark – das ist eine große Ernte. 

Bürgermeister Nagl biss auch gleich in den (süßen) Apfel, um die Qualität zu testen. Und die kann sich sehen bzw. schmecken lassen. Es hat genug geregnet, der Blühverlauf war günstig und im Herbst gab es noch viele Sonnenstunden. Somit ist nicht nur die Gesamtmenge, sondern auch die Qualität sehr gut. Die Geschmacks- und Aromaausbildung wurde vom optimalen Erntewetter bestmöglich begünstigt – die Äpfel schmecken heuer hervorragend. Das konnte das Grazer Stadtoberhaupt nur bestätigen und wünschte allen ErzeugerInnen: „Dass eure tollen Äpfel reißenden Absatz finden und ihr nächstes Jahr von Kälteeinbrüchen bei der Apfelblüte verschont bleibt.“

Übrigens: Allein im Grazer Stadtgebiet gibt es rund 50 Obstbäuerinnen und Obstbauern.

Knackige Vielfalt

© Wikimedia Commons/Scott Bauer/Takeaway/Leslie Seaton/MarkusHagenlocher/Silverije

In der Steiermark gibt es bei den Äpfeln eine unglaubliche Sortenvielfalt, sie reicht in die Hunderte. Dennoch sind es ein paar Sorten, die am Markt besonders gerne angenommen werden.

Die Top-Ten:

  1. Golden Delicious (27 %)
  2. Gala (25 %)
  3. Idared (8 %)
  4. Braeburn (8 %)
  5. Jonagold (8 %)
  6. Pinova (5 %)
  7. Topas (5 %)
  8. Elstar (4 %)
  9. Fuji (2 %)
  10. Kronprinz Rudolf (2 %)

 Die Apfelkönigin weiß es aber noch genauer:

  • Der Süße: Fuji
  • Der Säuerliche: Elstar
  • Der Musige: Golden Delicious
  • Die Apfelstrudeltauglichsten: Idared oder Jonagold

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