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Plabutschtunnel: In der Nacht mit Gegenverkehr

15.12.2017

Die zeitintensiven Vorarbeiten bei der Sanierung des Grazer Plabutschtunnels auf der A 9 Pyhrn Autobahn sind nun abgeschlossen. Ab sofort kann der Verkehr in der Nacht (jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr früh) über die beiden mobilen Überleitsysteme in die rechte, westliche Tunnelröhre hinein- und wieder ausgeleitet werden. Diese Leitwände aus Stahl sind etwa 300 Meter vor dem Nordportal (42 Meter Länge, acht Tonnen) und knapp vor dem Südportal (35 Meter und 7,2 Tonnen) montiert. Sie können per Knopfdruck auf die Fahrbahn ausschwenken und so den Verkehr von der einen Fahrbahnseite auf die andere leiten.

Für die optische Trennung während des Gegenverkehrbetriebs in der Tunnelröhre Richtung Spielfeld sorgen 300 etwa 40 Zentimeter große Poller, die in der Fahrbahnmitte verschraubt wurden. Tagsüber bleiben diese natürlich bestehen, in dieser Tunnelröhre gilt daher auch am Tag bei normalem Richtungsverkehr ein Überholverbot.

In beiden Tunnelröhren ist während der gesamten Sanierungsphase das Tempolimit aus Sicherheitsgründen auf 80 km/h beschränkt, dieses wird auch durch die Section Control Anlage kontrolliert.

Sicherheit hat Vorrang

Die ASFINAG investiert in diesen Sicherheitsausbau insgesamt 64 Millionen Euro. Schwerpunkte dabei sind die Fluchtwege (20 werden zusätzlich errichtet) sowie die gesamte Sicherheitsausstattung, wie etwa Videoanlage, Lüftung, Tunnelsteuerung, Brandmeldeanlage und Funksystem. Und natürlich wird auch der Plabutschtunnel mit dem akustischen Tunnelmonitoring AKUT ausgestattet, dem System, das untypische Geräusche im Tunnel erkennt und Alarm auslöst.

(Quelle: ASFINAG)

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