• Seite vorlesen
  • Feedback an Autor
  • Auf Twitter teilen
  • Auf Facebook teilen

Wiedergeburt der Grazer Christbäume

25.12.2017
Im Stadtgebiet gibt es 70 „Landestellen“, damit Grazer Christbäume einen schmucklosen Abflug machen können. © Holding Graz/Enrico Radaelli
Im Stadtgebiet gibt es 70 „Landestellen“, damit Grazer Christbäume einen schmucklosen Abflug machen können.© Holding Graz/Enrico Radaelli

Was passiert mit den Christbäumen nach Weihnachten? Die eine Hälfte wärmt, die andere sorgt für perfektes Wachstum. Also: unbedingt zur Entsorgung bringen!

Wohin mit dem Christbaum, wenn er ausgedient hat?
Bereits ab 25. Dezember sind im Stadtgebiet 70 Christbaumsammelstellen aktiv. Bitte den Baum zuvor unbedingt von Lametta und sonstigem Behang befreien! Die Sammelstellen stehen bis einschließlich 21. Jänner 2018 zur Verfügung.

Wie viele Nadelbäume werden eigentlich nach den Feiertagen „außer Dienst“ gestellt?
Man rechnet mit rund 75.000. Der Großteil landet bei einer der 70 Sammelstellen.

Wohin werden sie gebracht?
Sie werden mittels Greifarmen auf Lkw verfrachtet und zur Abfallwirtschaft in die Sturzgasse 8 geliefert. Im Jahr 2017 wurden Christbäume mit einem Gewicht von insgesamt 128.000 Kilo verwertet.

Wie schaut die Wiedergeburt der Bäume aus?
Sie werden auf alle Fälle nachhaltig genutzt. Die eine Hälfte wird für thermische Verwertung in einem Biomasseheizwerk in der Steiermark verwendet – sprich – sorgt für Wärme. Die andere landet als sogenanntes Strukturmaterial bei der Kompostierung von Biomüll. Durch die Holzanteile steigt die Qualität. In beiden Fällen werden die Christbäume aber voher noch gehäckselt.

Verena Schleich

Mehr zum Thema

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).