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Offiziell im Amt

Michael Grossmann ist der neue "Hausherr" im Kulturamt

26.01.2018

Kultur als Grundnahrungsmittel

Gratulierten im Rahmen der offiziellen Amtseinführung dem neuen Leiter Michael Grossmann (M.): Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (r.) und Magistratsdirektor Mag. Martin Haidvogl. © Stadt Graz/Fischer
Gratulierten im Rahmen der offiziellen Amtseinführung dem neuen Leiter Michael Grossmann (M.): Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl (r.) und Magistratsdirektor Mag. Martin Haidvogl.© Stadt Graz/Fischer

Dass er der Nachfolger des in den wohlverdienten Ruhestand getretenen Dr. Peter Grabensberger in der Funktion als Leiter des Kulturamtes werden wird, ist schon länger bekannt. Heute wurde Michael Grossmann als solcher in sein neues Amt offiziell "eingeführt". Bei dieser traditionellen kleinen Feier im Büro des Neo-Abteilungsvorstandes stellen sich Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl und Magistratsdirektor Mag. Martin Haidvogl stets als Gratulanten ein.

Der 1966 in Leoben geborene Grossmann ist in der Stadt Graz kein "Neuer", war er doch von 2011 bis 2013 als Stadtrat für Kultur und Gesundheit zuständig. Der Gesundheit hat sich Grossmann in seiner Ausbildung intensiv gewidmet: Er absolvierte einen Universitätslehrgang für Krankenhausmanagement an der WU Wien, den er mit einem Diplom abschloss. Anschließend war er in der Verwaltung des Sanatoriums Eggenberg beschäftigt und nach weiteren beruflichen Stationen landete Grossmann 2004 im Büro des ehemaligen Bundesministers Mag. Jörg Leichtfried, der zu dieser Zeit Mitglied des Europäischen Parlaments war. Sein Büroleiter blieb er bis 2011.

Als neuer Kulturamtsleiter kann Grossmann nicht nur seine Expertise in diesem Bereich einbringen, sondern auch seine Leidenschaften: Oper, Theater, Tanztheater, Literatur, Städte- und Kulturreisen zählen zu seinen Hobbys. Für ihn steht die Kunst nicht an der Spitze der Bedürfnispyramide: "Im Gegenteil, für mich zählt sie zu den Grundbedürfnissen. Für mich ist Kunst ein Lebensmittel. Sie hat einen wesentlichen Einfluss auf unsere Lebensqualität." Gemeinsam mit der Politik und seinem großartigen Team möchte Grossmann in den kommenden fünf Jahren vieles in Bewegung setzen und die Kreativität der Künstlerinnen und Künstler fördern. Mit ihnen gemeinsam gilt es die Stadt zu gestalten.

Bürgermeister Nagl wünschte dem frischgebackenen Abteilungsvorstand und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine gute Hand und einen Blick, der durchaus weit in die Zukunft reichen kann. 

Der Schreibtisch, auf dem Grossmann arbeitet, hat übrigens auch schon Kultur: Das wuchtige Möbelstück aus dunkelbrauem Holz diente schon Altbürgermeister Vinzenz Muchitsch als Arbeitsunterlage.

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