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Cocoquadrat eröffnet in Graz

Nach Wien wird ab Sommer auch bei uns flexibel gearbeitet.

13.03.2018
Tragen einer modernen Arbeitswelt Rechnung: ICG-Managing-Partner Günter Kradischnig, CO-Gründer von LUMA Enlite, Florian Schneebauer, Bürgermeister Siegfried Nagl, Cocoquadrat-GF Wolfgang Bretschko und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl (v. l.). © Stadt Graz/Fischer
Tragen einer modernen Arbeitswelt Rechnung: ICG-Managing-Partner Günter Kradischnig, CO-Gründer von LUMA Enlite, Florian Schneebauer, Bürgermeister Siegfried Nagl, Cocoquadrat-GF Wolfgang Bretschko und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl (v. l.).© Stadt Graz/Fischer

Die Arbeitswelt hat sich stark verändert. War man früher an einen fixen Standort gebunden, lässt sich heute praktisch überall und zu jeder Zeit arbeiten und kommunizieren. Die neuen Technologien und veränderte bzw. erweiterte Kommunikationsmöglichkeiten sorgen dafür. Dieser Tatsache Rechnung tragen sogenannte Coworking-Places, Orte, an denen man flexibel seinem Beruf und Aufgabenbereich nachgehen kann, gleichzeitig Leute trifft und netzwerken kann. Diese Form von "offenen Büros" nutzen gerade JungunternehmerInnen, Start-ups, besonders gerne.

Und in diesem Bereich wird es ab Juni ein neues attraktives Angebot in Graz geben: Cocoquadrat mit Coworkcafé ist am Entenplatz 1a auf rund 500 Quadratmeter angesiedelt, in jenem Gebäude, in dem auch ICG Integrated Consulting Group zu Hause ist. Diese hat mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter von Cocoquadrat, Wolfgang Bretschko, "gemeinsame Sache gemacht" und vorerst Räumlichkeiten im Parterre und im ersten Stock dafür freigeschaufelt: "Aber wer weiß, in Zukunft werden wir vielleicht noch ein Stockwerk räumen und ausschließlich im Cocoquadrat arbeiten", schmunzelte ICG-Managing Partner Günter Kradischnig heute bei der Vorstellung des Projekts.

Die Idee zu Cocoquadrat und Coworkcafé brachte Wolfgang Bretscho, der "Ex-Styrianer", aus Amerika mit. Nachdem er beides in Wien bereits erfolgreich etabiliert hat, war nun die Zeit für Graz reif. Das wiederum freute Bürgermeister Siegfried Nagl sehr: "Eine gute Idee. Ich werde künftig auch das eine oder andere Mal mein Büro verlassen und hierher kommen, um zu arbeiten." Das Stadtoberhaupt zollte Bretschko Respekt: "Denn es gehört viel Mut dazu, etwas völlig Neues zu beginnen." Von Seiten der Stadt, Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung, werden Start-ups ja umfassend unterstützt und auch Coworking-Places gefördert. Im Fall von Cocoquadrat will man deshalb auch kooperieren und mithelfen, dass das innovative Konzept möglichst breite Akzeptanz findet.

Das Tolle im Cocoquarat ist übrigens ein hohes Maß an Flexibilität, Mobilität und Selbstbestimmung: "Das sind unsere Grundpfeiler. Jeder kann kommen und einfach losarbeiten, sich über unsere App registrieren. Es geht uns darum, möglichst unkompliziert Platz zum Arbeiten, Kommunizieren, Vernetzen und mehr zu schaffen", erklärt Bretschko.

Michaela Krainz

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