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GGZ sind erstes Lehrkrankenhaus

Kooperation mit der FH Burgenland ist eine echte Win-Win-Situation.

05.07.2018
Enthüllten die Tafel "Lehrkrankenhaus": Erwin Gollner, Gerd Hartinger, Judith Goldgruber, Siegfried Nagl und Georg Pehm, GF der FH-Burgenland (v. l.). © Stadt Graz/Fischer
Enthüllten die Tafel "Lehrkrankenhaus": Erwin Gollner, Gerd Hartinger, Judith Goldgruber, Siegfried Nagl und Georg Pehm, GF der FH-Burgenland (v. l.).© Stadt Graz/Fischer

Die südlichen Allianzen im wissenschaftlichen Bereich erfahren eine zusätzliche Stärkung. So formulierte Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl heute bei einer Pressekonferenz die enge Kooperation zwischen den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz (GGZ) und der FH Burgenland. Diese gipfelte nun in der Auszeichnung "Lehrkrankenhaus" für die GGZ. Eine Premiere: Denn erstmals vergabe die FH Burgenland mit ihren beiden Standorten Eisenstadt und Pinkafeld diese Auszeichnung: Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten - darüber war man sich heute einig. Denn was könnte für die Studierenden besser sein, als das Gelernte unmittelbar in die Praxis umzusetzen? Und auf Seiten der GGZ braucht man sich keine Sorgen um qualifizierten Mitarbeiternachwuchs zu machen.

Zusammenarbeit & Freundschaft

Eine enge Zusammenarbeit und freundschaftliche Beziehung zwischen den GGZ und der FH Burgenland besteht schon lange. So wurde Dr. Gerd Hartinger 2015 die erste Honorarprofessur verliehen. Rund 30 Masterarbeiten hat der GGZ-Geschäftsführer im Rahmen seines Lehrauftrags bereits betreut, unzählige junge Menschen haben in "seinem" Haus ein Betriebspraktikum absolviert. Erfreuliche viele sind wieder zurückgekehrt und heute in den unterschiedlichsten Bereichen tätig: "Ja, ich muss schon gestehen, die FH-Burgenland ist unser Lieblingspartner. Wir freuen uns deshalb ganz besonders über die Auszeichnung und den damit verbundenen Auftrag, als Lehrkrankenhaus möglichst viel Wissen weiterzugeben."

Nicht nur eine Tafel an der Wand

Und das tun die GGZ mit all ihren dazugehörigen Häusern an die Studierenden des Departments für Gesundheit. Dessen Leiter, Dr. Erwin Gollner nannte zwei Aspekte, die im große Freude bereiten: "Da ist einerseits der fachliche Aspekt und andereseits der freunschaftliche, emotionale. Gollner betonte: "Wir enthüllen heute nicht nur eine Tafel, sondern haben unsere Kooperation in einem ausführlichen Audit reflektiert." Resultat: Perfekt. Die Auszeichnung Lehrkrankenhaus dürfen die GGZ nun für drei Jahre führen. Danach wird evaluiert.

Ein Musterbeispiel

Ein "Musterbeispiel" für die Zusammenarbeit und welche Karriere daraus hervorgehen kann, ist Dr. Judith Goldgruber. Die ehemalige FH-Burgenland-Absolventin, war vor zwölf Jahren als Praktikantin in den GGZ tätig gewesen und leitet heute das Albert Schweitzer Institut für Geriatrie und Gerontologie. "Das ist für mich jetzt schon etwas Besonders, mit vier Chefs gemeinsam auf einer Bühne zu stehen", lachte Goldgruber.

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