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Radkampagne "Abstand macht sicher" fährt Bus

02.08.2018
Abstands.Botschaft am Jakominiplatz © Stadt Graz
Abstands.Botschaft am Jakominiplatz© Stadt Graz

Das Problem: AutofahrerInnen halten beim Überholen einen oft zu geringen Abstand ein und gefährden damit die RadlerInnen. Auch abrupt geöffnete Autotüren sind eine große Gefahr für Radfahrende, vor allem, wenn diese zu knapp an geparkten Autos vorbeifahren. Die Verkehrsunfallstatistik 2017 weist für Graz erneut 19 sogenannte Dooring-Unfälle mit Verletzungsfolgen aus.

Die 2015 von der Radlobby Österreich bundesweit gestartete Kampagne "Abstand macht sicher" soll auch die Forderung an den Gesetzgeber bekräftigen, einen verpflichtenden Seitenabstand für KFZ beim Überholen von RadlerInnen von zumindest 1,5 Meter in der StVO zu verankern.

2017 wurden von der Radlobby ARGUS Steiermark gemeinsam mit der Abteilung für Verkehrsplanung der Stadt Graz und Stadträtin Elke Kahr sowie dem Kuratorium für Verkehrssicherheit Infoflyer aufgelegt und unter anderem an über 50 Fahrschulen und über die Wirtschaftskammer an TaxilenkerInnen verteilt.

Um die Kampagne präsent zu halten, wurden nun 5 am Heck mit dem Sujet beklebte Busse der Graz Linien für 6 Monate auf Reisen geschickt. Auch auf dem zentralen Infoscreen am Jakominiplatz erscheint das knallrote Sujet in regelmäßigen Abständen, um aufmerksam zu machen auf die mindestens 1,5 m, die AutofahrerInnen beim Überholen und die 1,2 m, die RadlerInnen beim Vorbeifahren an haltenden und parkenden Autos halten sollen.


Wolfgang Wehap

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