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Kriminalität: Rückgang um 11%

08.08.2018
© Polizei

Die vorläufig erhobene Zahl der Anzeigen im 1. Halbjahr 2018 ist im Vergleich zu den Monaten Jänner bis Juni 2017 in der Steiermark deutlich zurückgegangen. Der Wohnraumeinbruch, der Kfz-Diebstahl und die Wirtschaftsdelikte sind gesunken, die Gewaltkriminalität ist leicht gestiegen. Die Internetkriminalität bleibt weiterhin die größte kriminalpolizeiliche Herausforderung. Das zeigen die vorläufigen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für Österreich. 

Von Jänner bis Juni 2018 bearbeitete die Polizei in der Steiermark insgesamt 23.790 Anzeigen. Das bedeutet einen Rückgang zu den Vergleichsmonaten 2017 von 11 Prozent bzw. ein Minus von 2.928 absoluten Anzeigenzahlen. (1. Halbjahr 2017: 26.718 Anzeigen). Die Aufklärungsquote ist nach derzeitigem Stand leicht rückläufig und betrug 51,8 Prozent (1. Hj 2017: 53,9 Prozent). 

Landespolizeidirektor Mag. Gerald Ortner, MA, sagt dazu: „Der Rückgang bei den Einbruchsdiebstählen, Kfz-Diebstählen und der Wirtschaftskriminalität ist sehr erfreulich. Die Polizei darf sich auf solchen Erfolgen aber nicht ausruhen. Wir werden weiterhin Schwerpunkte auf die Kriminalprävention und die Bekämpfung der Internetkriminalität legen. Bereits sehr gut angelaufene Projekte wie „GEMEINSAM.SICHER" gilt es fortzusetzen und weiter auszubauen."

Wohnraumeinbruch, Kfz-Diebstähle und Wirtschaftsdelikte rückgängig

Der Trend, der sich bereits im zweiten Halbjahr 2017 abzeichnete, hat sich in den ersten sechs Monaten 2018 fortgesetzt: Die Einbrüche in Wohnungen und Wohnhäuser sind in der Steiermark von 676 auf 548 Anzeigen gesunken. Rückgängig war auch der Diebstahl von Kraftfahrzeugen (Personenkraftwägen, Lastkraftwägen und Krafträder): in den ersten sechs Monaten 2018 wurden in der gesamten Steiermark 67 Kraftfahrzeuge (Kfz) als gestohlen gemeldet. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es 96 Kfz. Weiters gesunken ist auch die Zahl der Wirtschaftsdelikte: sie war um 6,2 Prozent von 3.003 auf 2.816 Anzeigen rückläufig. Die Zahl der Gewaltdelikte ist in der Steiermark um 1 Prozent von 2.135 auf 2.157 Anzeigen leicht gestiegen. Die Bekämpfung der Internetkriminalität bleibt auch 2018 eine enorme Herausforderung: die Zahl der Anzeigen ist um 4,1 Prozent erneut gestiegen. (1. Halbjahr 2017: 960, 1. Halbjahr 2018: 999 Anzeigen).

Über die Tatverdächtigen

Bis Ende Juni 2018 konnte die Polizei in der Steiermark insgesamt 15.272 Tatverdächtige ausforschen und anzeigen, darunter 4.842 fremde Tatverdächtige. Der Anteil der fremden Tatverdächtigen lag somit bei 31,7 Prozent. 2017 lag er bei 29,5 Prozent. Zu den häufigsten Herkunftsländern der fremden Tatverdächtigen zählten bis Ende Juni 2018 Rumänien (850 Tatverdächtige), Afghanistan (399 Tatverdächtige), Deutschland (342 Tatverdächtige), Türkei  (287 Tatverdächtige) und Ungarn (280 Tatverdächtige).  

(Quelle: Polizei)

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