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Herrrreinspaziert: Circus Knie in Graz

Lois Knie jun. und sein Team waren zu Gast bei Bürgermeister Nagl

27.08.2018
Circusdirektor Louis Knie (l.) und Spaßmacher Mr. Lorenz zeigten sich von der Jonglierkunst Bgm. Siegfried Nagls sichtlich beeindruckt. © Stadt Graz/Fischer
Circusdirektor Louis Knie (l.) und Spaßmacher Mr. Lorenz zeigten sich von der Jonglierkunst Bgm. Siegfried Nagls sichtlich beeindruckt.© Stadt Graz/Fischer

Er bringt Kinderaugen zum Strahlen, entführt in die Zauberwelt der Abenteuer und Attraktionen und verschafft ein Stück Auszeit vom hektischen Alltag: Auch in der heutigen Zeit hat der Zirkus nichts von seiner Faszination verloren. Zu einer der ältesten Dynastien gehört der 1806 gegründete Circus Knie. Der Schweizer National-Circus Knie, der deutsche Zirkus Charles Knie sowie der österreichische National Circus Louis Knie sollten daraus hervorgehen. Letzterer hat bis 30. September seine Zelte bei der Helmut-List-Halle aufgeschlagen und bringt das begeisterte Publikum zum "Träumen, Lachen & Staunen", wie der Titel des aktuellen Showprogramms lautet. "Ich freue mich darüber, dass Sie Ihre Kunst wieder nach Graz bringen", bedankte sich Bürgermeister Siegfried Nagl bei Louis Knie jun., der gemeinsam mit einigen ArtistInnen und Spaßmacher "Mr. Lorenz" seiner Einladung ins Rathaus gefolgt war. Nagl hatte mit seiner Enkeltochter die Auftaktveranstaltung besucht und war beeindruckt von den artistischen Glanzleistungen. Aber: "Wo ihr jetzt steht, entsteht die Smart City. Dort wird in zwei Jahren alles verbaut sein." Als alternative Standplätze kann sich das Stadtoberhaupt gut den Karmeliterplatz oder die Messe Graz vorstellen.

Ein Leben für den Cirkus

Bgm. Nagl mit der Circusfamilie und Humorist und Cirkus-Knie-Mentor "Steirer-Sepp" Josef Fritz (2. v. r.) in seinem Büro. © Stadt Graz/Fischer
Bgm. Nagl mit der Circusfamilie und Humorist und Cirkus-Knie-Mentor "Steirer-Sepp" Josef Fritz (2. v. r.) in seinem Büro.© Stadt Graz/Fischer

Knie, der den Zirkus in der siebenten Generation führt, zeigte sich von der Idee begeistert und verriet, dass er einen ganz besonderen Bezug zu Graz hat: "Ich habe viele Freunde hier. Zum Beispiel Charly Borra, den 'König der Taschendiebe'. Graz ist wie heimkommen für mich." Doch sich sesshaft zu machen, das kann sich der Zirkusdirektor, der seine edlen Vollblutaraber in einer neu inszenierten Freiheitsdressur präsentiert, nicht vorstellen. Gemeinsam mit der großen Zirkusfamilie – während der Tournee beschäftigt Knie mehr als 230 Mitarbeitende – und rund 80 Tieren ist man jährlich etwa 15.000 Kilometer quer durch Europa unterwegs. Nach Graz geht’s nach Feldbach. Dann fährt der Circus weiter nach Belgien, Frankreich und Holland und danach ins Winterquartier nach Niederösterreich.

Wussten Sie eigentlich, dass sich der Vorhang für den Zirkus bereits seit 250 Jahren hebt? 1768 zeichnete der britische Unternehmer und Pferdekenner Philip Astley einen Kreis, den er mit Pferden, Akrobaten, Jongleuren und Clowns füllte - der Beginn des modernen Zirkus, so wie wir ihn heute kennen. 

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