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Aktuelle Niederschlagswarnung für die Steiermark - Update

01.09.2018

Update vom 1.September, 16 Uhr

Ein Tief schnürt sich über Oberitalien ab und bestimmt unser Wetter zum Wochenende sehr nachhaltig.

Bislang haben sich mit Durchzug von zwei kräftigen Starkregenfeldern in der Osthälfte der Steiermark schon zwischen 30 und 60 mm Niederschlag akkumuliert, lokal auch mehr. 

Aktuell hat der Niederschlag wieder nachgelassen, mancherorts ist es sogar trocken. Dennoch kann aus jetziger Sicht noch keine Entwarnung gegeben werden. Nach wie vor gibt es Modellberechnungen (leider nicht ALLE - daher sind nach wie vor Unsicherheiten gegeben!), die in den nächsten 12 bis 24 Stunden von Slowenien und Ungarn her kommend weitere gewitter-durchsetzte Starkniederschlagsfelder rechnen, sodass sich vor allem in den bislang schon hauptbetroffenen Regionen in der Steiermark (Osthälfte) in Summe bis morgen Abend an die 100 mm Niederschlag akkumulieren können.

Allgemein unproblematisch sollte das Ereignis in der nordwestlichen Obersteiermark (Ausseeland, Oberes Ennstal) ablaufen. Es regnet zwar auch hier immer wieder, allerdings ist die Luft kaum energiereich und die Bildung von konvektiven Starkregengebieten ist dadurch gehemmt.

 

Wetterwarnung der ZAMG

© GUSSMAGG-art.com/zVgv LFV Steiermark

Für den Zeitraum Freitag, 31. August, 15:00 Uhr, bis Sonntag, 2. September, 24:00 Uhr,  besteht seitens der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik eine Niederschlagswarnung, die nachstehend zur Kenntnis gebracht werden darf:

Ein Tief schnürt sich über Oberitalien ab und bestimmt unser Wetter zum Wochenende sehr nachhaltig.

Im Schnitt über die Wetter-Modelle sind in diesem Zeitraum 40 bis 60 Liter pro Quadratmeter an Niederschlag zu erwarten. Es gibt aber immer noch große Unterschiede in den einzelnen Modellen, sodass man durchaus auch durch lokale Spitzen auf über 100 Liter pro Quadratmeter gefasst sein muss. Die Spitzen treten in kurzer Zeit durch konvektive Einlagerungen auf und sind mit Gewitter-Starkschauern zu vergleichen.

Grob kann man aber davon ausgehen, dass insgesamt der meiste Niederschlag im Süden, im Oberen Murtal und im Mürztal fallen dürfte, vergleichsweise der geringste im Ausseer Land und im Ennstal.

Tritt eine Änderung der Warnsituation ein, so kann diese auf der Internethomepage der ZAMG unter der Adresse www.zamg.ac.at (Wetterwarnungen) abgerufen werden. 

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Wetterwarnung