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Infineon: Seit 20 Jahren weltweit gefragt

19.09.2018

Das Infineon Entwicklungszentrum in Graz treibt seit seiner Gründung im Jahr 1998 den weltweiten Einsatz von Mikroelektroniklösungen in den Bereichen Sicherheit und Mobilität sowie zunehmend im „Internet der Dinge" voran. Infineon begrüßte gestern Vormittag am Grazer Standort Metahof neben Bürgermeister Siegfried Nagl und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl zahlreiche VertreterInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft, um das Jubiläum gebührend zu feiern.

Gratulationen zum 20-Jahr-Jubiläum des Infineon-Standortes Graz: Bürgermeister Siegfried Nagl, Stefan Rohringer, Leiter Entwicklungszentrum Infineon Graz, Infineon Austria-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka, Infineon-Konzernvorstandsvorsitzender Reinhard Ploss und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (v. l.). © Stadt Graz/Fischer
Gratulationen zum 20-Jahr-Jubiläum des Infineon-Standortes Graz: Bürgermeister Siegfried Nagl, Stefan Rohringer, Leiter Entwicklungszentrum Infineon Graz, Infineon Austria-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka, Infineon-Konzernvorstandsvorsitzender Reinhard Ploss und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl (v. l.).© Stadt Graz/Fischer

Infineon-Konzernvorstandsvorsitzender Reinhard Ploss sagte bei der Festveranstaltung: „Wir haben uns vor 20 Jahren für den Standort Graz entschieden, weil wir hier das Know-how vieler exzellenter Köpfe aus Forschung und Industrie bündeln können. Dieses findet sich heute etwa in komfortablen, kontaktlosen Bezahlkarten, Sicherheitschips für Computer oder auch Fahrzeugkomponenten im Antrieb." Er sieht Graz als globales Kompetenzzentrum im Infineon-Konzern für Kontaktlostechnologien auch für die Zukunft gerüstet: „Die digitale Transformation bietet Infineon vielfältige Wachstumsmöglichkeiten. Die Innovationskraft, die Begeisterung und das Engagement unseres Teams in Graz werden uns helfen, diese Chancen zu nutzen. Leistungsfähige Sensortechnologien und zuverlässige Sicherheitslösungen sind zentrale Bausteine der Digitalisierung. Infineon ist so die entscheidende Verbindung zwischen realer und digitaler Welt." Die mittlerweile rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Graz arbeiten intensiv an Technologien für morgen: autonomes Fahren, Augmented Reality oder Verschlüsselungstechnologien, die künftigen Quantencomputern standhalten.

Wachstum und Investitionen

Aufgrund der nachhaltigen Entwicklung des Standortes in Graz und des prognostizierten Wachstums in den nächsten Jahren investiert Infineon massiv in Forschung und Entwicklung (F&E). Stefan Rohringer, seit 19 Jahren Leiter des Infineon Entwicklungszentrums: „Aufgrund der positiven Marktentwicklungen entstehen bei Infineon in Graz in den nächsten zwei Jahren 290 neue Arbeitsplätze." Bürgermeister Siegfried Nagl begrüßte den Ausbau und setzt auf Graz als weltoffene Stadt für Unternehmen und hochqualifizierte Fachkräfte aus dem In- und Ausland: „Politik hat nur Handlungsspielräume, wenn erfolgreiche Unternehmen für Arbeitsplätze und durch ihr Steueraufkommen für Wohlstand sorgen. Bildung, Wissenschaft und Kultur sind die Eckpfeiler, auf denen Graz ruht. Sie sind auch Grundlage für Unternehmen wie Infineon, um erfolgreich zu sein und Technologie aus der Steiermark an die Weltspitze zu bringen."

Internationale Sichtbarkeit

Infineon-Technik: bequemes, kontaktloses Zahlen. © Infineon Austria
Infineon-Technik: bequemes, kontaktloses Zahlen.© Infineon Austria
Zukunftsmusik: autonome Fahrzeuge. © Infineon Austria
Zukunftsmusik: autonome Fahrzeuge.© Infineon Austria

Infineon Austria-Vorstandsvorsitzende Sabine Herlitschka betonte die „über 70 Forschungskooperationen auf nationaler und internationaler Ebene. Mit diesen haben wir das strategische Ziel, mit den besten Partnern die technologischen Zukunftsthemen in Europa aktiv zu gestalten und zur Marktreife zu bringen. Und gerade in der Steiermark ist über die Jahre eine ganz besonders erfolgreiche Kultur der Kooperation entstanden." Und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl hob in diesem Zusammenhang den Beitrag von Infineon Graz im Silicon Alps Cluster sowie bei Silicon Austria hervor: „Infineon trägt mit seinen Forschungsaktivitäten in Graz wesentlich dazu bei, dass die Steiermark das Forschungsland Nummer eins in Österreich und eine der innovativsten Regionen Europas ist. Darüber hinaus ist das Unternehmen als Gesellschafter des Silicon Alps Cluster führend bei der Weiterentwicklung des Stärkefeldes Mikroelektronik im Süden Österreichs."

Die Investitionen in Graz sind ein wichtiger Teil der Wachstumsstrategie von Infineon in Österreich. Bis 2020 werden an den Standorten Villach, Graz und Linz insgesamt 860 zusätzliche F&E-Arbeitsplätze geschaffen. Zudem gab Infineon im vergangenen Mai die Investition von 1,6 Milliarden Euro in eine neue Chipfabrik in Villach bekannt.

Technologien, die im Entwicklungszentrum Graz entwickelt wurden, finden sich weltweit beispielsweise in:

  • NFC-Bankomatkarten
  • Bezahl- und Kreditkarten
  • Elektronischen Reisepässen
  • Sicherheitsbausteinen für PCs und Tablets
  • Sozialversicherungskarte e-card
  • 3D-Bildsensorchip für Augmented Reality
  • Reifendrucksensoren
  • Steuerung von Automatikgetrieben

Alexandra Wachschütz,
Infineon Technologies Austria AG, Communications

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