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Vorzeigeprojekt "Max-Mell-Allee" übergeben

38 geförderte Wohnungen der Stadt mit höchstem Wohlfühlfaktor in Holzbauweise

27.09.2018

Eine ältere Dame hatte sich eine Wohnung im zweiten Stock "beim Universum bestellt", eine Mama von drei Kindern bezieht demnächst die große Eckwohnung, die besonders sonnig ist, und Darinka Ploj öffnet stolz die Türe zu ihrem 47 m²-Eigenheim, das sie gerade erst bezogen hat: "Ich bin so glücklich. Vor allem der Balkon und die tolle Lage." Zu ihrem Arbeitsplatz in der Innenstadt kann sie künftig zu Fuß gehen. Ein Rollstuhlfahrer ist dankbar, dass er eine barrierefreie Wohnung gefunden hat. Und überhaupt war man sich bei der heutigen, offiziellen Übergabe, einig: "Hier zu wohnen, ist ein Traum."

Die 38 geförderten Wohnungen der Stadt Graz am Fuße des Rosenhains, in der Max-Mell-Allee, sind ein Bauprojekt, das wahrlich alle Beteiligten glücklich macht: Das Architekten-Team rund um DI Werner Nussmüller, das erneut eindrucksvoll bewiesen hat, über welch großes Know-how und umfassende Expertise es im mehrgeschossigen Holzbau mittlerweile verfügt. Nach den Gemeindewohnungen am Areal der ehemaligen Hummelkaserne, haben die Architektinnen und Architekten auch hier, nahe der Karl-Franzens-Universität einen Wohntraum wahr werden lassen. Seitens der Genossenschaft "Ennstal Neue Heimat" ist man mit dem 5,4 Millionen-Euro-Bau ebenfalls höchst zufrieden. Und Wohnen Graz, die zuständige "städtische Abteilung" kann nun ein weiteres Leuchtturmprojekt des Übertragungswohnbaus vorweisen. Als Fördergeber zeigte sich Landesrat Johann Seitinger über das Resultat begeistert - besonders weil es in seinem "Lieblingsbaustoff" Holz ausgefallen ist.

Holzbau in Perfektion aus der "Feder" von Architekt Nussmüller. © Stadt Graz/FischerHier stimmt einfach alles: Standort, Bauart und Architektur. © Stadt Graz/Foto FischerHeute wurde das Leuchtturmprojekt des Übetragenen Wohnbaus offiziell übergeben. © Stadt Graz/Foto FischerGruppenfoto mit BewohnerInnen: Alle Beteiligten sind glücklich. © Stadt Graz/Foto FischerVize-Bürgermeister Mario Eustacchio gratulierte Darinka Ploj zu ihrern neuen Wohnung. © Stadt Graz/Foto Fischer

Wohnoase in der Grünoase

In 18 Monaten Bauzeit wurde teils in Holzriegel-, teils in Massivholzbauweise ein lichtdurchflutetes, zeitgemäßes Zuhause für Familien, Einzelpersonen und Paare gleichermaßen geschaffen, in dessen Zentrum sich ein Ort der Begegnung befindet. Ein Innenhof, der einlädt, sich zu begegnen und einander kennenzulernen.
Die Wohnungsgrößen reichen von 40,29 bis 86,50 m², die Tiefgarage weist 30 Stellplätze auf. Ein Gemeinschaftsraum zu ebener Erde sowie ein Trockenraum stehen den BewohnerInnen ebenfalls zur Verfügung. Und das alles eingebettet ins herrliche Grün des Rosenhains.

"Es bedarf vieler Menschen, dass ein solches großartiges Projekt entsteht", richtete der für Gemeindewohnungen zuständige Vize-Bürgermeister Mag. (FH) Mario Eustacchio seinen Dank an alle Beteiligten und betonte in Richtung der Neo-BewohnerInnen: "Das Wichtigste bei allem ist aber, dass Sie sich hier wohlfühlen, das Gebäude mit Leben erfüllen, Kontakte knüpfen und harmonisch miteinander leben."

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Ihre Kommentare (1)

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  • lex roberta ,  14.09.2019, 09:28
    wohnungen in der max mell allee
    habe heute in der kleinen zeitung über dieses wohnbauprojekt gelesen ???
    wären noch wohnungen frei
    mfg
    roberta lex