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Beeindruckende Leistungsschau des Bundesheers

Thema des Monats Oktober 2018

25.10.2018
Zum Programm (pdf): Klicken Sie aufs Bild © ÖBH
Zum Programm (pdf): Klicken Sie aufs Bild© ÖBH

Graz steht am heurigen Nationalfeiertag ganz im Zeichen des Österreichischen Bundesheers: Musste man bisher nach Wien fahren, um die beeindruckende Leistungsschau sehen zu können, kommen ÖBH und Miliz am 26. Oktober 2018 erstmals nach Graz.

Rund 80.000 ZuschauerInnen werden zum Großereignis „Bundesheer on the road" („BHOTR 2018") erwartet, bei dem das Heer die Bevölkerung über die Notwendigkeit, die Aufgaben, Ziele und Erfordernisse der Landesverteidigung und seine Leistungen im Bereich der internationalen Einsätze und humanitären Hilfe informiert.

Fünf Themen, fünf Schauplätze

Eine Alouette III wird am Mariahilfer Platz stehen. © ÖBH
Eine Alouette III wird am Mariahilfer Platz stehen.© ÖBH
Über der Murinsel wird eine Windenbergung durchgeführt.  © ÖBH
Über der Murinsel wird eine Windenbergung durchgeführt. © ÖBH
Die Pioniere zeigen wie eine Faltstraße funktioniert.  © ÖBH
Die Pioniere zeigen wie eine Faltstraße funktioniert. © ÖBH
Dynamische Gefechtsvorführungen sind ein Höhepunkt des Programms. © ÖBH
Dynamische Gefechtsvorführungen sind ein Höhepunkt des Programms.© ÖBH

„Bundesheer on the road" präsentiert sich mit fünf Themenschwerpunkten auf fünf Grazer Plätzen. Auftakt ist ab 7.30 Uhr ein Fahrzeugkonvoi entlang der Conrad-von-Hötzendorf-Straße bis zum Jakominiplatz mit Kampfpanzer Leopard 2A4, Schützenpanzer „Ulan", Panzerhaubitze M-109, Bergepanzer M-88 und Bergepanzer „Greif".

Hauptplatz

  • 9 Uhr: Große Flaggenparade der Einsatzorganisationen
  • Danach: Leistungsschau der Pioniere, Präsentation der Einsatzorganisationen, um die zivil-militärische Zusammenarbeit darzustellen
  • Platzkonzert der Militärmusik
  • Einsatz in einem Tauchcontainer
  • Videowall mit Übertragung von dynamischen Aktionen
  • 15 Uhr: Angelobung von 300 Rekruten in Anwesenheit des Verteidigungsministers; Großer Zapfenstreich

Eisernes Tor

  • Vorführungen der Pioniere
  • steirische ABC-Abwehrkompanie
  • Präsentation von schwerem Gerät und Panzer
  • Tragtierstaffel mit Pferdereiten für Kinder 

Burgring/Opernring

  • 10.30 bis 13 Uhr: dynamische Gefechtsvorführungen
  • Präsentation Infanterie, Spezialwaffen
  • Sanitätszentrum vor der Oper

Herrengasse

  • Infostände
  • Karriere im Bundesheer
  • Militärstreife, Miliz
  • Spitzensportler im Heer
  • Feldpostamt mit Sondermarke 

Mariahilfer Platz/Mur/Schloßbergplatz/Lendkai/Kunsthaus

  • Präsentation der Luftstreitkräfte, Luftraumüberwachung, Fliegerabwehr
  • Truppenübungsplatz Seetaler Alpe
  • Landung einer Alouette III
  • Tiefflugstrecke entlang der Mur
  • Seilwindenbergung von der Murinsel mit dem Hubschrauber
  • Kletterturm, Bergrettung
  • Pionierbrücke 2000, Faltstraße
  • Ab Murinsel: Bootsverkehr mit 400-PS-Pionier-Booten bis zur Keplerbrücke

Um 16 Uhr ist die Leistungs- und Informationsschau beendet.

Speziell für Kinder

  • Im Park zwischen der Girardigasse und Am Eisernen Tor wird die Tragtierstaffel mit acht Haflinger-Pferden und einer Hufschmiede vor Ort sein. Von 9 bis 16 Uhr können Kinder auf vier der Tiere reiten.
  • Am Kapistran-Pieller-Platz gibt es einen sechs Meter hohen Kletterturm.

Kommen Sie mit Öffis!

Bitte reisen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln an, da die Innenstadt großflächig für die Leistungsschau gesperrt ist. Die Graz Linien richten Schienenersatzverkehre ein. 

Am 26 10 18 gibt es in Graz FREIFAHRT. Der Dank des Militärkommandos Steiermark ergeht an die Holding Graz.

Ersatzverkehr

Linien E1 und E7: Der bestehende Ersatzverkehr wird ganztägig bis zur Asperngasse verlängert und stadteinwärts umgelegt.

Richtung Asperngasse: Die Linien E1 und E7 fahren ab der Haltestelle „Lichtenfelsgasse" durch die Leonhardstraße zum Glacis und zur Bushaltestelle „Maiffredygasse", über den Kaiser-Josef-Platz zum Jakominiplatz (Marktstände), zum Hauptbahnhof und zur Asperngasse.

Richtung LKH MedUni/Mariatrost: Über Hauptbahnhof, Annenstraße und Neutorgasse zum Jakominiplatz und weiter nach Mariatrost bzw. LKH MedUni.

Linie E5: Zusätzlich gibt es mit der Linie E5 einen Ersatzverkehr für die Linie 5. Dieser fährt vom Jakominiplatz nach Andritz. Da der Lendkai gesperrt ist, fährt der Bus über den Lendplatz und die Volksgartenstraße zum Jakominiplatz.

Linien 31E und 39

Aufgrund des gesperrten Opernringes halten die Busse der Linien 31E und 39 am Jakominiplatz vor dem Rondeau.

Sicherheitshinweise

  • Nehmen Sie einen amtlichen Lichtbildausweis mit.
  • Verboten sind
    das Mitführen von Drohnen sowie Gegenständen, die Piloten blenden oder behindern könnten (z. B. Laserpointer); von Waffen, Messern; Wurfgeschossen; pyrotechnischen Artikeln; Drogen, Suchtmitteln; Sturmhauben, Vermummungen aller Art; rassistisches, frauenfeindliches, rechtsradikales, nationalsozialistisches, sexistisches oder politisches Propagandamaterial.

Am 26. Oktober selbst ist eine Hotline eingerichtet: 0664 622 46 00.

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Ihre Kommentare (2)

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  • Re: Fleur Jeanquartier
    Liebe Fleur,

    die Auswahl der Bilder erfolgte aufgrund redaktioneller Gesichtspunkte. Dabei haben wir versucht, den Ablauf des Tages möglichst akkurat abzubilden.

    Beste Grüße aus dem Rathaus
  • Fleur Jeanquartier,  30.10.2018, 22:53
    Wer wählt gewaltverherrlichende Fotos als Werbematerial für Graz aus?
    Liebe Presseabteilung der Stadt Graz,

    als interessierte Grazerin verfolge ich immer wieder Neuigkeiten der Stadt auf ihrer Homepage bzw. auch sozialen Medien wie facebook. Unlängst war ich aber über einige Meldungen entsetzt:
    Die Bilder von Panzern und zu Gefechtsvorführungen in ihren Berichten zur Leistungsschau des Bundesheers im Rahmen des Nationalfeiertages empfand ich verstörend. Gezeigte Bilder stimmten mich bedenklich.
    Die Historie hat bereits mehrfach gezeigt, was passieren kann, wenn die Mitwelt solche zur Schaustellungen des Inbegriffs des Krieges einfach geduldet oder noch schlimmer, als positiv vermarktet haben.

    Marketing hin oder her, ein Bild sagt mehr als tausend Worte, so auch ein Bild von nur für den Kriegseinsatz geschaffenen Waffen in einer aktuell friedlichen Stadt zeigt eine unbedingt zu vermeidende Zukunft.
    Mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit erreichen sie viele tausend Menschen, deshalb ist es um so wichtiger, mit viel Bedacht mit diesem Marketinginstrument umzugehen. Das Bundesheer mit Vorführungen zu Rettungseinsätzen und Katastrophenschutz zu bewerben ist eine tolle Sache, aber bitte erlauben Sie mir die Frage:
    Wer ist bitte für die Idee, Bild- und Textinhalte rund um Gewaltverherrlichung und Kriegsszenarien als Werbematerial auszuwählen, verantwortlich?

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