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Für ein echtes Zuhause-Gefühl

Startwohnungen im Rahmen des städtischen Wohnbaus umgesetzt

23.11.2018
Präsentierten die Mehrwertkampagne von Wohnen Graz: Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio und Wohnen-Graz-GF Gerhard Uhlmann (r.). © Stadt Graz/Fischer
Präsentierten die Mehrwertkampagne von Wohnen Graz: Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio und Wohnen-Graz-GF Gerhard Uhlmann (r.).© Stadt Graz/Fischer

Trister Gemeindebau war gestern - moderner, hochwertiger und leistbarer städtischer Wohnbau ist heute! Das präsentierte heute Bürgermeisterstellvertreter Mario Eustacchio gemeinsam mit Abteilungsvorstand Gerhard Uhlmann gleich durch drei Projekte: die wichtigsten Daten und Fakten zur Mehrwertkampagne von Wohnen Graz inkl. dem neuen Image-Film, die neue Sonderausgabe der „BIG" zum Thema „Städtisches Wohnen" und als krönender Abschluss das neue, stadteigene (!) Modell der „Startwohnungen für junge GrazerInnen".

Gemeindewohnungen in Top-Qualität

Gerade im städtischen Bereich leben viele Menschen, denen die stetig steigenden Mietpreise schwer zu schaffen machen. Um leistbaren, aber auch qualitativ hochwertigen Wohnraum zu schaffen, setzt der städtische Eigenbetrieb Wohnen Graz rund 500 neue Gemeindewohnungen bis 2022 in Top-Qualität um.

Viele Vorurteile und fehlende Information

Umfrageergebnisse einer Marktstudie haben gezeigt, dass rund um den städtischen Wohnbau viele Vorurteile vorherrschen beziehungsweise Informationen fehlen. Diese können aber eindeutig widerlegt werden:

  • Lange Wartezeit: Die Warte Wartezeit wurde durch die neuen Vergabe-Richtlinien auf max. 2 bis 6 Monate verkürzt und ist damit so kurz wie noch nie!
  • Abgewohnte Wohnungen: Alleine im Jahr 2017/18 wurden 12,35 Mio. Euro für Sanierung budgetiert. Maßnahmen dieser Sanierungen sind: Brauchbarmachung von Wohnungen, Lifteinbauten, Fasadendämmungen, Fernwärmeeinleitungen. Mit der Steigerung der Wohnqualität folgt eine Steigerung der Lebensqualität
  •  Schlechte Gegenden: In Graz gibt es in 16 von 17 Grazer Bezirken städtischen Wohnbau. Schlechte Gegenden sind damit kein Thema. Lediglich im Bezirk Ries gibt es (noch) keinen städtischen Wohnbau.
  • Menschen mit geringem Einkommen: Mit bis zu 1880 Euro netto pro Monat ist man für einen Einpersonenhaushalt anspruchsberechtigt.
  • Keine Neubauten: Im Jahr 2017/18 wurden bereits 127 Neubauwohnungen übergeben. 367 weitere neue Wohneinheiten sind in der Planungsphase.

Städtischen Wohnbau näher bringen

Vor allen Dingen ist festzuhalten, dass 97 Prozent der befragten Personen den städtischen Wohnbau als sehr wichtig beziehungsweise wichtig empfinden! „Mit unserer Kampagne wollen wir den Menschen den städtischen Wohnbau wieder näher bringen und ihnen zeigen, dass sie leistbaren Wohnraum in hochwertiger Qualität erhalten. Es geht nicht darum Dankbarkeiten zu erzeugen - wir machen auf die Möglichkeiten und den Anspruch aufmerksam!", so Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio.

Sonderausgabe der BIG

Die Sonderausgabe der BIG zum Thema städtisches Wohnen ist ebenso ein Teil dieser Mehrwertkampagne von Wohnen Graz und ist am Samstag, den 24. November, vor den Türen der Grazer Haushalte zu finden. Darin enthalten sind alle Infos rund um Wohnen in Graz, persönliche Einblicke in das Leben in städtischen Wohnungen, Projektvorstellungen und vieles mehr. „Städtisches Wohnen muss breit aufgestellt sein, daher setzen wir je nach Lage und Situation die unterschiedlichsten Projekte um. Eines müssen jedoch alle gemeinsam haben: Es geht um leistbares Wohnen!", erklärt Gerhard Uhlmann, Geschäftsführer von Wohnen Graz und Abteilungsvorstand des Amtes für Wohnungsangelegenheiten.

Für alle unter 27 Jahren

Das Projekt des Landes Steiermark „Startwohnungen für Jungfamilien" ist bereits in vielen Köpfen verankert. Hierbei handelt es sich um eine Starthilfe für Ehepaare, Lebensgefährten und Alleinerzieher mit Kind. Umgesetzt wird das einmalige Projekt in der Grazer Plüddemanngasse.

Um hier jedoch ein dauerhaftes Angebot zu schaffen, hat die Stadt Graz eigene Richtlinien geschaffen, um selbst Startwohnungen bauen zu können - Startwohnungen für junge GrazerInnen! Angesprochen werden hier alle unter 27 Jahren, das heißt von der Einzelperson bis hin zum jungen Pärchen oder Ehepaar mit Kind.

So sehen die beiden Modelle im Detail aus:

Startwohnungen Jungfamilien (Land):

▷    Höchstalter Ansuchen: 35 Jahre

▷    Mietdauer: 10 Jahre

▷    Größe: bis 60m²

▷    Lage: Plüddemanngasse (St. Peter)

▷    40 Wohnungen  

▷    Umsetzung: 2020

▷    Mietpreis: 2,55 Euro/qm

Beispiel

Wohnung mit 60qm für rund 392€ (inkl. BK, Heizung, MwSt.)

Startwohnungen junge Grazer (Stadt):

▷    Höchstalter Ansuchen: 27 Jahre

▷    Mietdauer: 5 Jahre + 5 Jahre

▷    Größe: bis 65m²

▷    Lage: Adlergasse (Puntigam)

▷    18 Wohnungen

▷    Umsetzung: 2020

▷    Mietpreis: 2,66 Euro/qm

Beispiel

Wohnung mit 60qm für rund 397€ (inkl. BK, Heizung, MwSt.)

 

Durch eine Mietzinszuzahlung von 2 Euro pro Quadratmeter ist die Miete bei den stadteigenen Startwohnungen für junge Grazer ebenso leistbar, wie jene des Landes Steiermark, gestaltet werden!

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