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Drei neue Gesichter in der Stadtpolitik

17.01.2019

Schnappschüsse von der Angelobung

Gruppenbild mit neuer Stadträtin: Judith Schwentner (3.v.l.) übernimmt die Agenden des Umweltamtes und Frauenreferats. © Stadt Graz/FischerPhilipp Hofer folgt im Gemeinderat dem scheidenden Mandatar Thomas Rajakovics nach. © Stadt Graz/FischerBürgermeister Siegfried Nagl gratuliert dem "Rückkehrer" in den Gemeinderat. © Stadt Graz/FischerAlles Gute für die neue Funktion wünscht Bgm. Siegfried Nagl auch der neuen Stadträtin Judith Schwentner. © Stadt Graz/FischerAntrittsrede von StRin Judith Schwentner © Stadt Graz/FischerAntrittsrede von StRin Judith Schwentner © Stadt Graz/FischerAntrittsrede von StRin Judith Schwentner © Stadt Graz/FischerAntrittsrede von StRin Judith Schwentner © Stadt Graz/FischerGemeinderatssaal © Stadt Graz/FischerGemeinderatssaal © Stadt Graz/Fischer © Stadt Graz/Fischer © Stadt Graz/Fischer

Stadträtin Schwentner will Klima verbessern

© Stadt Graz/Fischer

Ein neues Gesicht auf der Grazer Regierungsbank: Judith Schwentner löst ihre Vorgängerin Tina Wirnsberger als Stadträtin für Umwelt und Frauen ab. Die 50-Jährige* Grün-Politikerin wurde bei der heutigen Gemeinderatssitzung einstimmig gewählt und anschließend angelobt. Schwentner möchte dazu beitragen, dass sich das Klima in Graz bessert und meint damit nicht nur meteorologische Fragen; sie will sich für ein lebenswertes politisches und gesellschaftliches Klima in der Stadt einsetzen. "Ich bin in Graz tief verwurzelt, bin eine Tochter dieser Stadt, habe aber auch in Russland studiert und in der Ukraine gearbeitet. Ich möchte mich unter anderem für die Grazer Bäume stark machen", betonte Schwentner, deren verstorbener Schwiegervater Universitätsprofessor Franz Wolkinger einer der wichtigsten Baumschützer der Stadt war. In ihrer Rede zitierte die neue Stadträtin aber auch die junge schwedische Klimaschützerin Greta Thunberg, deren Anliegen Schwentner teilt.
Schwentner war unter anderem Redakteurin der Grazer Straßenzeitung "Megaphon", bringt aber nicht nur publizistische, sondern auch politische Erfahrung mit: Zwischen 2008 und 2017 war sie neun Jahre lang als Nationalrätin der Grünen aktiv.
Bei der Gemeinderatswahl im Februar 2017 war Tina Wirnsberger für die Grünen erstmals ins Rennen gegangen und hatte als Stadträtin eine Punktlandung in der Grazer Politik erzielt. Knapp eineinhalb Jahre später kündigte Wirnsberger im Herbst 2018 überraschend ihren Rücktritt aus gesundheitlichen Gründen an. Nun wurde die Übergabe offiziell vollzogen.

Stadträtin Judith Schwentner

Wieder im Gemeinderat: Philipp Hofer

© Stadt Graz/Fischer

Der Sitzplan des Grazer Gemeinderates muss auch in einem weiteren Punkt geändert werden:

Der langjährige Gemeinderat und Pressesprecher des Bürgermeisters Thomas Rajakovics ist seit kurzem der neue Leiter des Grazer Sportamtes und legte daher seine politische Funktion zurück. Ihm folgt Philipp Hofer nach, der bereits in der Gemeinderatsperiode ab 2013 für die ÖVP einen Gemeinderatssitzung innehatte. Auch Hofer legte am Beginn der heutigen Sitzung vor Magistratsdirektor Martin Haidvogl und dem Grazer Gemeinderat sein Gelöbnis ab.
Dieses lautet übrigens folgendermaßen: "Ich gelobe unverbrüchliche Treue der Republik Österreich und dem Lande Steiermark, gewissenhafte Beachtung der Gesetze, unparteiische und uneigennützige Erfüllung meiner Aufgaben, strenge Wahrung der mir obliegenden Verschwiegenheitspflicht und Förderung des Wohles der Stadt Graz nach bestem Wissen und Gewissen."

Gemeinderat Philipp Hofer

Neu in Ries: Bezirksvorsteher Schuster

© Stadt Graz/Fischer

Einen Wechsel gibt es auch im Bezirks Ries. Wer künftig ein Anliegen an den Bezirksvorsteher hat, kann sich vertrauensvoll an Josef Schuster wenden. Der 48-jährige ÖVP-Mandatar folgt Wolfgang Renner (ÖVP) und ist bereits viele Jahre engagiertes Mitglied der Bezirksvertretung. Schuster arbeitet als Hygienetechniker am Institut für Krankenhaushygiene und Mikrobiologie und investierte viel Herzblut in die Jugendarbeit beim JSV Ries-Kainbach.
Seine Pläne als Bezirksvorsteher: Dem zweifachen Familienvater liegt der Dorfcharakter von Ries am Herzen. Diesen Charme möchte er erhalten, Tradition und Brauchtum fördern und in puncto Lebensqualität Spitzenreiter werden. Die Förderung der Jugend, des Ehrenamtes und der Vereine sind Schuster ebenso ein Anliegen wie der Ausbau der Gehsteige, die Bestückung der Wanderwege mit Sitzbänken und die Gestaltung der Schutzinseln und öffentlichen Grünflächen, um nur einige seiner Ziele zu nennen. Als Bezirkspolitiker setzt er auf gegenseitiges Helfen und Handschlagqualität hat für ihn oberste Priorität.  

* In einer vorigen Version war das Alter von Judith Schwentner irrtümlich mit 51 angegeben.
Dieser Fehler wurde nachträglich korrigiert.

Sonja Tautscher, Michaela Krainz

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