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Stadt-Defis für die Polizei

15.02.2019
 © Stadt Graz/Fischer © Stadt Graz/Fischer © Stadt Graz/Fischer © Stadt Graz/Fischer © Stadt Graz/Fischer © Stadt Graz/Fischer © Stadt Graz/Fischer

Leben retten ist auch für die Stadt Graz eine Herzensangelegenheit. Und mit besonderen Geschenken, die Bürgermeister Siegfried Nagl und sein Vize Mario Eustacchio heute (15. Februar) an Landespolizeidirektor Gerald Ortner überreichten, sind sie wahrlich am Puls der Zeit. Sie statteten nämlich die Exekutive über das Kooperationsprojekt Gemeinsam.sicher mit neun neuen Defibrillatoren aus.

Bgm. Siegfried Nagl: „Zuerst einmal ein großes Danke an die Polizei. Wir sind eine sichere Stadt. Wir haben ein großes Interesse daran, Menschenleben zu retten und zu bewahren. Dazu tragen die Polizistinnen und Polizisten eine Menge bei. Denn sie sind dort, wo etwas passiert. Mit den neuen Geräten möchten wir mithelfen, dass sie Leib und Leben noch besser schützen können.“ 

Vizebürgermeister Mario Eustacchio: „Sicherheit findet auf vielen Ebenen statt. Ich weiß, dass die Polizei bei ihrer Arbeit mit unglaublich viel Herzblut dabei ist. Die vielen Kooperationen, die wir in Graz gemeinsam angehen, funktionieren jedenfalls bestens.“

Somit ist nun in allen Grazer Polizeistationen jeweils ein Streifenfahrzeug mit den Geräten ausgestattet. „Das ist auch gut sichtbar, werden diese doch mit Defi-Pickerl beklebt“, so Werner Miedl von Gemeinsam.sicher.

Die technische Voraussetzung ist das eine, die Polizistinnen und Polizisten wurden und werden aber auch perfekt geschult. Und das mit Erfolg, weiß Landespolizeidirektor Gerald Ortner: „Die Polizei ist bei vielen Einsätzen als erste vor Ort, Leben retten und schützen ist dabei oberstes Gebot. Seit 2017 haben wir mobile Defis mit dabei. Vier Mal kamen diese bereits zum Einsatz, drei Mal davon gelang die Reanimation. Besonders gut in Erinnerung ist ein Fall, bei dem ein Mann Atem- und Herzstillstand hatte und die Kollegen von der Polizeiinspektion Jakomini ihn mit dem Defi ins Leben zurückholen konnten. Die Dankbarkeit des Mannes war sehr groß und der Kontakt zu den Kollegen besteht bis heute.“

Hier gibt's Hilfe

 © Rotes Kreuz
© Rotes Kreuz

Im gesamten Grazer Stadtgebiet sind mittlerweile übrigens 264 (!) Defibrillatoren erfasst. Man findet sie über die städtische Defi-App.

Keine Angst, einen Defi zu benutzen. Die Handhabung ist denkbar einfach (Klick aufs Bild).
Das einizige, was man bei der ersten Hilfe falsch machen kann, ist nichts zu tun.

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