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Schutzzonen: Polizei zieht erste Bilanz

07.03.2019
Lageplan Metahofpark © LPD Stmk
Lageplan Metahofpark© LPD Stmk
Lageplan Volksgarten © LPD Stmk
Lageplan Volksgarten© LPD Stmk

Die von der Landespolizeidirektion Steiermark verordneten Schutzzonen im Volksgartenpark sowie im Metahofpark sind gestern Mittwoch, 6. März 2019 (00:00 Uhr), in Kraft getreten. Die Polizei zieht eine erste Bilanz. 

Im Rahmen der ersten Schwerpunktaktion des Stadtpolizeikommandos Graz, welche bis Mittwochnacht andauerten, sprachen Polizisten bereits am ersten Tag insgesamt 45 Betretungsverbote für die beiden Schutzzonen aus. Die beiden Schutzzonen wurden im Vorfeld erlassen, um Minderjährige vor strafbaren Handlungen zu schützen. Bei den angeführten Fällen handelt es sich jeweils um Personen, bei denen begründeter Verdacht vorlag, dass diese strafbare Handlungen, in den meisten Fällen nach dem Suchtmittelgesetz, begehen werden. Ihnen wurde das Betreten der Schutzzonen für die Dauer von 30 Tagen untersagt. 

Aber auch abseits der beiden Schutzzonen kam es zu Schwerpunktaktionen der Polizei. Dabei nahmen Polizisten einen 21-jährigen Nigerianer im Stadtpark fest, nachdem dieser Suchtmittel verkaufte. Der 21-Jährige wurde festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum Graz eingeliefert.

Zudem kam es zu einer Festnahme und fünf Anzeigen nach dem Asylgesetz. In vier Fällen nahmen Polizisten auch Asylkarten ab. Auch zwei Führerscheine wurden abgenommen. Insgesamt konnten 118 Gramm Cannabis sichergestellt werden.

Mit weiteren Schwerpunktkontrollen der Polizei ist zu rechnen.

Die Statistik im Überblick

  • 45 Betretungsverbote
  • 2 Festnahmen (1x Suchtmittelgesetz, 1x Asylgesetz)
  • 4 Aufenthaltsermittlungen für Gericht
  • 118 Gramm Suchtmittel (Cannabis) sichergestellt
  • 4 Asylkarten abgenommen
  • 4 Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz
  • 5 Anzeigen nach dem Asylgesetz
  • Weitere Verwaltungsübertretungen und Anzeigen

Quelle: LPD Stmk

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Ihre Kommentare (1)

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  • Begeisterter Grazer 07.03.2019, 17:58
    Cannabis
    Sehr positiv das die Polizei hier die Mittel bekommt um endlich gegen die lästigen Dealer durchzugreifen zu können.
    Zum Glück sind harte Drogen in Graz eine absolutes Minderheiten Programm, daher wäre es natürlich viel besser das Problem an der Wurzel zu packen.
    Indem man die ideologischen Scheuklappen abnimmt und Cannabis legalisiert: staatliche Kontrolle und Steuereinnahmen statt illegaler Mafia Schwarzmarkt.
    Immer mehr westliche Länder/US Bundesstaaten sind diese Weg bereits erfolgreich gegangen.
    Ergebnis: Dann gibts keine Dealer mehr im Park und die Polizei kann sich auf harte Drogen konzentrieren die fast nur noch online verkauft werden.

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