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Eine sportliche Begegnung

Ungarns neuer Botschafter zu Gast im Grazer Rathaus

19.03.2019
Trug sich ins Goldene Buch der Stadt Graz ein: Ungarns Botschafter Andor Nagy (M.). Bürgermeister Siegfried Nagl (l.) freute sich über seinen Besuch, ebenso, dass Honorarkonsul Rudi Roth mitgekommen war. © Stadt Graz/Foto Fischer
Trug sich ins Goldene Buch der Stadt Graz ein: Ungarns Botschafter Andor Nagy (M.). Bürgermeister Siegfried Nagl (l.) freute sich über seinen Besuch, ebenso, dass Honorarkonsul Rudi Roth mitgekommen war.© Stadt Graz/Foto Fischer

Bereits drei zuvor Mal war Andor Nagy in Graz zu Besuch, im Rahmen des letzten Aufenthalts traf er Bürgermeister Siegfried Nagl in der Kirche. Heute jedoch war Zeit für seinen offiziellen Antrittsbesuch als Botschafter Ungarns in Österreich. Und in dieser Mission kam Nagy, ein promovierter Jurist, ins Rathaus, wo er gemeinsam mit Honorarkonsul Rudi Roth vom Stadtoberhaupt empfangen wurde. Bevor Andor Nagy als diplomatischer Vertreter seines Landes am 19. September 2018 in Wien sein Amt antrat, war er in dieser Funktion fünf Jahre lang in Israel im Einsatz gewesen.

Im Rahmen des heutigen Treffens gab es viel zu besprechen: Die Städtefreundschaft zu Pecs, die sich am 10. Mai zum 30. Mal jährt, rund 4.500 ungarische StaatsbürgerInnen, die in Graz leben und arbeiten sowie das gemeinsames Interesse am Sport. Darin wollen die UngarnInnen nämlich mindestens genauso brillieren wie wir ÖsterreicherInnen. Botschafter Nagy, ein bekennender Fußballfan, berichtete vom emsigen Sportstättenbau, von umfassenden Bemühungen an den Schulen, um die Jüngsten für die körperliche Betätigung zu begeistern. "Auf der olympischen Medaillenliste liegen wir auf Rang zehn", weiß der diplomatische Repräsentant ganz genau, kann den Erfolg aber auch ökonomisch formulieren: "Ein Euro, den man in den Sport investiert, sind bei uns zwei in die Gesundheit." Rund 10 Millionen EinwohnerInnen zählt das Land insgesamt, diese wollen für den Breitensport begeistert werden.

Begeistert ist Nagy auch von einer trilateralen Kooperation, einem Art Wissenschaftenzentrum des Automotivsektors, das innerhalb "seiner" Grenzen errichtet werden und von AVL betrieben werden soll. Zu Gesprächen u. a. darüber ging es vom Rathaus anschließend direkt weiter zu Firmengründer Helmut List.

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