• Seite vorlesen
  • Feedback an Autor
  • Auf Twitter teilen
  • Auf Facebook teilen

Veranstaltung am 26. März: Stadt der Frauen

25.03.2019

Kritik an der männlichen Stadt

Frauen und Männer finden im Stadtraum nicht dieselben Chancen vor. Frauen nutzen den öffentlichen Raum anders als Männer: Sie nutzen andere Verkehrsmittel, sie halten sich an anderen öffentlichen Orten auf - dort auch weniger lang und sie haben ein anderes Sicherheitsgefühl als Männer. Der öffentliche Raum wurde jedoch traditionell hauptsächlich von Männern geplant und repräsentiert.

Konsequenzen?

Radfahrerinnen
© Lupi Spuma

Welche Konsequenzen hat das? Wie sehen eine gendergerechte Stadtplanung und Stadtentwicklung aus?

Diese und weitere Fragen werden bei der Veranstaltung: "Stadt der Frauen - Kritik an der männlichen Stadt" am 26. März 2019 beleuchtet.

Referentinnen aus unterschiedlichen Disziplinen beleuchten dieses spannende Thema aus politischer, planender und verwaltungstechnischer Perspektive.

Es referieren und diskutieren

  • Mag.a Judith Schwentner, Stadträtin für Frauen & Gleichstellung: Platz da! Der öffentliche Raum aus feministischer Perspektive
  • DIin Eva Kail, Stadtbaudirektion der Stadt Wien, Leitstelle Alltags- und Frauengerechtes Planen und Bauen, Gender-Schwerpunkt: STADT FAIR TEILEN - Ansätze gendersensibler Planung in Wien
  • DIin Elisabeth Kabelis-Lechner, Architektin: Die (neoliberale) Stadt der Männer - Nirgendwo bilden sich Machtverhältnisse so deutlich ab wie in Architektur und Stadtplanung
  • DIin Eva-Maria Benedikt, Stadtplanungsamt der Stadt Graz: Nein, ich will nicht Innenarchitektin werden - Strategie als Grundlage jeder Veränderung

Moderation: DIin Heidrun Primas, Leiterin des Forum Stadtpark

Wann und Wo?

  • Wann: Dienstag, 26. März 2019, 19 Uhr
  • Wo: Haus der Architektur, Palais Thinnfeld, Mariahilferstraße 2, 8020 Graz

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Studie: Sicherheitsempfinden von Frauen

Eine Studie von peripherie im Auftrag des Referates Frauen & Gleichstellung der Stadt Graz aus dem Jahr 2017 zum Sicherheitsempfinden von Frauen in Graz - Strategien zur Verbesserung zeigt, dass alle befragten Frauen Unsicherheiten mit gewissen Situationen im öffentlichen Raum verbinden und das, obwohl die Wahrscheinlichkeit für Frauen, Gewalt zu erfahren, zu Hause weitaus größer ist als im öffentlichen Raum, und auch die Kriminalitätsrate in österreichischen Städten sinkt.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mehr zum Thema

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).

Zuständige Dienststelle