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Ein Bombenfund zum "Jubiläum"

25.03.2019
100-Kilo-Fliegerbombe © Sicherheitsmanagement
100-Kilo-Fliegerbombe© Sicherheitsmanagement
Entminungsdienst des Bundesheeres © Sicherheitsmanagement
Entminungsdienst des Bundesheeres© Sicherheitsmanagement

Am 25. März 2011 wurde am Grazer Hauptbahnhof eine 250-Kilo-Fliegerbombe gefunden. Die Bombe englischer Herkunft musste vor Ort gesprengt werden. Innerhalb eines Umkreises von 1.000 Metern wurde die Bevölkerung zum Teil evakuiert, der Verkehr wurde zur Gänze gesperrt. Die Detonation der Bombe war in ganz Graz zu hören, rund um den Bahnhof entstand großer Sachschaden. Bombensplitter flogen bis zum Lendplatz.

Exakt acht Jahre später wurde wieder eine Bombe gefunden: Ein Baggerfahrer stieß heute Morgen bei Arbeiten auf dem Reininghaus-Areal, in der Alten Poststraße, auf eine 100 Kilo schwere russische Sprengbombe.

Die Einsatzkräfte evakuierten die Gebäude im Umkreis von 200 Metern und sperrten 400 Meter für den Verkehr. Betroffen waren unter anderem ein Autohaus, Bürogebäude und mehrere Wohnhäuser. Danach traten die Angehörigen des Entminungsdienstes des Bundesheeres in Aktion und konnten in kurzer Zeit das Kriegsrelikt entschärfen.

Hier geht´s zum Video!

Bilderbogen - so war's vor acht Jahren

Bombe © Stadt GrazSchäden © Stadt GrazEinsatzbereit © BFLagebespechung © Stadt GrazGroßeinsatz © BFRotes Kreuz © ÖRK

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Ihre Kommentare (1)

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  • Arno Nym,  26.03.2019, 10:00
    Schade ...
    ... dass nur die unmittelbar beim Ausschachten eines Kellers zufällig entdeckten Kriegsrelikte entfernt werden. Wo doch gleich daneben im Krieg eine Flakstellung im Einsatz und laut Bombenblindgängerkataster mehrere Treffer niedergegangen sind.
    Ich hätte mir erwartet, dass im Zuge eines so groß angekündigten Jahrhundertprojekts das gesamte Areal genau geprüft und damit für die Ewigkeit als geräumt gilt. Wieder einmal geht Profit vor Sicherheit. Schade.