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Verbesserungen bei Bus & Bim

05.04.2019

Beim Kontrollgremium der Holding Graz Linien sind am 4.4. von Stadträtin Elke Kahr (Vorsitz) und Stadtrat Günter Riegler folgende Angebotsverbesserungen beschlossen und beauftragt worden: 

  • Linie 20: ab Herbst wird an Sonn- und Feiertagen zwischen 14.00 und 19.00 Uhr die Verstärkerlinie 20 zwischen Jakominiplatz und Laudongasse gefahren;
  • Linie 4: Die Betriebszeiten der Linie 4 werden am Abend von 19.03 auf 19.33 Uhr verlängert;
  • Linie 34: Von Montag bis Freitag wird es auf der Linie 34 Einschubbusse zwischen Jakominiplatz und Thondorf geben;
  • Linie 65: Die Buslinie 65, die ab 7. September bis zur Franz-Steiner-Gasse/Eggenberger Allee verkehrt (bisher Endstation Linie 7) wird zwischen Wetzelsdorferstraße und Reininghausstraße auch über die Gaswerkstraße geführt. (Die Linie 33, die bisher die Gaswerkstraße bedient, endet mit diesem Termin in Grottenhof; mit Schulbeginn nimmt die neue Tangentiallinie 66 Grottenhof - Reininghaus - Citypark - Messe - Harmsdorf - St. Peter Schulzentrum den Betrieb auf und die Linie 62 Puntigam - Carnerigasse wird durch einen Abend- und Wochenendverkehr voll ausgebaut.)

 

Haltestelle Münzgrabenkirche kommt

Weiters wurde in den Wirtschaftsplan der Holding Graz Linien das Projekt Haltestelle „Münzgrabenkirche" auf der Straßenbahnlinie 6 aufgenommen. Hier ist auch eine Gleisumlegung erforderlich, zudem wird eine Druckknopfampel für FußgängerInnen und RadfahrerInnen errichtet. Die Umsetzung soll 2021 erfolgen.

„Diese Verbesserungen sind wichtige Maßnahmen zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs - wir arbeiten bereits an den nächsten", sagt Stadträtin Kahr. Auch im Projekt „Straßenbahnbeschaffung" ist man mit der Beauftragung der Holding Graz Linien für die Markterkundung einen Schritt weiter. „Der Ankauf muss gut vorbereitet sein. Die neuen Trams sind notwendig, um mit Fertigstellung der drei Neubaustrecken auch eine neue Angebotsqualität bieten zu können."

Neue Straßenbahnen werden penibel getestet

Stadträtin Kahr und Stadtrat Riegler bei einer Festveranstaltung © Stadt Graz/Wehap
Stadträtin Kahr und Stadtrat Riegler bei einer Festveranstaltung© Stadt Graz/Wehap

Gestartet wurde in der Kontrollgremiumssitzung, an der auch die Holding Vorstände Wolfgang Marik und Barbara Muhr sowie leitende MitarbeiterInnen von Graz Linien und Verkehrsplanung teilnahmen auch die Markterkundung für die neuen Straßenbahnwagen. So wird es demnächst zu Tests von Wagen verschiedener Anbieter kommen, mit dem Ziel, das Lärm- und Erschütterungsverhalten genau zu prüfen. Auch andere Überlegungen, etwa die Tunneleignung, Doppeltraktion (Koppelbarkeit zweier Züge) und Wendezug-Ausstattung werden in der Vorbereitung der Bestellung berücksichtigt. Die Entscheidung, wie viele Trams von welchem Anbieter geordert werden, wird voraussichtlich im Frühsommer 2020 fallen. In Diskussion ist eine Zahl von 10 bis 12 Stück, wobei optional Folgebestellungen 2027-29 (als Ersatz von 22 alten Wagen) sowie die Verlängerung der ersten bestellten Serie in einem Paket verhandelt werden soll.

Der Zeitplan sieht vor, dass im Frühjahr 2022 der erste neue Wagen geliefert wird. Bis zur Umsetzung eines neuen, erweiterten Betriebskonzeptes in zeitlicher Abstimmung mit der Inbetriebnahme der Innenstadtentflechtung voraussichtlich Ende 2023 sollte die Auslieferung der neuen Wagen-Serie abgeschlossen sein.

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