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Strategischer Blick in die Grazer Tourismuszukunft

15.05.2019

Gespräch mit der Grazer Hotellerie bringt neue Ziele und Strategien

Gemeinsames Handeln und Finanzieren fließt in eine Strategie, um Graz als Touristenmagnet voran zu bringen. © Graz Tourismus/Harry Schiffer
Gemeinsames Handeln und Finanzieren fließt in eine Strategie, um Graz als Touristenmagnet voran zu bringen.© Graz Tourismus/Harry Schiffer

Bürgermeister Siegfried Nagl lud zu einem Arbeitstreffen mit den Grazer Hoteleigentümern. Neben namhaften Hoteliers waren die Geschäftsführer der Graz Tourismus GmbH (Dieter Hardt-Stremayr), der mcg (Armin Egger), des Flughafens Graz (Gerhard Widman) sowie Hubert Pferzinger vom Tourismusverband und Gerhard Kienzl von der Wirtschaftskammer beim Strategietreffen mit an Bord.

Der Grund: Bis 2017 verzeichneten die Nächtigungszahlen in der Landeshauptstadt über 10 Jahre hinweg ein Wachstum. Währen 2017 mit 1.161.095 Nächtigungen en neuer Rekord erzielt wurde, der stark durch die internationale Strahlkraft der Special Olympics beeinflusst war, sanken die Nächtigungen 2018 leicht auf 1.129.209, was immer noch das zweitbeste Jahresergebnis war. Dem Bürgermeister ist jedoch klar: „Wir wollen gemeinsam zurück auf den Wachstumspfad und haben uns dazu auf gemeinsame Vorwärtsstrategien verständigt. Außerdem haben wir uns auch ein ambitioniertes Ziel gesteckt." Nämlich eine Steigerung um +500.000 Nächtigungen bis 2023, auf 1,6 Millionen.

In dem Gespräch wurde auch über neue gemeinsame Finanzstrategien gesprochen. Denn eine derartige Erhöhung der Nächtigungen brächte zusätzliche 90 Mio. Einnahmen in die Stadt Graz. Davon profitieren nicht nur die Hotelbetreiber. Ca 60 Mio. davon würden auf Handel, Gastronomie, Freizeitwirtschaft, Kultur und Beförderungswesen entfallen. Um diese Ziele zu erreichen, wird ein Investment von geschätzt 10 Mio. Euro benötigt. Daher sprach man auch über gemeinsame neue Strategien zur Finanzierung der Maßnahmen.

„Wir wissen, dass das Ziel nur durch das Engagement aller Beteiligten zu erreichen ist", so Bürgermeister Nagl. „Wir werden auch Gespräche mit anderen Tourismusregionen und dem Land Steiermark führen, weil wir darin sinnvolle Synergien sehen. Um einen nachhaltigen und qualitativen Tourismus zu fördern, müssen wir uns klar auf wichtige Zielmärkte (v.a. in Österreich und der D-A-CH Region) konzentrieren und unsere Stärkefelder ausbauen. Dazu zählen Sport und Kultur, aber auch Wissenschafts- und Wirtschaftskongresse. Es gilt auch weitere Fluganbindungen sicherzustellen, wenngleich der Grazer Flughafen bereits jetzt eine sehr gute Positionierung als Regionalflughafen hat. Dies kann gelingen, wenn das entsprechende Angebot vorhanden ist. Auch eine aufeinander abgestimmte Kommunikation der Marke Graz als Tourismus- und Kongressdestination muss verstärkt werden. Graz hat nicht nur ihren Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch Touristen vieles zu bieten, worauf man auch durchaus stolz sein kann, darauf gilt es verstärkt aufmerksam zu machen. Diese und weitere Handlungsfelder und Maßnahmen gilt es nun gemeinsam mit allen Beteiligten weiter zu vertiefen.“

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Ihre Kommentare (1)

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  • Stolzer Grazer 15.05.2019, 20:07
    Autobahnschilder
    Ich will den Autobahnschildern die Graz "schmackhaft" machen sollen wie "we Graz you" etc. ihre künstlerische Qualitäten nicht absprechen, jemand hat hier sicher sein Herzblut reingesteckt aber als Autobahnwerbung für Graz sind sie absolut ungeeignet und wären dagegen als öffentliche Kunstobjekte im Stadgebiet ein Hit.
    Auf diesen Autobahnschildern sollten stattdessen jene Attribute von Graz stehen die Graz absolut sehenwert machen: die wunderschöne Unesco Weltkulturerbe Grazer Altstadt, Unesco City of Design/moderne Architektur, Genusshauptstadt, ehemalige European City of Culture 2003 etc.