• Seite vorlesen
  • Feedback an Autor
  • Auf Twitter teilen
  • Auf Facebook teilen

Ausgezeichnet! Preis für Grazer Logistik-Projekt

23.05.2019

Den Warentransport ...

Stadtbaudirektor Bertram Werle, Bürgermeister Siegfried Nagl und Stadträtin Elke Kahr nahmen den Preis entgegen. © Stadt Graz/Fischer
Stadtbaudirektor Bertram Werle, Bürgermeister Siegfried Nagl und Stadträtin Elke Kahr nahmen den Preis entgegen.© Stadt Graz/Fischer

... auf der berühmten „letzten Meile" umweltfreundlicher und nachhaltiger zu gestalten - das ist das Ziel des Projekts GrazLog, mit dem die Verkehrsplanung und das EU-Referat der Grazer Stadtbaudirektion ins Rennen um den begehrten Hermes Verkehrs Logistik Preis der Wirtschaftskammer Österreich gegangen sind. Jeweils drei eingereichte Bewerbungen aus ganz Österreich wurden in den sieben Kategorien nominiert - und in der Sparte „Nachhaltigkeit" punktete das Grazer Projekt voll: Bei einem Galaabend in der Wiener Hofburg gab es für die Delegation aus Graz die freudige Nachricht vom Sieg - und die Überreichung des dazugehörigen Preises, den Verkehrsplanungs-Leiterin Barbara Urban gemeinsam mit Vertretern aus dem Projektteam von GrazLog in Empfang nahm.

Logistik-Konzept mit Augenmaß
GrazLog wurde ausgewählt, weil laut Jurybegründung „eine moderne City-Logistik mit weniger schweren Lkw im Stadtzentrum viel mehr erfordert als bloße Fahrverbote". Die Stadt Graz wolle mit Augenmaß neue Verkehrs- und Mobilitätskonzepte umsetzen und die „letzte Meile" des Warentransports in der Innenstadt durch Optimierung umweltfreundlicher machen. In Kooperation mit mehreren Kompetenzpartnern wird dafür ein städtisches Logistikzentrum installiert, ein sogenanntes City Hub. Über dieses werden die Anlieferung von Waren, die Abholung und die Retouren abgewickelt. Die Zustellung und Abholung erfolgt mit umweltfreundlichen Fahrzeugen bei optimierter Tourenplanung, die in einem jeweils vereinbarten Zeitfenster gemeinsam für alle beteiligten Unternehmen durchgeführt wird. Zusätzliche Serviceangebote wie Paketboxen runden das Angebot ab.

Umsetzung bis 2021/22 geplant

Die Umsetzung soll bis 2021/22 erfolgen. In einer Vorstudie wurden die logistischen Anforderungen bereits ebenso umrissen wie Standort- und Erreichbarkeitskriterien sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen. In der Begründung für die Auszeichnung lobt die Wirtschaftskammer-Bundessparte Transport und Verkehr die Entlastung für die zu bestimmten Zeiten völlig zugeparkte historische Grazer Innenstadt. Zudem sinke die Belastung durch Lärm und Abgase, auch die Stausituation werde entspannt. „Dies erhöht auch die Lebensqualität", zeigte sich die Jury überzeugt.

Freude bei Politik, Verwaltung und allen Beteiligten

Groß ist natürlich die Freude bei den Verantwortlichen in der Stadt Graz: Bürgermeister Siegfried Nagl stellte sich ebenfalls als Gratulant mit lobenden Worten beim Projektteam ein wie Verkehrsstadträtin Elke Kahr und Stadtbaudirektor Bertram Werle. Und auch die Partner haben Grund zu feiern - das sind neben der städtischen Verkehrsplanung und dem EU-Referat der Stadtbaudirektion das AIT Austrian Institute of technology als Konsortialführer, das Institut für Technische Logistik an der Technischen Universität Graz, die Prime Software GmbH sowie die Eisenberger & Herzog Rechtsanwalts GmbH.

Wolfgang Maget

Mehr zum Thema

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).