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La Strada sorgt für neuen Blickwinkel auf die Stadt

26.07.2019

Die kinetische Energie der Stadt

Die Kreativität der Stadt, geballt in einer Woche aufgezeigt. © Xavier Cantat
Die Kreativität der Stadt, geballt in einer Woche aufgezeigt.© Xavier Cantat

Die Bewegung des menschlichen Körpers in Beziehung zum Umraum bildet ein zentrales Element vieler Produktionen im Programm von La Strada 2019. Viele Künstler gehen dabei an die physischen und physikalischen Grenzen und fordern auch das Publikum auf, sich neuen Herausforderungen der Wahrnehmung zu stellen.

Künstler aus den Bereichen des Bewegungs-, Musik- und Tanztheaters und des Neuen Zirkus arbeiten gegenwärtig verstärkt im öffentlichen Raum und erforschen mit Choreografien in unterschiedlichster Form die spezifische Architektur und damit auch das soziokulturelle Umfeld der einzelnen Spielorte. Die Einbindung der Bevölkerung - spontan im Laufe der Performances oder in Workshops im Vorfeld - ist ein wesentlicher Bestandteil der künstlerischen Konzepte.

La Strada 2019 koproduziert und präsentiert eine Reihe solcher Projekte, die in ihrer Vielfalt die beeindruckende Bandbreite dessen abbilden, was Theater im öffentlichen Raum gegenwärtig zu bieten hat.

Vielseitiges, internationales Programm

Auch für die Jüngsten wird einiges geboten. Wie hier beim Theater Zitadelle. © Klaus Zinnecker
Auch für die Jüngsten wird einiges geboten. Wie hier beim Theater Zitadelle.© Klaus Zinnecker

Sei es der kraftvolle und gleichermaßen berührende Stelzentanz der fünf Künstlerinnen der spanischen Compania Maduixa oder die Projekte der belgischaustralischen Choreografin Joanne Leighton, die mit „9000 Steps" und „Made in Graz" gleich zwei herausragende Performances zeigt, die in enger Verbindung zur Stadt und ihren Bewohnern gestaltet werden. Oder aber auch das simple und umso spannendere Projekt des Niederländers Johannes Bellinkx, der in seinem AudioWalk das Publikum anhält, die Stadt im Rückwärtsgang zu erkunden, eine unbeschreibliche körperlich-sinnliche Erfahrung.

Hier spannt sich der Bogen zu jenen Projekten der Community Art, die einen wesentlichen Schwerpunkt im Programm des Festivals La Strada bilden. Immer wieder sind hier die Geschichten und Erinnerungen der Menschen eine Basis für die ortsspezifische Adaptierung der Projekte, wie in der La Strada Koproduktion „After/Dopo" der italienischen Gruppe Effetto Larsen oder auch in dem vom internationalen Netzwerk IN SITU koproduzierten „Studio Cité", einer installativen Performance des belgischen Künstlers Benjamin Vandewalle.

Im Bereich des Neuen Zirkus zeigt La Strada 2019 neue, herausragende Produktionen: vom Auftakt in der Grazer Oper mit dem energiegeladenen Bühnenstück der FLIP Fabrique - über das Solostück des Belgiers Danny Ronaldo im Zelt - bis zur international gefeierten Show „A Simple Space" der Australier Gravity & Other Myths im öffentlichen Raum.

Quelle: La Strada

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