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Stationäre Tempoüberwachung in T30-Straßen

28.08.2019

Mitte August wurden sie - nach einer Eich- und Testphase - „scharf" gestellt: die neuen stationären Radargeräte, die an sechs Standorten an besonders heiklen Stellen im 30er-Netz für die Einhaltung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit und damit mehr Sicherheit sorgen.

Gemessen wird rund um die Uhr

Radarstele in der Schubertstraße © Stadt Graz/Wehap
Radarstele in der Schubertstraße© Stadt Graz/Wehap

Die neuen Geschwindigkeitsmessgeräte funktionieren mit Laser und messen genauer (weniger Tolerenz) und  gleichzeitig in beide Fahrtrichtungen. Im Erscheinungsbild unterscheiden sich die dunklen Säulen sehr von den bekannten Radarkästen. Sechs Anlagen wurden installiert, drei Kameras sind im Rotationsbetrieb darin untergebracht. Der Vorteil: Mit den stationären Geräten ist eine Kontrolle rund um die Uhr möglich, sie stellen insofern in der Nacht und am Wochenende eine wichtige Ergänzung der mobilen Überwachung dar.

Bilanz von Stadt und Polizei

Schon bisher sind drei Magistratsbedienstete, die der Polizei zugeteilt sind, in zivilen Fahrzeugen mit mobilen Messgeräten unterwegs. Durch sie wurden 2018 rund 44.000 Tempodelikte geahndet. Zum Vergleich: die Polizei hielt mit mobilen Messgeräten in erster Linien auf Tempo-50-Straßen knapp 41.700 Verstöße fest, durch Fixstationen (Radarkabinen) waren es fast 74.000. Die Einnahmen, die von der magistratseigenen Überwachung kommen, gehen zu 80 Prozent an die Stadt und zu 20 Prozent an die Polizei.

Auf Basis eines Gemeinderatsbeschlusses wurden 650.000 Euro in die stationären Messeinheiten, Kameras und ein zusätzliches mobiles Gerät sowie ein weiteres Fahrzeug für mobile Messungen investiert. Auch wurden zwei weitere Mitarbeiter aufgenommen und eingeschult. 

Grazer System T30/50 bewährt - Kontrolle notwendig

„Das Grazer System Tempo 30 ausgenommen Vorrangstraßen hat sich bewährt und hat unsere Straßen vor allem für die ungeschützten VerkehrsteilnehmerInnen sicherer gemacht. Das System ist aber freilich nur so gut, wie es auch eingehalten wird", unterstrich Verkehrsstadträtin Elke Kahr vor MedienvertreterInnen die Sinnhaftigkeit der Anschaffung und die Aufstockung der stadteigenen Tempoüberwachung.

„Tempo 30 bringt Sicherheit und fördert die Lebensqualität der Grazer Bevölkerung. Zur Einhaltung dieser Vorteile muss aber jeder Verkehrsteilnehmer seinen Beitrag leisten und die Fahrgeschwindigkeit anpassen. Die neuen Überwachungsgeräte leisten dazu einen wichtigen Beitrag", ergänzte Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter. "Wir verstecken uns nicht. Unser Ziel ist es, das Temponiveau herunterzubekommen", so der Leiter des Straßenamtes, Thomas Fischer.

Die Standorte

Krottendorferstraße
Schwarzer Weg 
Rudersdorferstraße
Sternäckerweg 
Schubertstraße 
Babenbergerstraße

Wolfgang Wehap

Augenschein: Kahr, Fischer, Kemeter © Stadt Graz/Wehap
Augenschein: Kahr, Fischer, Kemeter© Stadt Graz/Wehap
Ziehen an einem Strang: Politik, Verwaltung und Exekutive  © Stadt Graz/Wehap
Ziehen an einem Strang: Politik, Verwaltung und Exekutive © Stadt Graz/Wehap
Pressegespräch am 28.8. vor Ort © Stadt Graz/Wehap
Pressegespräch am 28.8. vor Ort© Stadt Graz/Wehap

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