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Der Minoritensaal wird saniert

10.10.2019

Keine Veranstaltungen von Februar 2020 bis Herbst 2021

v.l.: Werner Hauser (Vorstand Steiermärkische Sparkasse), Christian Purrer (Vorstand Energie Steiermark), Pater Bernhard Lang, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Hans Sünkel (Vorsitzender Kuratorium Freunde von Mariahilf), Bürgermeister Siegfried Nagl, Pater Tomasz Zegan, Peter Grabner (Bauabteilung Diözese Graz-Seckau) und Christian Brugger (Leiter Bundesdenkmalamt Steiermark). © Stadt Graz/Fischer
v.l.: Werner Hauser (Vorstand Steiermärkische Sparkasse), Christian Purrer (Vorstand Energie Steiermark), Pater Bernhard Lang, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Hans Sünkel (Vorsitzender Kuratorium Freunde von Mariahilf), Bürgermeister Siegfried Nagl, Pater Tomasz Zegan, Peter Grabner (Bauabteilung Diözese Graz-Seckau) und Christian Brugger (Leiter Bundesdenkmalamt Steiermark).© Stadt Graz/Fischer

Die letzte große Sanierung des Minoritensaals wurde in den 60er-Jahren durchgeführt. Über ein halbes Jahrhundert später steht nun eine Generalüberholung vor der Tür. Ab Februar 2020 wird der Minoritensaal um insgesamt rund sechs Millionen Euro saniert.

"Land und Stadt haben für dieses Vorhaben eine Förderzusage von je 1,5 Millionen Euro zugesagt", freut sich Hans Sünkel, der dem Kuratorium "Freunde von Mariahilf" gemeinsam mit Klaus Schweighofer vorsteht. "Auch der Bund wird eine beachtliche finanzielle Unterstützung leisten", so Sünkel weiter. Die Bauarbeiten werden bis in den Herbst 2021 andauern. In dieser Zeit werden keine Veranstaltungen im Minoritensaal stattfinden können.

Neben Stadt, Land und Bund zählt das Kuratorium auf die Unterstützung von Großspendern. Drei davon sind die Energie Steiermark (mir rund 100.000 Euro), Magna Steyr sowie die Steiermärkische Sparkasse. Um die Gesamtkosten decken zu können, fehlen noch rund zwei Millionen Euro. "Wir sind aber zuversichtlich, diese noch vor dem Baustart lukrieren zu können", meit Sünkel weiter.

Ursprung des Positiven

Bürgermeister Siegfried Nagl zeigte sich mehr als erfreut, dass dieses Projekt umgesetzt werden kann: "Wir machen uns schon länger Sorgen um diesen Saal. Wir helfen gerne mit, weil die Brüder der Minoriten bis heute die Gastfreundschaft leben. Von hier aus ist in der Vergangenheit schon viel positives nach außen gedrungen."

Dieser Aussage konnte sich Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer anschließen: "Wir wissen, was wir den Bundesdenkmälern schuldig sind und helfen gerne. Die Kunst in den Minoriten ist ein Aushängeschild für eine offene Kirche."

In einer großangelegten Spendenaktion soll in den nächsten Wochen die Restsumme für die Generalsanierung aquiriert werden. Dass in zwei Jahren Kunst, Kultur und Religion in neuer Schönheit gelebt werden können.

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