• Seite vorlesen
  • Feedback an Autor
  • Auf Twitter teilen
  • Auf Facebook teilen

Zugangskontrollen im Rathaus

18.12.2019

Sichere und innovative Lösung gesucht

Die Stadt Graz beschreitet auf der Suche nach einer Zugangslösung für das Grazer Rathaus neue Wege. Deshalb wird gemeinsam mit der IÖB - Innovationsfördernde Öffentliche Beschaffung - ein Ideenwettbewerb ausgerufen.

Der Kompromiss zwischen Sicherheit und Offenheit ist für das Grazer Rathaus nicht einfach zu umzusetzen. Es ist ein zentrales Gebäude, das das Stadtbild prägt und täglich viele TouristInnen anzieht. Auf der einen Seite steht der Wunsch nach einem offenen Rathaus-Zugang für alle. Auf der anderen Seite ist es für die Stadtverwaltung das oberste Anliegen, sämtlichen BesucherInnen und MitarbeiterInnen die größtmögliche Sicherheit während ihres Aufenthalts zu gewährleisten.

Was sind die Kriterien?

Für das Rathaus wird eine neue Zugangslösung gesucht. © Stadt Graz/Fischer
Für das Rathaus wird eine neue Zugangslösung gesucht.© Stadt Graz/Fischer

Daher wird nun ein Ideenwettbewerb ausgerufen, um die bestmögliche Lösung für die vielfältigen Anforderungen an den Zugang zu finden. Zu berücksichtigen ist dabei unter anderem, dass regelmäßig Gäste ihren Weg zu Hochzeiten, Empfängen oder Veranstaltungen ins Rathaus finden. Die Bewertungskriterien für den Wettbewerb sind:

  • Sicherheit
  • wenig Aufwand für Gäste
  • Automatisierung
  • Neuartige Aspekte der Lösung
  • Berücksichtigung der historischen Bausubstanz
  • Kosten

Hier finden Sie Details zur Einreichung und dem Projektablauf.

Im Februar 2020 gibt es eine erste Sichtung der Ideen, bevor eine städtische Fachjury im März die Projekte bewertet, auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft und im April in einem Innovationsdialog das siegreiche Projekt gekürt wird.

Zugangsschleuse im Sozialamt

Eine weitere Entscheidung über den Zugang zu einem Verwaltungsgebäude ist bereits gefallen: Im städtischen Sozialamt (2. Stock im Amtshaus in der Schmiedgasse) wird im ersten Quartal 2020 eine Zugangsschleuse eingerichtet.

Das sagen die Entscheidungsträger zum Ideenwettbewerb

Bürgermeister Siegfried Nagl: „Das Rathaus bleibt weiterhin ein Ort des offenen und kritischen Diskurses und niemand soll abgehalten werden, seine Ideen, Anregungen oder auch Beschwerden uns mitzuteilen. Aufgrund von Vorfällen in den letzten Jahren müssen wir die Sicherheitsvorkehrungen für unsere vielen BesucherInnen und Gäste, so wie der unserer MitarbeiterInnen, verstärken. Unser Ziel bleibt jedoch weiterhin, mit innovativen Sicherheitslösungen, die Einschränkungen und Wartezeiten beim Zutritt so gering wie möglich zu halten."

Vizebürgermeister Mario Eustacchio: „Die Sicherheit der Rathausbesucher aber insbesondere die der Magistratsbediensteten hat als Personalreferent und Sicherheitsstadtrat für mich oberste Priorität. Demensprechend wird im Zuge des Ideenwettbewerbes die bestmögliche Lösung im Sinne zweckmäßiger Umsetzbarkeit und notwendiger Sicherheit gefunden."

Magistratsdirektor Martin Haidvogl: „Der Einsatz einer herkömmlichen Sicherheitslösung für einen zentralen Begegnungsraum wie das Grazer Rathaus ist eventuell nicht der Weisheit letzter Schluss. Wir möchten die Chance nutzen eine innovative Alternative zu realisieren. Dabei steht die Sicherheit für BesucherInnen und MitarbeiterInnen des Rathauses natürlich an erster Stelle. Als innovationsfreundliche Stadt wollen wir damit auch ein Vorbild für andere Kommunen sein."

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).

Zuständige Dienststelle

Wetterwarnung