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Hygiene in Grippezeiten

23.12.2019

Wie das diagnostische Influenza Netzwerk Österreich informiert, gibt es derzeit eine epidemische Influenzavirusaktivität in Tirol, diese wird sich innerhalb der nächsten Wochen auf ganz Österreich ausbreiten. 

Grund genug, sich zu überlegen, wie man sich - abgesehen von der Grippeimpfung - am besten schützen kann.

Tipps des Gesundheitsamtes

Wenn die Grippe zuschlägt... © OEGIT
Wenn die Grippe zuschlägt...© OEGIT

Was tun, wenn die Grippe kommt? Diese Frage stellen sich viele, dabei kann man bei Berücksichtigung einiger weniger, leicht zu befolgender Verhaltensempfehlungen die Wahrscheinlichkeit, nicht zu erkranken, deutlich erhöhen.

Grippeerreger werden primär durch Tröpfchen beim Husten, Niesen, Räuspern u.dgl. übertragen. Zur Vermeidung einer Weiterverbreitung sind daher folgende einfach einzuhaltende Hygieneregeln zu beachten:

  • Beim Husten, Niesen, Räuspern u.dgl. ein Einmaltaschentuch vor Mund und Nase halten und in der Folge in einem Plastiksäckchen entsorgen.
  • Ist kein Taschentuch zur Hand, in die Ellenbeuge niesen.
  • Beim Husten, Niesen, Räuspern u.dgl. von Personen abwenden und wenn möglich mind. 2 m Abstand zu anderen Personen halten.
  • Vermeiden Sie Händekontakt (Händeschütteln).
  • Auch das „Abbusserln" unterlassen.
  • Menschenansammlungen vermeiden (Veranstaltungen, Märkte, öffentliche Verkehrsmittel u.dgl.).
  • Tätigen Sie nur unbedingt notwendige Einkäufe und diese - wenn möglich - außerhalb der „Stoßzeiten".
  • Wiederholt Händewaschen, insbesondere nach Verwendung von Taschentüchern.
  • Nicht mit den Fingern zum Mund fahren (Selbstbeobachtung).
  • Vermeiden Sie unnotwendigen Kontakt zu erkrankten Familienmitgliedern.

Und sonst...

Um die Immunlage und damit die Abwehrkräfte zu verbessern, empfiehlt sich:

  • Vermeidung von körperlicher Anstrengung in Grippezeiten.
  • Vermeidung von Schlafdefizit.
  • Rhythmische Lebensführung.
  • Vitaminreiche Kost, insbesondere viel Vitamin C.
  • Vermeidung von Genussmitteln wie Alkohol und Nikotin.

Vor medizinischen Vorsorge- bzw. Behandlungsmaßnahmen unbedingt Rücksprache mit dem Hausarzt halten. 

Beobachten Sie bezüglich der angeführten Regeln auch Ihre Kinder.

 

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