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Museum ist Programm

Was erwartet uns im GrazMuseum 2020

13.02.2020
Das GrazMuseum Schloßberg von außen. © studio WG3In den Kasematten © studio WG3Im Innenhof, Bereich Kanonenbastei © studio WG3

"Nach der Renovierung des Haupthauses, des Palais Khuenburg, in der Sackstraße steht das GrazMuseum im Jahr 2020 vor einer großen Veränderung. Mit der Eröffnung des GrazMuseums Schloßberg wird ein weiteres attraktives Museumsangebot in der Grazer Innenstadt geschaffen." Die Freude über das Megaprojekt, das an einem der zentralsten Punkte der Stadt entsteht, stand GrazMuseums-Direktor Otto Hochreiter ins Gesicht geschrieben, der am 11. Februar gemeinsam mit Kulturstadtrat Günter Riegler und Sibylle Dienesch, Vizedirektorin des GrazMuseums, das diesjährige Programm präsentierte. Die drei rechnen mit einer Verdreifachung der Gesamtbesucherzahlen beider Museen ab nächstem Jahr - die BesucherInnen des digitalen Angebots zur Stadtgeschichte, wie die "topothek Graz", nicht mitgerechnet.

Berg(e) voller Geschichte(n)

Neuer Publikumsmaget des GrazMuseums. © studio WG3
Neuer Publikumsmaget des GrazMuseums.© studio WG3

Das neue GrazMuseum Schloßberg bei der Kanonenbastei soll auf die Bedürfnisse eines flanierenden Publikums eingehen und zur Entschleunigung im Grünraum einladen, es wird ein Ort zum Ankommen und zum Verweilen sein. Eines der Highlights ist ein gläsernes Modell, das erstmals das Innere des Berges sichtbar macht und in der für das Publikum geöffneten Kasematte zu sehen sein wird. Und auch der Preis mit zwei Euro pro Person (Kinder bis sechs Jahre zahlen nichts) ist mehr als attraktiv.

Große Ausstellung "Die Stadt als Datenfeld"

Ausstellung "Die Stadt als Datenfeld" © iStock/Peter Howell
Ausstellung "Die Stadt als Datenfeld"© iStock/Peter Howell

Darüber hinaus eröffnet das GrazMuseum im heurigen Kulturjahr die große Ausstellung "Die Stadt als Datenfeld", die sich mit der digitalen Zukunft von Graz auseinandersetzt. Sie verhandelt, entwickelt und diskutiert Bilder eines wünschenswerten zukünftigen städtischen Zusammenlebens im künftigen „Datenfeld Stadt" und führt vor, wie sich Arbeitswelt, Wohnen, Freizeit und Verkehr in Graz durch Digitalisierung verändern und wie sich diese auf den öffentlichen Raum, die Chancengerechtigkeit, aber auch auf unser Klima, auf Demokratie und auf Menschenrechte auswirkt.
Eröffnung: 21. Oktober, 18 Uhr
Dauer der Ausstellung: 22. Oktober 2020 bis Februar/März 2021
GrazMuseum, Erdgeschoß, Gotische Halle, zweites Obergeschoß

Weitere Ausstellungen

Ausstellung "Stadt sucht Berg" © PerndlCo
Ausstellung "Stadt sucht Berg"© PerndlCo
Ausstellung "Ungebautes Graz" © Fam. Kammerhofer
Ausstellung "Ungebautes Graz"© Fam. Kammerhofer
Ausstellung "Jochen Rindt" © Sammlung GrazMuseum
Ausstellung "Jochen Rindt"© Sammlung GrazMuseum

"Stadt sucht Berg"
150 Jahre Alpenverein Sektion Graz
Die Sehnsucht nach den Bergen ist für viele Menschen eine Motivation, dem Alpenverein beizutreten. Für StadtbewohnerInnen ist die Weite des Blicks vom Gipfel zum Horizont besonders eindrucksvoll. Für die Mitglieder der 1870 gegründeten Graz-Sektion des Alpenvereins stand aber nicht nur die Naturerfahrung im Mittelpunkt, sondern auch die Gemeinschaft.
Eröffnung: 11. März, 18 Uhr
Dauer der Ausstellung: 12. März bis 28. Juni
GrazMuseum, Gotische Halle

"Ungebautes Graz"
Architektur für das 20. Jahrhundert
Zu sehen ist eine Auswahl nicht realisierter Architektur in ihrem gesellschaftspoliltischen Kontext. Planungen wie das Warenhochhaus Scheiner am Jakominiplatz (1929/30), das Trigonmuseum im Pfauengarten (1988 - 93) oder ein Karussell am Freiheitsplatz sind in Graz beispielgebend für die immerwährende Debatte über die Vereinbarkeit von moderner Baukultur mit der Bewahrung der historischen Altstadt.
Eröffnung: 15. April, 18 Uhr
Dauer der Ausstellung: 16. April bis 13. September
GrazMuseum, zweites Obergeschoß

"Jochen Rindt"
Die Ausstellung über Rindts Grazjahre verfolgt das Faszinierende und die große Ausstrahlung des Rennfahrers, dessen Unfalltod in Monza sich am 20. September dieses Jahres zum 50. Male jährt.
Eröffnung: 17. Juni, 18 Uhr
Dauer der Ausstellung: 18. Juni bis 4. Oktober
GrazMuseum, zweites Obergeschoß

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