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Tatkräftiger Einsatz im Pflegedienst

MitarbeiterInnen des Magistrats unterstützen die GGZ

13.05.2020
MitarbeiterInnen der Stadt Graz halfen tatkräftig in den Geriatrischen Gesundheitszentren mit. © Adobe Stock/
MitarbeiterInnen der Stadt Graz halfen tatkräftig in den Geriatrischen Gesundheitszentren mit.© Adobe Stock/

In Krisenzeiten geht die Hilfbereitschaft oft völlig neue Wege. So auch im Corona-Shutdown. Dieser führte neun MitarbeiterInnen der Stadt Graz, die normalerweise in der Abteilung für Bildung und Integration und im Amt für Jugend und Familie arbeiten, in die Pflegeeinrichtungen der Geriatrischen Gesundheitszentren. Ihre Motivation: Die KollegInnen in einer herausfordernden Situation zu unterstützen und den BewohnerInnen Freude zu bereiten. So unternahmen die "Magistratler" Botengänge, brachten Wäsche von A nach B, deckten Tische und räumten Geschirrspüler ein, servierten den Pflegebedürftigen das Essen und brachten vor allem eines mit: Zuwendung für die Menschen in einer Zeit, in der kein Besuch erlaubt war.

Wir packen mit an

Gerald Autischer beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel mit einer Bewohnerin der Seniorenresidenz Robert Stolz. © privat
Gerald Autischer beim Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel mit einer Bewohnerin der Seniorenresidenz Robert Stolz.© privat

Zwei von ihnen waren Barbara und Gerald Autischer, die sich für die Dauer einer Woche der Seniorenresidenz Robert Stolz zuteilen ließen. „Wir besuchten die Bewohner, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen und machten Spaziergänge im Gelände. Ein ganz besonderes Erlebnis war ein Konzert im Garten - natürlich mit Mund-Nasen-Schutz und dem gebotenen Abstand. Wir lauschten gemeinsam alten Schlagermelodien von Udo Jürgens und Elvis Presley, die Bewohner tanzten und sangen und vergaßen dabei ganz auf ihre Sorgen und Gebrechen. Es war auch für uns eine Freude, dies miterleben zu dürfen", zeigte sich das Ehepaar gerührt. Und auch Alexandra Wolfmajer ist von ihrem Einsatz im Pflegewohnheim Erika Horn, den sie gemeinsam mit Lydia Brunnader versah, restlos begeistert. "Wir haben den Menschen ein bisschen Abwechslung geboten, sie aus der Isolation rausgeholt. Wir haben Gitarre gespielt, gemeinsam gesungen, ein wenig den Alltag verkürzt. Die Bewohner ein Stück begleitet auf dem Weg, der kein Zurück mehr bietet. Schließlich hatten wir mehr Zeit wie die Pfleger, die ja sehr gefordert sind", schwärmt die Kindergartenpädagogin und verrät: "Ich wäre so gern geblieben!"

Die MitarbeiterInnen und die BewohnerInnen der Geriatrischen Gesundheitszentren sagen: Danke!

 

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