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Die Stadt als Bühne

08.06.2020

Hereinspaziert!

Applaus! Die Bühnen Graz bieten wieder Live-Erlebnisse zum Hören, Sehen, Begreifen, Spüren, Staunen, Mitfiebern, Schmunzeln, und, und, und.

Freilich gelten geänderte Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, aber Theater, Gesang und Spiel liegen wieder in der Luft.

Oper

"Strauss zum Abschied" für Chefdirigentin Oksany Lyniv. © Oper Graz
"Strauss zum Abschied" für Chefdirigentin Oksany Lyniv.© Oper Graz

Das Programm in der Oper, das maximal 100 Besucherinnen und Besucher pro Abend erwartet, wechselt wöchentlich.

  • Den Anfang machte der „Musenkuss"  (auch am 20. Juni), eine Hommage an jene KünstlerInnen und mythologischen Wesen, die sich in der prachtvollen Architektur der Oper Graz - dem Zuschauerraum und dem Eisernen Vorhang - wiederfinden. Publikumslieblinge wie Tetiana Miyus, Wilfried Zelinka und Sieglinde Feldhofer werden ebenso zu erleben sein wie Pavel Petrov und Dariusz Perczak, die das berühmte Duett „Au fond du temple saint" aus der abgesagten Premiere von Bizets Oper „Die Perlenfischer" darbieten werden.

  • Ebenfalls auf dem Programm steht ein Abend zu Franz Schuberts „Schwanengesang", interpretiert von Wilfried Zelinka und begleitet von Emiliano Greizerstein. 19. Juni 2020, 19.30 Uhr 

  • Ein weiteres Highlight sind „Gesänge aus Fernost" (18. Juni 2020, 19.30 Uhr), die Tetiana Miyus in einem Liederabend über alle Grenzen hinweg ans Grazer Opernhaus bringen wird.

  • Die künstlerische Auseinandersetzung mit der „(Dis)Tanz", die das Ballett der Oper Graz unter der Leitung von Ballettdirektorin Beate Vollack erlebbar macht: 10., 12., 13. Juni um jeweils 19.30 Uhr und am 14. Juni um 18 Uhr.
  • Als Abschluss wird die Oper Graz ihrer scheidenden Chefdirigentin Oksana Lyniv in zwei Zusatzterminen einen „Strauss zum Abschied" im Rahmen eines Konzertabends überreichen. 26. und 27. Juni 2020, Beginn jeweils um 19.30 Uhr sowie 28. Juni 2020, 18 Uhr 

Schauspielhaus

All das Schöne © Lupi Spuma
All das Schöne© Lupi Spuma

Wegen der ab 29. Mai gelockerten Maßnahmen im Veranstaltungsbetrieb zeigt das Schauspielhaus Graz gefeierte Solo-Abende (live und mittels VR-Brille) sowie digitale „Mikrodramen aus der Krise" als Sonderspielplan!

  • All das Schöne
    Duncan Macmillan, Regie: Cara-Sophia Pirnat, Solo mit Maximiliane Haß.
    Am 16., 17. und 18. Juni, 20.00 bis ca. 21.00 Uhr, HAUS ZWEI

  • Rede an den kleinen Mann:
    Wilhelm Reich, Regie: Heinz Hartwig, Solo mit Kammerschauspieler Gerhard Balluch, eine Arcadia-Produktion. Ein glühender Aufruf zur Menschlichkeit! Zum Mensch-Sein!, Am19. und 20. Juni, 20.00 bis ca. 21.30 Uhr, HAUS ZWEI

  • Welche Droge passt zu mir?
    Kai Hensel, Regie: Elena Bakirova, Solo mit Henriette Blumenau, am 23., 24. und 25. Juni, 20.00 bis ca. 21.30 Uhr, HAUS ZWEI 
  • Virtuell im Foyer – Judas 360°
    Der gefeierte Monolog „Judas", mit dem Ensemblemitglied Fredrik Jan Hofmann in mehr als 70 Kirchen in ganz Österreich gastiert hat, ist bereits seit 3. Juni im Foyer des Schauspielhauses als 360° Virtual Reality-Vorstellung mittels VR-Brille zu erleben. Die Figur des „Verräters" Judas, die „schwärzer wurde als schwarz", wie es im Stück heißt, wird nun nicht mehr nur inhaltlich aus jener Eindimensionalität zu lösen versucht, mit der sie jahrhundertelang dargestellt wurde, sondern auch technisch. Noch am 8., 9., 10., 12., 13., 15., 16., 17., 18., 19., 20., 22., 23., 24. und 25. Juni, jeweils um 16.00, 18.00 und 20.00 Uhr, HAUS EINS/FOYER

Next Liberty

Krähe und Bär im Next Liberty © Stella
Krähe und Bär im Next Liberty© Stella

Was ist Glück - Fliegen oder Fressen? Was hat Freiheit damit zu tun? Kann man frei sein, solange ein Freund ein-/ausgesperrt ist? 
Ab 12. Juni lädt das Next Liberty wieder (zurück) ins Theater und dazu ein, mit zwei großartigen (Tier-)Charakteren mit viel Sinn für Humor und schnelle Wortgefechte einmal mehr die Perspektive und die Zaunseite zu wechseln und sich (gemeinsam!) die Sonne auf den Pelz - oder: das Gefieder - scheinen zu lassen.

„Krähe und Bär oder die Sonne scheint für uns alle"(6+)

Ein Kinderstück von Martin Baltscheit
Regie: Helge Stradner Ausstattung: Denise Heschel Mit: Simone Leski, Martin Niederbrunner, Helmut Pucher
Am 12., 13., 19. und 20. Juni, jeweils um 16 Uhr 

Die Vorstellungen finden unter Einhaltung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen vor, auf und hinter der Bühne - und: einem Lächeln - statt.

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