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Nach Unwetter: Höchste Vorsicht gefordert!

30.07.2020
Das schöne Wetter darf nicht über die noch vorhandenen Gefahren hinwegtäuschen! © Stadt Graz/Sicherheitsmanagement
Das schöne Wetter darf nicht über die noch vorhandenen Gefahren hinwegtäuschen!© Stadt Graz/Sicherheitsmanagement
An diesem Beispiel zeigt sich sehr deutlich, welche Kraft hochwasserführende Bäche haben! © Stadt Graz/Sicherheitsmanagement
An diesem Beispiel zeigt sich sehr deutlich, welche Kraft hochwasserführende Bäche haben!© Stadt Graz/Sicherheitsmanagement

Das Unwetter, das in den späten Nachmittagsstunden des 29. Juli große Teile der Grazer Stadtbezirke Andritz, Mariatrost und Ries getroffen und massive Schäden verursacht hat, ist vorbei, die Spuren sind aber nach wie vor unübersehbar.

Wenn auch der unermüdliche Einsatz von Feuerwehren (Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr Graz sowie ein KHD-Zug des Feuerwehrbereichs Graz - Umgebung), Kräften der Holding Graz, der Energieversorger sowie zahlreicher Privatpersonen dafür gesorgt hat, dass Straßen und Infrastruktur wieder weitgehend normal nutzbar sind, so lauern doch noch zahlreiche Gefahren.

So gibt es in den von den Sturmschäden betroffenen Waldgebieten noch zahlreiche geknickte Äste, entwurzelte Bäume und verspannte Baumteile, die höchste Gefahr bedeuten. Dementsprechend ergeht seitens der Stadt Graz der dringende Aufruf, diese Gebiete vorerst nicht zu betreten oder - wenn es sich überhaupt nicht vermeiden lässt - zumindest höchste Vorsicht walten zu lassen.

Auch entlang jener Bäche, die Hochwasser geführt haben, können nach wie vor zahlreiche, zum Teil schwer erkennbare Gefahren lauern. Dazu zählen z.B. Unterspülungen der Uferbereiche. Auch diese sollte man in nächster Zeit meiden und Kinder dort keinesfalls spielen lassen.

Für ungläubiges Kopfschütteln bei den Einsatzkräften hat während der Intensivphase des Unwettereinsatzes übrigens das Verhalten einiger Erwachsener gesorgt. Sie haben sich nicht nur selbst an den Ufern der reißenden Bäche aufgehalten und so in Gefahr gebracht, sondern auch Kinder dort spielen lassen - obwohl ein Sturz in die hochwasserführenden Bachläufe höchste Lebensgefahr bedeutet hätte.

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