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So funktioniert die Grippe-Impfung der Stadt Graz

02.10.2020

Weil das Gesundheitsamt für das Contact Tracing bei Corona-Verdachtsfällen verantwortlich ist und die Nachfrage nach der Influenza-Impfung größer ausfällt, ist die Grippeimpfaktion in diesem Jahr ein besonderer Kraftakt. Darum bittet man schon vor dem Start der Aktion um Verständnis für längere Wartezeiten.

In einer ersten Tranche werden der Impfstelle durch das Land Steiermark 2.500 Dosen zur Verfügung gestellt. "Insgesamt werden es etwa 11.000 sein. Das sind fast doppelt so viele wie im vergangenen Jahr", erklärt der Grazer Gesundheitsstadtrat Robert Krotzer.

Zusätzlich dazu gibt es heuer den Gratisimpfstoff für Kinder bis 15 Jahre ab Mitte November sowie den Gratisimpfstoff für Personen in stationärer Pflege ab Ende November geben.

Zutritt nur mit Termin

Wegen der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen wird der Zutritt zur Impfstelle barrierefrei in einem Einbahnsystem über die Kaiserfeldgasse 12 erfolgen, erklärt Gesundheitsamtsleiterin Dr.in Eva Winter. Es gelten Abstandsregeln und Mund-Nasen-Schutz-Pflicht.

Voraussetzung für den Zutritt ist jedenfalls ein Termin. Den Stammkundinnen und Stammkunden der städtischen Impfstelle mit Hauptwohnsitz in Graz werden sie bereits per Post zugestellt. Sie können aber auch online vereinbart werden (siehe unten) und für Menschen ohne Internet-Zugang auch telefonisch. Die Öffnungszeiten wurden erweitert.

Vortritt für Risiko-Gruppen

Eine fehlende österreichweite Impfstrategie kann natürlich nicht durch lokale Behörden ersetzt werden, aber "unsere Stammkunden zählen zu einem weit überwiegenden Teil zu den Risikogruppen, die wir sicher versorgen können", erklärt Winter. Zur Risikogruppe zählen besonders Kinder, ältere Menschen, chronisch Kranke und immungeschwächte Personen.

Krotzer bittet um Rücksichtnahme: "Denken Sie bitte daran, dass es Menschen gibt, die die Impfung dringender brauchen könnten als Sie! Weil die Risikogruppe den Vortritt bekommen soll, lasse auch ich mich heuer nicht gegen die Grippe impfen."

Corona-Maßnahmen wirken auch gegen Grippe

Expertinnen und Experten gehen davon aus, dass die Influenza-Welle heuer nicht so stark wie in den letzten Jahren ausfallen wird. Denn alle Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wirken auch gegen Influenza. Das Abstandhalten, das regelmäßige Händewaschen, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, das Meiden von Menschenmassen und Gedränge - das alles schützt auch vor der Grippe.

Info und Anmeldung

Detaillierte Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter graz.at/grippeimpfaktion.

Hanno Wisiak

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