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Der Designmonat ist eröffnet!

100 Warnleuchten am Schlossberg senden ein Zeichen für den Start des Festivals.

07.05.2021

Anders als gewohnt ging am 7. Mai die Eröffnung des Designmonat 2021 online über die Bühne. Live aus der Hauptausstellung "Fantastic Plastic" in der Herrengasse 26 meldeten sich Bürgermeister Siegfried Nagl, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und CIS-Geschäftsführer Eberhard Schrempf, um den Startschuss für das erste Festival des Jahres zu geben. Eine Überraschung gab es inklusive: Rund 100 blinkende Warnleuchten wurden flussseitig am Schlossberg installiert, die ab der Eröffnung bis Mitternacht ein leuchtendes Zeichen für den Start des Designmonats aussenden.

Startschuss: Bürgermeister Siegfried Nagl, CIS-Geschäftsführer Eberhard Schrempf und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl erklärten den Designmonat offiziell für eröffnet.
Startschuss: Bürgermeister Siegfried Nagl, CIS-Geschäftsführer Eberhard Schrempf und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl erklärten den Designmonat offiziell für eröffnet.© Stadt Graz/Fischer

Von 8. Mai bis 6. Juni dreht sich alles um die Neugestaltung unserer Zukunft, wenn das Leistungsspektrum der heimischen Designszene das Thema "Better Future" in den Fokus rückt. 30 Tage, 91 Veranstaltungen, Workshops und Ausstellungen: Einmal mehr wird in der UNESCO City of Design, die heuer ihr zehnjähriges Jubiläum feiert, Design in all seinen Facetten gezeigt.

Bürgermeister Siegfried Nagl lädt dazu ein, den Designmonat live zu erleben: „Der Designmonat ist mittlerweile ein Festival, das aus unserer Stadt nicht mehr wegzudenken ist. Ich freue mich schon sehr auf die vielen Ergebnisse, die uns die kreativen Menschen vorschlagen werden. Kommen Sie in die Stadt, nehmen Sie teil, schauen sie sich die Programme an, und kommen sie vor allem mit den Designerinnen und Designern ins Gespräch." 

Positiv in die Zukunft blickt Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, die den Designmonat als ein wichtiges Signal sieht: „Wir könnten den Designmonat als einen Startschuss in eine positive Zukunft sehen, denn ich bin überzeugt, dass diese uns in den nächsten Monaten erwarten wird. Es liegt an uns allen, die Weichen für unsere gemeinsame Zukunft zu stellen. Und wer, wenn nicht die Kreativen, leisten hier einen enormen Beitrag."

Redesign für die Zukunft

Mit dem Thema "Better Future" stellt der Designmonat die Frage nach einer Neugestaltung der Zukunft. "Der Fokus eines Redesigns für die Zukunft ist in fast jedem Teil des Programms vorhanden. Wir stellen die Frage, was kann Design und was können Designschaffen zu einer besseren Zukunft beitragen," erklärt Eberhard Schrempf, Geschäftsführer der Creative Industries Styria, die den Designmonat organisieren. Ob Klimakrise, Pandemie, Sozialkrise oder Finanzkrise: Es sei an der Zeit, die Zukunft neu zu denken. Die Online-Eröffnung ist beispielgebend dafür, dass auch das Format dieses Jahr etwas anders aussieht: Kleine Vermittlungsevents und Online-Formate ergänzen das Live-Programm.

Neues Design für altes Plastik: Einblicke in die Hauptausstellung "Fantastic Plastic" im Spitzhaus in der Herrengasse.
Neues Design für altes Plastik: Einblicke in die Hauptausstellung "Fantastic Plastic" im Spitzhaus in der Herrengasse.© Konstantinov

Ausstellungs-Highlights: Von Recycling zur Tiefgaragenschau

Die Ausstellung "FANTASTIC PLASTIC" in der Herrengasse 26 ist in Kooperation mit dem Moscow Design Museum entstanden und macht auf das Thema Kreislaufwirtschaft und Recycling aufmerksam. 70 Produkte aus wiederverwertbarem Kunststoff aus 30 europäischen Designstudios sind im "Spitzhaus" zu sehen. Das designforum Steiermark präsentiert mit der Ausstellung „SUREAL. SUSTAINABLE RESPONSIVE ART LAB" den eindrucksvollen Gestaltungsprozess der SelfSightSeeing Company für das Interior des neuen Merkur Campus in Graz. Und die Poster-Ausstellung „THE 4TH BLOCK" in der Tiefgarage am Andreas-Hofer-Platz zeigt 70 Poster aus der Sammlung der gleichnamigen Triennale. 

Design hautnah erleben

Ein jährlicher Fixpunkt ist das Format "Design in the City": In 30 "Design in the City" Shops präsentieren DesignerInnen ihre Produkte in der Innenstadt und zeigen Ungewohntes und Neues. Die "30 Ways to a better Future" laden anhand von 30 Programmpunkten zu Mikroführungen, die man bis 19. Mai noch online, dann aber auch im realen Umfeld besuchen kann. Und das zweitägige Online-Symposium "Redesign the Future" macht Graz am 10. und 11. Mai zum Hotspot für neue Ansätze. Außerdem wird die Lebensqualität in der Stadt um vier Parklets, Mini-Verweilplätze in der Größe eines Autoparkplatzes, erweitert.

Das gesamte Programm findet man unter designmonat.at.

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