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Livestream: 20 Jahre Menschenrechtsstadt Graz

25.05.2021

Livestream zum Nachschauen

Festakt im Grazer Congress

Gabriela Ramos (UNESCO) und Außenminister Alexander Schallenberg (r.) trugen sich ins Goldene Buch der Stadt Graz ein. Gastgeber: Bürgermeister Siegfried Nagl (M.)
Gabriela Ramos (UNESCO) und Außenminister Alexander Schallenberg (r.) trugen sich ins Goldene Buch der Stadt Graz ein. Gastgeber: Bürgermeister Siegfried Nagl (M.)© Stadt Graz/Fischer

Am 8. Februar 2001 beschloss der Gemeinderat der Stadt Graz einstimmig, dass Graz Menschenrechtsstadt wird. Ein Titel wie kein anderer, denn er muss täglich neu mit Leben erfüllt werden. Etwas mehr als zwei Jahrzehnte später hat sich sehr viel in Graz hinsichtlich der Menschenrechte getan. Das Jubiläum wurde am gestrigen Abend gebührend im Stefaniensaal gefeiert.

Jede und jeder kann einen Beitrag leisten

Im Interview: Barbara Stelzl-Marx, Angelika Vauti-Scheucher und Klaus Starl (v. l.).
Im Interview: Barbara Stelzl-Marx, Angelika Vauti-Scheucher und Klaus Starl (v. l.).© Stadt Graz/Fischer

Bereits zu Mittag trafen Außenminister Alexander Schallenberg aus Wien und Gabriela Ramos, Assistent Director-General for the Social and Human Sciences of the UNESCO aus Paris in der Landeshauptstadt ein. Gemeinsam mit dem Gastgeber Bürgermeister Siegfried Nagl besuchten sie das ETC - Europäische Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und wurden dort vom "Hausherrn" Klaus Starl empfangen.

Am Abend ging es dann weiter in den Stefaniensaal, der festlich geschmückt, zum Veranstaltungsort der Jubiläumsfeier "20 Jahre Menschenrechtsstadt Graz" wurde. Die geladenen Gäste hielten sich streng an die Coronamaßnahmen, dennoch war man allseits froh, dieses Fest gemeinsam feiern zu können.

Bürgermeister Siegfried Nagl sprach eingangs die Grußworte aus und ließ in seiner Rede die vergangenen Jahre Revue passieren. Er unterstrich die Bedeutung der Menschenrechte im aktuellen Kontext der Weltpolitik im Großen, aber auch im Kleinen auf kommunaler Ebene: "Jede und jeder von uns kann einen Beitrag dazu leisten, dass die Menschenrechte gewahrt bleiben. Erst dann werden wir dem Titel Menschenrechtsstadt auch wirklich gerecht."

Musikalische Weltreise

Entführten auf eine musikalische Weltreise: Maria Kasznia am Piano und Nadja Stiegler am Cello. Das DuoArte musiziert seit zwei Jahren gemeinsam.
Entführten auf eine musikalische Weltreise: Maria Kasznia am Piano und Nadja Stiegler am Cello. Das DuoArte musiziert seit zwei Jahren gemeinsam.© Stadt Graz/Fischer

In einer Kurz-Interview-Runde berichteten drei Persönlichkeiten, deren Tätigkeit eng mit der Menschenrechtsstadt Graz verbunden ist über ihre Projekte und Vorhaben: Barbara Stelzl-Marx, Leiterin des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgenforschung, Professorin für europäische Zeitgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz sowie Vizepräsidentin der Österreichischen UNESCO Kommission, Angelika Vauti-Scheucher, Vorsitzende des Menschenrechtsbeirats der Stadt Graz sowie Klaus Starl vom ETC. Unisono wurde vermerkt, dass Menschenrecht nur im Dialog und in der Zusammenarbeit gelebt werden können.

Zwischen den einzelnen Programmpunkten sorgte das DuoArte, Nadja Stiegler am Cello und Maria Kasznia am Klavier für eine musikalische Weltreise von Frankreich über Mexiko nach Wien und schließlich nach Russland.

Ausblicke in die Zukunft

Landeshauptmann Herman Schützenhöfer setzte den Schlussakkord im Programm des Festaktes.
Landeshauptmann Herman Schützenhöfer setzte den Schlussakkord im Programm des Festaktes.© Stadt Graz/Fischer

Für die UNESCO zum Festakt nach Graz kam Gabriela Ramos, Assistant Director General for the Social and Human Sciences. Sie erläuterte in ihrer Rede die Bedeutung der Menschenrechte weltweit und ging auch auf den Einfluss der neuen Medien ein.

Im Anschluss an die UNESCO-Repräsentantin sprach Außenminister Alexander Schallenberg über die Rolle Österreichs, die Situation der Menschenrechte weltweit und gab Ausblicke in die Zukunft.

Beide Festgäste trugen sich im Anschluss an die Veranstaltung ins Goldene Buch der Stadt Graz ein. Den Schlussakkord setzte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, der auch daran erinnerte, Menschenrechte und deren Einhaltung nicht als selbstverständlich zu betrachten und nicht "auf die leichte Schulter zu nehmen".

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