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Iss Gemüse, bleib gesund und rette den Planeten!

#VeggieDayGraz

Vegetarische Ernährung bietet nicht nur gesundheitliche Vorteile, sondern trägt auch massiv zum Klimaschutz bei und schont Ressourcen. Mehr dazu unter meinem Blog-Artikel: Luke Goodlife: "Mittwoch ist Veggie-Day!"

15.000 Liter Wasser für 1 Kilo Rindfleisch

Die industrielle Fleischproduktion und die Massentierhaltung sind abhängig von riesigen Flächen, welche für die Futterproduktion bewirtschaftet werden. Auch die Menge an Wasser, welche für diese Flächen benötigt wird, ist enorm. Zur Herstellung eines einzigen Kilogramms Schweinefleisch werden rund 10.000 Liter Wasser benötigt. Bei einem Kilogramm Rindfleisch sind es sogar um die 15.000 Liter Wasser.

Zusätzlich werden von dem weltweit angebauten Getreide 50 bis 75 % an Tiere verfüttert. Bei Soja sind es laut Food and Agriculture Organization der UNO (FAO) sogar um die 79 %. Immer mehr Regenwälder werden gerodet, um mehr Platz für die Tierfutterproduktion zu schaffen. Dabei ist die Fleischproduktion eigentlich sehr ineffizient, denn die Tiere verbrauchen einen Großteil der Nährstoffe für den Knochenaufbau, um sich zu bewegen oder zu atmen. So benötigt ein Schwein z.B. 3 kg Futtermittel (Getreide, Soja und Mais), um 1 kg Fleisch anzusetzen.

Würden alle Menschen pflanzlich basiert leben, würde der Futtermittelverbrauch entfallen und Anbauflächen bzw. Energie könnten eingespart werden.

Überdüngung

Die industrielle Tierhaltung trägt auch stark zur Umweltverschmutzung bei. Ein Großteil des verwendeten Düngemittels (vor allem Stickstoff: N) verbleibt im Boden oder landet im Grundwasser. Grund dafür ist, dass meist mehr gedüngt wird, als die Pflanzen aufnehmen können und die überbleibenden Stickstoff-Verbindungen werden mit dem Regen ins Grundwasser gespült. Dadurch kommt es zur Kontamination des Grundwassers mit Nitrat: NO3.

Weitere Umweltprobleme, welche mit der Massentierhaltung in Hand gehen, sind:

  • Bildung multiresistenter Keime durch den Einsatz von Antibiotika
  • Erhöhte Treibhausgas-Emissionen von Methan (CH4) und Kohlendioxid (CO2), welches vor allem durch den Viehtransport emittiert wird

3-mal täglich für Umwelt und Klima essen

Dr. Lucas Hammerer aka Luke Goodlife
Dr. Lucas Hammerer aka Luke Goodlife

Bei 3 Mahlzeiten pro Tag hat man die Chance, 3-mal täglich etwas für die Umwelt und fürs Klima zu tun. Um sich wirklich effizient am Umweltschutz zu beteiligen, sollte man auf regionale, biologische Pflanzenprodukte zurückgreifen. Somit kann man eine gute Grundlage für einen nachhaltigen Lebensstil schaffen.

Forscher von der Oxford Universität berechneten, dass die vegetarische Ernährung die Treibhausgasemissionen weltweit um 63 % senken könnte.

Also lasst uns gemeinsam mittwochs starten, unseren Lebensstil zu verbessern. Für uns und für den Planeten.

Mittwoch ist Veggie Day!

 

 

Fleischlos-Bilanz: Veggie-Rechner

Mit diesem Online-Rechner könnt ihr den Fußabdruck eurer Ernährung berechnen: blitzrechner.de

Rezept: Tempeh Burger

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 kleine Ziebel geschält
  • 200 g Tempeh (aus Soja)
  • 35 g Semmelbrösel (Vollkorn)
  • 1 EL Vollkornmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 EL Bio Sojasauce
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 großeTomaten
  • 50 g Champignons
  • Bio - Ketchup
  • Rucola
  • Broccoli
  • 500 g Kartoffeln

Für die Buletten Zwiebel fein würfeln. Eine Pfanne erhitzen, die Zwiebel und 1 EL Wasser hineingeben und die Zwiebel glasig braten. Den Tempeh mit einer Gabel krümelig zerdrücken. Die Zwiebelwürfel zusammen mit Tempeh, zwei Drittel der Semmelbrösel, Mehl, 2 EL Wasser, Salz, Thymian und Sojasauce in eine Schüssel geben und kurz zu einer homogenen Masse verkneten. Diese noch mal mit den Gewürzen abschmecken. Aus der Masse mit leicht feuchten Händen acht kleine Buletten formen und diese in den restlichen Semmelbröseln wälzen. Eine beschichtete Pfanne erhitzen, die Buletten hineingeben, mit dem Olivenöl beträufeln und von beiden Seiten knusprig braun braten, dann 5 Minuten ruhen lassen, auf zwei Tellern anrichten und servieren.

Champignons in feine Scheiben schneiden. In der Pfanne mit etwas Öl kurz anbraten und etwas Thymian hinzufügen.

Nun den Burger nach Belieben belegen und mit Rucola und Bio-Ketchup verfeinern.

Mögliche Beilagen: Kartoffel Wedges, Broccoli Sticks und/oder Guacamole

Der vegane Tempeh Burger: saftig und herzhaft würzig

Rezept: Guacamole

Zutaten:

  • 1 Avocado
  • 1 Knoblauchzehe
  • ½ kleine Zwiebel
  • 1 El Olivenöl
  • 1 kleine Tomate (nur das Fruchtfleisch)
  • 1 EL Korriander
  • ½ Limette (alternativ Zitrone)
  • Salz & Pfeffer

Avocado in einer Schüssel zerdrücken, Limettensaft und die restlichen Zutaten hinzufügen und vermischen bis die Guacamole cremig wird.

Guacamole: ein cremiger Avocado-Dip

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