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Stadtwappen für Martin Auer

Grazer Traditionsbäcker erhält das Stadtwappen vom Bürgermeister.

09.11.2021
Bürgermeister Siegfried Nagl überreichte heute Barbara und Martin Auer das Grazer Stadtwappen.
Bürgermeister Siegfried Nagl überreichte heute Barbara und Martin Auer das Grazer Stadtwappen.© Stadt Graz/Fischer

Vor zehneinhalb Jahren übernahm Martin Auer die Traditionsbäckerei von seinem Vater. An der Türschwelle übergab dieser ihm den Schlüssel: "Das war konsequent. Von da an war ich auf mich alleine gestellt." Seither hat sich viel getan bei Auers, zahlreiche neue, ansprechend gestaltete Filialen sind als gemütliche Plätze zum Verweilen und Genießen aus dem Erdboden geschossen - an allen Ecken und Ende der Stadt.

Die Firmenzelte hat Martin Auer mit 20. August übrigens in St. Peter auf 6.900 Quadratmetern aufgeschlagen. Aus Platzmangel verlegte er die Zentrale vom Dietrichsteinplatz (Stammhaus seit 1688), wo man zuletzt über mehrere Häuser verteilt arbeitete. "Wir zählen mittlerweile 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", berichtete Auer heute nicht ohne Stolz. Gemeinsam mit seiner Gattin Barbara war er ins Rathaus gekommen, um von Bürgermeister Siegfried Nagl das Grazer Stadtwappen entgegenzunehmen. "Das war ja schon längst fällig", schmunzelte Nagl, der nicht verheimlichen wollte, dass er oft in den frühen Morgenstunden in der rosa angefärbelten Filiale in der Nähe seines Hauses Frühstück für die gesamte Familie holt.

Etwas Sinnstiftendes, Großartiges

Doch was ist das Geheimnis der Familie Auer? Was macht ihren Erfolg aus, fördert ihren Innovationsgeist? "Ich sehe mich als Handwerker, der mit viel Liebe bei der Arbeit ist, der sich täglich daran erfreut, etwas Sinnstiftendes zu tun. Brot und Gebäck, das ist so archaisch, etwas so Großartiges, hinter dem man stehen kann", schwärmt Martin Auer. Und der Unternehmer ist auch voll des Lobes für seine Frau. Seit sie mit im Boot sei, laufe es wirklich gut. Man ergänze sich perfekt. Das Paar hat drei Buben, 13, 17 und 18 Jahre alt.

Im neuen Firmenzentrum haben die Auers alles verdichtet, wofür sie stehen - von der Mühle bis zum Kaffeehaus. Sie nennen es bewusst Atelier, weil es ein Ort künstlerischer Entfaltung sei. Eine derartige Entfaltung ermöglichen sie auch all ihren Partnerinnen und Partnern mit denen sie zusammenarbeiten - bei Architektur, Raumgestaltung, Printdesigns etc. "Wir haben das Glück, unsere Ideen mit großartigen Menschen umsetzen zu können."

Bürgermeister Nagl wünschte den beiden auch für die Zukunft viel Glück und Erfolg. Städtische Honoration und Dank seien mit dem Stadtwappen zum Ausdruck gebracht.

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