• Seite vorlesen
  • Feedback an Autor
  • Auf Twitter teilen
  • Auf Facebook teilen

Corona-Impfpflicht: Informationen des Gesundheitsamtes

03.02.2022

Aktuelle Hinweise

Impfpflicht
© Adobe Stock/zerbor

Impfpflicht ausgesetzt: Nach der Entscheidung der Bundesregierung vom 09.03.2022 wird die Impfpflicht vorübergehend ausgesetzt. Informieren Sie sich näher zu diesem Thema unter Impfpflicht (Informationen des Bundesministeriums für Soziales und Gesundheit)

Stand: 14. März 2022


Antragstellung für Impfbefreiungen:
Die Antragstellung auf Impfbefreiung soll möglichst einheitlich durch das Online-Formular des Landes Steiermark erfolgen. Bitte übermitteln Sie keine formlosen Anträge.

Neues Service: Die Coronavirus-Hotline der AGES, die rund um die Uhr erreichbar ist, bietet ab sofort auch Antworten zu Fragen der Impfpflicht an. Folgende Themen werden behandelt:

  • Impfpflicht und Grüner Pass
  • Corona-Schutzimpfung (Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe)
  • Coronavirus (Allgemeine Informationen zu Übertragung, Symptomen, Vorbeugung)
  • Coronavirus-Hotline: +43 800 555621 täglich von 0 bis 24 Uhr

Informieren Sie sich bitte online!
Nützen Sie bitte die oben genannte Hotline oder, sofern Sie Grazer:in sind, informieren Sie sich auf dieser Webseite, die auch unter graz.at/corona-impfpflicht erreichbar ist und aktualisiert wird, sobald es Neuerungen gibt. 

Beratung über Impfstoffe
Die Beratung, welcher Impfstoff bei bestimmten Vorerkrankungen geeignet ist, erfolgt durch die Haus- oder Fachärzte/ärztinnen. Bei der Antragstellung bei den Behörden ist keine Beratung möglich.

Stand: 15. Februar 2022, 11.00 Uhr

Ausnahmen von der Impflicht

Von der Impfpflicht ausgenommen sind:

  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, da das COVID-19-Impfpflichtgesetz erst ab 18 Jahren gilt.
  • Schwangere Personen
  • Personen, die nicht ohne Gefahr für Leben oder Gesundheit geimpft werden können oder bei denen aus medizinischen Gründen keine erfolgreiche Immunisierung erfolgen kann.
  • Genesene Personen für 180 Tage ab dem Tag der Probennahme des positiven PCR-Tests.

Der Ausnahmegrund ist von dazu berechtigten Ärzt:innen ins Zentrale Impfregister einzutragen. Dabei werden jeweils nur das Vorliegen eines Ausnahmegrundes und nicht der jeweilige Ausnahmegrund gespeichert:

  • Bei schwangeren Personen ist der Ausnahmegrund durch die behandelnden Fachärzt:innen für Frauenheilkunde und Geburtshilfe festzustellen und nach Übermittlung der Impfbefreiung an Amtsärzt:innen, durch diese in das Zentrale Impfregister einzutragen
  • Bei Personen, die nicht ohne Gefahr für Leben oder Gesundheit geimpft werden können, ist der Ausnahmegrund in das Zentrale Impfregister durch Amtsärzt:innen, Epidemieärzt:innen oder durch die fachlich geeignete Ambulanz einer Krankenanstalt (für die dort in Behandlung befindlichen Patient:innen) in das Zentrale Impfregister einzutragen. Die Gründe, ob eine Person aus Gefahr für Leben oder Gesundheit nicht geimpft werden kann, werden per Verordnung durch den Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz eigens festgelegt.

Genesene Personen können ihren Ausnahmegrund mit einem Genesungsnachweis bzw. einem Genesungszertifikat nachweisen. Die Genesung ist aber nicht ins Zentrale Impfregister einzutragen und nicht mittels ärztlichem Attest zu bestätigen, sondern ergibt sich aus der Eintragung im Epidemiologischen Meldesystem (EMS).
Quelle: Bundesministerium für Soziales und Gesundheit

Zum Online-Formular des Landes Steiermark für eine Impfausnahme

Stand: 15. Februar 2022, 11.00 Uhr

Phasen der Impfpflicht

Der österreichische Nationalrat hat vor kurzem das COVID-19-Impfpflichtgesetz beschlossen. Dieses soll nach den noch notwendigen Beschlüssen und Kundmachungen voraussichtlich in der ersten Hälfte des Februar 2022 in Kraft treten.  Das Gesetz soll in drei Phasen umgesetzt werden. 

  • Phase 1 Februar bis Mitte März: 
    In der Anfangsphase bekommen alle Personen, bei denen noch eine Corona-Schutzimpfung ausständig ist, die Gelegenheit, der COVID-19-Impfpflicht nachzukommen. Dafür steht das kostenlose Impfangebot zur Verfügung.
  • Phase 2: 15. März bis 1. Impfstichtag: Nach dem 15. März begehen Personen, die nicht über einen gültigen Impfstatus verfügen, eine Verwaltungsübertretung. In der 2. Phase wird die Einhaltung der COVID-19-Impfpflicht durch Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes (Polizei) kontrolliert und eine Nichteinhaltung der Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt. Diese leitet in der Folge ein Verfahren ein. Kann der Impfnachweis bzw. der Nachweis eines Ausnahmegrundes erbracht werden, wird das Verwaltungsstrafverfahren eingestellt. Andernfalls wird von der Bezirksverwaltungsbehörde eine Strafverfügung in der Höhe von bis zu 600 Euro ausgestellt.
  • Phase 3: In der dritten Phase kann die Bundesregierung "Erinnerungsstichtage" definieren, bei denen Datenabgleiche vorgenommen werden. Personen, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht geimpft sind, bekommen dann ein Erinnerungsschreiben.
  • Alle Details zu diesen Regelungen lesen Sie unter: Bundesministerium für Soziales und Gesundheit - Impfpflichtgesetz

Stand: 8. Februar 2022, 09.00 Uhr

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).