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Bim: Innenstadt-Entlastung auf Schiene

20.06.2022

Rund 1,153 Kilometer lang ist die Straßenbahn-Entlastungsstrecke zwischen Jakominiplatz und Annenstraße, die mit Ende 2025 in Betrieb gehen wird. Jede zweite Straßenbahn der Linien 6 und 7 soll dann als 16er und 17er über Radetzkystraße, Neutorgasse, Andreas-Hofer-Platz, Tegetthoffbrücke, Belgiergasse und Vorbeckgasse fahren. Haltestellen in Höhe der Neuen Galerie sowie in der Belgiergasse zwischen Griesgasse und Defreggergasse werden errichtet. Der Gemeinderat hatam 28. April das Vorhaben sowie die Projektkosten in Höhe von 37,54 Millionen Euro einstimmig beschlossen. Im Zuge der Bauarbeiten, die Anfang 2023 starten, werden auch Rad- und Gehwege ausgebaut.

Die Streckenführung, wichtige Infos für Verkehrsteilnehmer:innen, Anrainer:innen und Geschäftsleute sowie ein Überblick über die Bautätigkeiten sind im aktuellen Folder zusammengefasst und dargestellt.

Alle Fakten und Details zur neuen Linie

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Ihre Kommentare (5)

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  • Gerald, 23.07.2022,
    Strassenbahn Graz

    Nun geht das endlich voran.
    Ohne Bürgermeisterin
    Elke Kahr wehre das noch
    Jahre hin und her gegangen,
    mit endlosen Diskussionen.
    Gut finde ich die Strecke schon, nur wundert mich,
    das am Anfang vier Haltestellen bekannt gegeben wurden, nach dem Artikel hier, gibt es nun nur zwei Haltestellen.
  • Hubert Maier, 24.06.2022,
    Beitrag von "Michael"

    Ich muss auf diesen Beitrag replizieren.

    Mir geht es nicht um das Aufpolieren von irgendetwas, sondern um den Vorgeschmack auf das Kommende. Und gerade die Öffentlichkeitsarbeit in puncto Tramausbau läßt seit jeher zu wünschen übrigt. Das ist zwar ein richtiger Schritt hier, aber noch viel zu wenig.

    Der Folder beschäftigt sich überwiegend mit den Auswirkungen auf den Autoverkehr, NICHT mit den Vorteilen für (zukünftige) ÖV-Kunden. Dass es ein Betriebskonzept dafür gibt, ist mir bekannt, aber dem Rest der Bevölkerung? Keiner verlangt die Angabe von genauen Taktzeiten, aber ein bisserl mehr Vorgeschmack auf das dann MÖGLICHE wäre schon ganz gut. Der Hinweis bezüglich der Linien 16 und 17 findet sich jetzt zwar im Text der Meldung (aber nicht im Folder!). Dazu: was passiert mit der Linie 67, eine nicht ganz unwesentliche Frage - bleibt sie oder wird sie anders geführt? Eine für Fahrgäste nicht unwichtige Information. So etwas gehört in eine ordentliche Information von Anfang an hin, damit es nicht später zu Missverständnissen kommt.

    Abgesehen davon, ist im mehrfach gezeigten Plan eine verwirrende Streckenführung am Jakominiplatz zu sehen. Ist natürlich schematisch, aber durch das ehem. Kaufhaus Scheiner wird keine Tram fahren.

    Und man wird sich sicher auch die Kritik gefallen lassen müssen, dass eine so sensible und wichtige Strecke faktisch ausschließlich im Mischverkehr unterwegs sein wird. Und gerade im Störungsfall (Sperre Herrengasse) wird das zu nicht unerheblichen Problemen dort führen.
  • Gerhard , 21.06.2022,
    Armselig

    Ein Verkehrskonzept wie aus den 70ern.... Die Bim einfach zusätzlich reingequetscht Stau vorprogrammiert. Abgesehen von ein paar Metern Geh und Radweg gibt es nichts.
    Wir brauchen Lösungen für den Klimawandel.
    Wo ist der Mut der Stadtplaner?
    https://www.lebensart.at/in-der-hitze-der-stadt
  • Michael, 21.06.2022,
    Entlastungsstrecke

    Ich kann die Kritik von Hr. Maier nicht ganz nachvollziehen - dem Folder sind meiner Meinung nach sämtliche zur Zeit wichtigen Informationen zu entnehmen. Es wird genau beschrieben, wie sich der Umbau auf die Fußgänger- und Radfahrersituation auswirken wird, es ist jede geänderte Verkehrsführung auf den Kreuzungen und den Nebengassen angeführt, Änderungen der Parkplatz- und Liefersituation, kurzum alles, was für betroffene in dem Gebiet relevant sein könnte.
    Alles Weitere, also geänderte Linienführungen und Intervalle etc, bringen zum jetzigen Zeitpunkt wohl noch wenig, denn der Zweck und Vorteil, nämlich 1.) die Intervalle zu verdichten und damit die Kapazität der Straßenbahn zu erhöhen einerseits, sowie 2.) die Versorgungssicherheit durch eine Umfahrung der Herrengasse zu verbessern, sind ja ohnehin als Begründung für den Bau angeführt.
    Bei den Bussen wird sich nichts ändern, warum auch? und dass die Linien 6 und 7 künftig verdichtet und auf je 2 Linien aufgeteilt werden ist ebenso schon bekannt und im Artikel erwähnt, aber eben zum jetzigen Zeitpunkt nicht relevant.
    Ja, man könnte das Prospekt noch mit vielen teuren tollen Renderings aufpolieren, bloß, wozu? Lieber Konkretes wenig spektakulär inszeniert und dafür umgesetzt, als permanente Superlative ohne Realisierungswillen und Realisierungchancen. Graz kommt langsam wieder auf einen guten Weg, bravo!
  • Hubert Maier, 20.06.2022,
    Entlastungsstrecke

    Es ist wieder einmal sehr schade, dass man nicht erfährt, welche Angebotsverbesserungen und -veränderungen bei Straßenbahn und Bus vorgesehen sind.

    Man macht sich wieder einmal nun Sorgen um die lieben Autofahrer und die Tramgegner (Strahlenbelastung Oberleitung etc. pp).

    Da werden fast 40 Mio. Euro ausgegeben und man erfährt in keinem Wort, was KONKRET geplant ist, nämlich die Möglichkeit, flächendeckend im Straßenbahnnetz das Angebot massiv zu erhöhen (keine Takte, keine Linienführung), was passiert mit den Buslinien?).

    Es ist wieder einmal nur erbärmlich! Dazu keine Renderings, wie bestimmte Situationen aussehen, außer zwei Mal der selbe, einfallslose Plan. Bei der Ubahn oder Straßenbahnprojekten hätte man da sicher ganz anders agiert.

    Bitte lernen Sie endlich Ausbaumaßnahmen beim ÖV ordentlich zu verkaufen und nicht dauern bei Autofahrern und Anrainer zu entschuldigen!