14.25 Uhr: Die Übung wird erfolgreich beendet
14.25 Uhr: Die Übung ist erfolgreich beendet; Einsatzkräfte, Sicherheitsbehörden und die Ehrengäste treffen sich zu einer schnellen Abschlussrunde - die Erkenntnisse dieser Übung werden in gesonderten Nachbesprechungen erläutert und aufbereitet. Stadtrat Manfred Eber, der in Stellvertretung der Bürgermeisterin gekommen war, dankte allen Beteiligten herzlich für diese Übung und dafür, "dass sie ein gutes Auge auf die Sicherheit in unserer Stadt haben".

13.30 Uhr: Löschwasserbehälter "Bambi Bucket"
13.30 Uhr: Der nächste spannende Teil der Übung in der Gablenz-Kaserne beginnt: Der "Bambi-Bucket", ein Löschwasserbehälter, der bis zu 1.000 Liter Wasser fassen kann, wird an den "Lion" angehängt. Der Hubschrauber hebt wenige Meter ab, dann wird der Behälter von der Feuerwehr befüllt. Das Wasser wurde dann über dem Rückhaltebecken Gründlbach abgelassen. Insgesamt kamen drei Behälter - einer kostet zwischen 35.000 und 40.000 Euro; sie müssen etwa zehn Mal befüllt werden, bis sie wirklich dicht sind - in Einsatz.



11.40 Uhr: Windenbergung startet; zweite Person am Buchkogel abgängig
11.40 Uhr: Die Besatzung des "Lion" wirft die Motoren an; fünf Minuten später beginnen die Flugretter von Feuerwehr und Bergrettung mit dem Beüben der Bergung mit der Seilwinde. Auf dem Buchkogel wurde inzwischen eine zweite Person, eine Trüffelsucherin mit ihrem Hund, vermisst gemeldet und Feuerwehr und Bergrettung beginnen die Suche nach ihr.
10 Uhr: "Abgängiger" wird am Buchkogel gesucht

10 Uhr: Die Einsatzkräfte der Feuerwehr haben den Brandort lokalisiert und beginnen mit den Löscharbeiten. Gleichzeitig wurde bekannt - wieder eine Übungsannahme, keine Realität! - dass der Wanderer, der den Brand gemeldet hat, abgängig ist. Gemeinsam mit der Bergrettung wird der Mann nun gesucht.
8.58 Uhr: Die Übung beginnt, der Lion ist gelandet
Dienstag, 24. März 2026, 8.58 Uhr: Auf dem Sportplatz der Gablenz-Kaserne landet der brandneue Militärhubschrauber AW 169 Lion des Bundesheers. Gleichzeitig langt bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Graz ein Notruf ein: Ein Spaziergänger meldet Rauchentwicklung auf dem Buchkogel, kann aber keinen genauen Standort angeben.
Damit begann die seit Jahren größte Waldbrand- und Flughelferübung der Stadt Graz. Die Übungsannahme: Wie oben erwähnt wird der Berufsfeuerwehr ein Feuer auf dem Buchkogel gemeldet. Auf dieser Basis beginnen die bodengebundenen Einsatzkräfte ihre Arbeit und müssen erst einmal abklären: Wo ist der Brand genau (evtl. Ortung mit Drohne)? Auf welchen Forststraßen kommen die Löschfahrzeuge hin? Woher kommt der Wind? Braucht man schweres Forstgerät? Welche Unterstützung können die Forstorgane der GBG liefern? Wird die Bergrettung gebraucht? Erst danach kann der Löscheinsatz beginnen.
In der Gablenz-Kaserne lernen inzwischen rund 40 Flughelfer der Berufsfeuerwehr und der Bergrettung den neuen Militärhubschrauber „Lion" kennen, der zu seinem allerersten Assistenzeinsatz nach Graz kam. Am Vormittag werden die Flughelfer in den Einsatzgrundsätzen, Kommunikation, Sicherheit/Gefahrenbereichen des Lion geschult.
Insgesamt nehmen rund 100 Einsatzkräfte von Behörden und Einsatzorganisationen an der Übung teil.





