Neues Grün in EggenLend
Mit dem rund 4.500 m² großen Gertie-Pakesch-Kaan Park entstand an der Starhemberggasse ein moderner Grün- und Bewegungsraum direkt angrenzend an das Entwicklungsgebiet Smart City. Gemeinsam mit weiteren bestehenden und geplanten Grünflächen bildet er künftig das grüne Herz des Stadtteils EggenLend - mit einem klaren Schwerpunkt auf Bewegung, Sport und Begegnung. Die Gestaltung richtet sich insbesondere an Jugendliche und Familien und schafft ein vielfältiges Angebot für aktive und erholsame Freizeitgestaltung.
Die Bauarbeiten für den Park haben Mitte August 2025 begonnen, nachdem das provisorische Jugendzentrum abgebaut wurde. Die Fertigstellung steht im engen Zusammenhang mit dem neuen Jugendfreizeitzentrum EggenLend, das ebenfalls an der Starhemberggasse errichtet worden ist und wichtige Infrastruktur wie eine öffentliche WC-Anlage bereitstellt.
Für Bewegung und sportliche Aktivitäten sorgt ein multifunktionaler, befestigter Sportplatz mit EPDM-Belag, der für Volleyball, Basketball und Fußball genutzt werden kann. Ergänzt wird das Angebot durch einen Bereich mit Kletterelementen. Ein Trinkbrunnen mit Dusche nördlich des Sportplatzes sorgt an warmen Tagen für Erfrischung.
Auch die Aufenthaltsqualität kommt nicht zu kurz: Sitz- und Liegegelegenheiten aus Holz, Hängematten sowie Bankschaukeln laden zum Verweilen und Entspannen ein. Ein beleuchteter Gehweg in Nord-Süd-Richtung sorgt für gute Erreichbarkeit und Sicherheit im gesamten Parkbereich.
Mit dem Gertie-Pakesch-Kaan Park entsteht somit ein lebendiger Treffpunkt, der Natur, Bewegung und Gemeinschaft verbindet und einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität im wachsenden Stadtteil EggenLend leistet.
Ein Park mit Haltung: Die Namensgeberin Gertie Pakesch-Kaan
Der Park ist nach Dr. Gertrude „Gertie" Pakesch-Kaan (1924-2009) benannt - einer bedeutenden Grazer Persönlichkeit. Sie war Konzertpianistin, Philosophin, Musikwissenschaftlerin und engagierte sich stark für Kultur, Wissenschaft und die internationale Frauenbewegung. Unter anderem war sie Präsidentin der Soroptimist International Europa und erhielt das Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark.
Mit der Benennung des Parks setzt die Stadt Graz bewusst ein Zeichen für die Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum, da bislang nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Verkehrs- und Freiflächen nach Frauen benannt ist. Der Beschluss zur Namensgebung wurde 2022 einstimmig im Bezirksrat gefasst.








