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Dr. Alfons Gorbach

Bundeskanzler a. D., verst. am 31.7.1972

Geboren am 2. September 1898 in Karrösten (Imst in Tirol), Ernennung zum Ehrenbürger am
16. März 1972

Alfons Gorbach siedelte im Alter von zwei Jahren von Tirol in die Steiermark, welche seine eigentliche Heimat wurde. Bereits im Alter von etwas über 17 Jahren wurde er Soldat und verlor im Krieg sein rechtes Bein. Aufgrund seiner Tapferkeit wurde dem Sohn eines Straßenbahners die "Kleine Silberne" und die "Große Silberne Tapferkeitsmedaille" verliehen. Vom Krieg heimgekehrt, absolvierte er die Matura in Graz und promovierte 1922 zum Doktor der Rechte. Danach arbeitete er bei der Invaliden-Entschädigungskommission in Graz.

1929 wurde Gorbach in den Gemeinderat der Stadt Graz gewählt, ab 1932 hatte er die Position des Stadtschulrates inne. 1933 folgte die Bestellung zum Stmk. Landesführer der Vaterländischen Front. Am 1. April 1938 fand seine politische Laufbahn ein jähes Ende. Er wurde verhaftet und ins Konzentrationslager Dachau gebracht. Insgesamt dauerte seine Haft von 1938 bis 1942 und danach von 1944 bis 1945. Kaum von den amerikanischen Truppen befreit, nahm der Jurist seine politische Karriere 1945 wieder auf, welche 1961 in der Funktion des Bundeskanzlers gipfelte. Nach drei Jahren in dieser verantwortungsvollen Tätigkeit, wurde er 1965 zum Ehrenobmann der ÖVP ernannt. Dr. Gorbach war einer jener Politiker, die entscheidend dazu beitrugen, unser zerstörtes Land nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufzubauen und unser Ansehen wiederherzustellen.

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