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Hofrat Dr. Christoph Binder

Bürger der Stadt Graz

Ernennung zum Bürger der Stadt Graz am 17. März 2016

Zur Person

Hofrat Dr. Christoph Binder   © Stadt Graz/Fischer
Hofrat Dr. Christoph Binder © Stadt Graz/Fischer

Hofrat Dr. Christoph Binder wurde am 18. Juni 1951 in Graz geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. Nach dem Abschluss der Matura im Jahre 1969 am BRG Pestalozzi in Graz studierte er Germanistik und Klassische Philologie an der Universität Graz. Er finanzierte sein Studium durch Stipendien und durch die Tätigkeit als Nachhilfelehrer, Vertragslehrer und als Mitarbeiter der Hammer-Purgstall-Gesellschaft. Christoph Binder promovierte am 31.3.1977 zum Doktor der Philosophie. Nach der Anstellung als Vertragsbediensteter an der Steiermärkischen Landesbibliothek als Sekretär der Landesausstellung 1976 „Literatur in der Steiermark“, war er von 1977 bis 1982 als Magistratsbeamter der Stadt Wien in der Direktion der Wiener Städtischen Büchereien tätig. Danach kehrte er in seine Heimatstadt Graz zurück und trat wieder in den Dienst der Steiermärkischen Landesbibliothek, wo er zum Leiter ernannt wurde.

Zahlreiche Tätigkeiten folgten, wie z.B. als Lehrbeauftragter an der Berufspädagogischen Akademie des Bundes in Graz für Sprach- und Sprecherziehung von 1990 bis 1998 oder als Vortragender im Bildungsheim St. Martin. Unter der Vortragsreihe „Literatur im Schloss“ hielt Dr. Christoph Binder bisher unzählige Vorträge und Einführungen zu Autorenlesungen. Von 1990 bis 1999 war er als Mitglied der Jury für die Vergabe des Literaturpreises des Landes Steiermark mitverantwortlich. Zu seinen zahlreichen Aufgaben zählt Dr. Binder unter anderem den Vorsitz der Otto-Stoessl-Stiftung und den Vorsitz der „Stiftung Grazer Theatergemeinschaft“.

Durch eine Einladung vom damaligen Obmann des Blindeninstitutes, Mag. Franz Fink und persönlicher Betroffenheit – Erblindungen bzw. schwerster Sehbehinderungen nächster Angehöriger - wurde Dr. Binder im Jänner 1994 zum Kurator des Odilien-Institutes bestellt, 2002 stellvertretender und seit dem Jahre 2008 ehrenamtlicher Obmann. Ihm ist es ein großes Anliegen Menschen mit Sehbehinderung, Blindheit oder zusätzlichen Behinderungen eine Stütze für Ihren Lebensweg zu sein und Ihnen Selbstständigkeit und Selbstwertgefühl zu vermitteln. Der Umgang mit behinderten Menschen ist nach wie vor in unserer Gesellschaft ein sehr sensibles Thema. Akzeptanz und Respekt sind zwei Begriffe, die vor allem Menschen mit Schwächen verdient haben und in der heutigen Zeit leider immer öfter in Vergessenheit geraten. Gerade diese Personen benötigen besonders viel Gegenliebe und Unterstützung. Ständige Fortbildungen der MitarbeiterInnen garantieren optimalste Betreuung.

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