Der Grazer Uhrturm

... den es ohne die Initiative seiner BürgerInnen nicht mehr gäbe.

Viele hatten hier ihr erstes Date | © Lisa KlaffingerErzherzog Johann-Denkmal auf dem Grazer Hauptplatz mit dem Uhrturm im Hintergrund | © Stadt Graz/FischerFrühlingsausblicke | ©  Graz Tourismus/Harry SchifferBlick vom Schloßberglift Richtung Uhrturm | ©  Stadt Graz/FischerDas Uhrwerk stammt aus dem 18. Jahrhundert, wird heute aber elektrisch angetrieben | © Stadt Graz/FischerDer Turm hat drei Glocken | © Stadt Graz/FischerFrüher ein Feuerturm, heute das Wahrzeichen der steirischen Landeshauptstadt | © Stadt Graz/FischerNeuer Glanz für den Uhrturm. Über die gelungene Sanierung im Jahr 2010 freuten sich der Liegenschaftsstadtrat Gerhard Rüsch und Prokurist Karlheinz Fritsch. | © Stadt Graz/Fischer2003, als Graz Kulturhauptstadt war, erhielt der Uhrturm einen Schatten | © CC BY-SA 3.0 Eva Mohringer

Hier treffen sich Verliebte. Und viele andere.

Graz ohne Schloßberg und Uhrturm, das wäre nicht Graz. Im Jahr 1809 wurde die Festung auf dem Schloßberg von Napoleons Truppen weitgehend zerstört. Den Uhrturm konnten die BürgerInnen aber freikaufen, seither gilt er als Wahrzeichen der Stadt. Den Schloßberg nutzen heute Jung und Alt zum Spazierengehen. Hierher zieht es alle, die einen Blick über die Stadt bis zum Horizont genießen wollen. Und hier treffen sich viele Verliebte zum ersten Date.
Das war früher so, das ist heute nicht anders.

Höhe des Uhrturms: 28 Meter

Seehöhe: ca. 425 Meter über dem Meeresspiegel  

Erste urkundliche Erwähnung: 13. Jahrhundert; Mitte des 16. Jahrhunderts erhielt der Turm sein heutiges Aussehen. Der Türmer hatte im Dach sein Zimmer, von dem aus er die Feuerwache hielt. Wenn es brannte, läutete er mit der Feuerglocke. Der Turm beheimatet auch heute noch drei Glocken: Die Stunden- und die Feuerglocke sowie die Armesünderglocke, die früher bei Hinrichtungen geläutet wurde.

Vertauschte Zeiger: Der kleine Zeiger des Uhrturms weist die Minuten, der große die Stunden. Warum das so ist? Bis ins 18. Jahrhundert hatte der Uhrturm nur einen, nämlich den großen Zeiger. Die Menschen konnten aus der Entfernung ohnedies nur einen Zeiger wirklich gut sehen. Zudem orientierte man sich damals stärker an Glockenschlägen.  

So kommen Sie hin
Viele Wege führen zum Uhrturm (Stadtplan), die bekanntesten sind:

  • zu Fuß vom Schloßbergplatz über 260 Stufen des Felsensteigs direkt zum Uhrturm
  • mit dem kostenpflichtigen Lift, ebenfalls ab Schloßbergplatz direkt zum Uhrturm
  • mit der Schloßbergbahn zum Gipfel des Schloßbergs; und von dort ca. 5 Minuten bergab zum Uhrturm;
  • zu Fuß vom Karmeliterplatz die etwas steile Straße bergan (ca. 5-10 Minuten)  

Spannende Uhrturm-Fotos?

Haben Sie den Uhrturm in einer ungewöhnlichen Perspektive fotografiert? Würden Sie Ihr Bild bzw. Ihre Bilder gerne auf dieser Webseite sehen? Wir drucken Ihr Bild gerne ab und freuen uns über Einsendungen an: online-feedback@stadt.graz.at.

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