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EU fördert Stadtentwicklungsprojekte in Graz seit 1995

Am 26. Mai 2019 findet die Europawahl statt

Alle 5 Jahre wählen wir BürgerInnen der EU ein neues Europaparlament und bestimmen so direkt unsere politischen InteressensvertreterInnen auf europäischer Ebene.

Informationen zur EU-Wahl:

 

EU-geförderte Projekte für Graz seit 1995

EU Mittel für Helmut List Halle © Stadt Graz
EU Mittel für Helmut List Halle© Stadt Graz

Seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union 1995 profitiert die Stadt Graz von EU-Förderinitiativen, die positive Entwicklungen in Graz und der gesamten Stadtregion voranbringen.

Erfreulicher Nebeneffekt ist, dass Graz nicht zuletzt auch über seine EU-geförderten Projekte mittlerweile in ganz Europa als innovativer Standort Beachtung findet und ein gefragter Projektpartner ist.

EU-Förderprojekte in der Stadt Graz 1995-2018 (alle Fachbereiche):

  ·         insges. über 200 Teilprojekte

  ·         Projektvolumen gesamt: ca. 88 Mio. €

  ·         davon EU-Förderungen: ca. 25 Mio. €

Spezielles Augenmerk legt die Stadt Graz auf die Umsetzung EU-geförderter Stadtentwicklungsinitiativen, wie URBAN, mit denen bisher wichtige Infrastrukturprojekte für die Grazer Bevölkerung realisiert werden konnten. Auswahl: Revitalisierung Bad zur Sonne, Neuerrichtung Oeverseepark, Errichtung Augartensteg, Helmut-List-Halle, Stadtbibliothek Graz-West, Murpromenade Graz Süd (Murfeld) und Naherholungsgebiet Auwiesen, Skatepark Grünanger, uvm.

Diese EU-Projekte sind Teil „integrierter (oder interdisziplinärer) Stadtentwicklungsstrategien", was bedeutet, dass städtische Planungsprozesse nicht sektoral, sondern ganzheitlich und unter Einbeziehung der Bevölkerung gestaltet werden. Unterschiedliche Fachbereiche arbeiten dabei eng zusammen - im Idealfall sogar stadtregional, über Verwaltungsgrenzen hinweg. Ziel ist es, bei immer schnellerer Veränderung von Rahmenbedingungen und Anforderungen an die Stadt eine nachhaltige und lebenswerte (Weiter-)Entwicklung von Stadtquartieren zu ermöglichen. 

Für Graz und die gesamte Stadtregion bedeutet das: EU-geförderte Programme URBAN I und URBAN II (1996-2008) waren wichtige Wegbereiter für die Grazer Smart-City-Strategie und die aktuellen Stadtentwicklungen im Grazer Westen (im Umfeld der Waagner Biro Straße und in Graz-Reininghaus). Seit 2007 zielt URBAN PLUS und das nachfolgende IWB-Programm  auf eine engere inhaltliche Zusammenarbeit von Umlandgemeinden mit Graz ab (z.B. gemeinsame Mobilitätsprojekte).

EU Mittel für Skaterpark Grünanger © Stadt Graz
EU Mittel für Skaterpark Grünanger© Stadt Graz
EU Mittel für den Grazer Augartensteg © Stadt Graz
EU Mittel für den Grazer Augartensteg© Stadt Graz
EU Mittel für das Bad zur Sonne © Stadt Graz
EU Mittel für das Bad zur Sonne© Stadt Graz

Die EU ermöglicht den Blick über den Tellerrand

EU-Projekte bringen Impulse und Lösungsansätze zu aktuellen städtischen und stadtregionalen Herausforderungen und dienen der Sensibilisierung für zukünftige urbane Aufgabenstellungen.

Aktuelle Themen:

  • Nachhaltige städtische Güterlogistik (Download Broschüre)
  • Mobility as a Service, digitale Technologien und städtische Mobilität (Mobility as a ServiceSOLEZ)
  • innovative Bürgerbeteiligungsformate (Living Lab-Ansätze; Smarter Labs)
  • Erfahrungsaustausch mit europäischen Smart-City-Vorzeigestädten, wie Stockholm, Barcelona, Köln (GrowSmarter) ... wichtiger Wissensaufbau in der Verwaltung und Vorbereitung von lokalen Umsetzungsprojekten

 

Kernthemen des EU-Referats der Stadtbaudirektion sind interdisziplinäre Stadt- und Stadtumlandentwicklung, innovative, nachhaltige Mobilität (EU-Projektübersicht), Beteiligung als Partner in europäischen Netzwerkprojekten (EU-Partnerlandkarte). Projektziele sind dabei vor allem innovative Umsetzungsmaßnahmen und Wissens- und Innovationstransfer nach Graz sowie interner Wissensaufbau zu aktuellen Stadtentwicklungsthemen (Mobilität, Energie, Klima, etc.).

Weitere EU Projekte in der Grazer Stadtverwaltung

EU Mittel für die Murpromenade Süd © Stadt Graz
EU Mittel für die Murpromenade Süd© Stadt Graz
  • Umweltamt: PITAGORAS (Strategien zur besseren Nutzung von Abwärme, Solarthermie und erneuerbarer Energien im Stadtentwicklungsbereich)
  • Referat für internationale Beziehungen: DEPART (Network for Democratic participation of Roma and traveller communities on municipality level)
  • Abteilung für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung: Urban Diversity (Umgang mit Diversität in der urbanen Gesellschaft)
  • Abteilung für Bildung und Integration/Integrationsreferat: DRIM (Informationsplattform zur ökonomischen Integration von Migranten)
  • Sozialamt: NIEBE (Integration von arbeitsmarktfernen Menschen in den heimischen Arbeitsmarkt)
  • Referat Frauen & Gleichstellung: YOUMIG (Nutzung der Potenziale junger MigrantInnen aus dem Donauraum)

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