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Marktstände am Hauptplatz

Die neuen Stand-Beklebungen sind zweisprachig und mit Orientierungshilfen ausgestattet. 
Die neuen Stand-Beklebungen sind zweisprachig und mit Orientierungshilfen ausgestattet.

Ein attraktives, zeitloses Design, das sich harmonisch in die Umgebung der Grazer Altstadt einfügt und BesucherInnen sowie GrazerInnen einen konkreten Nutzen stiftet - das war die Vorgabe für die Neugestaltung der Marktstände am Hauptplatz. Vom Uhrturm über Mausoleum und Kunsthaus bis hin zur Doppelwendeltreppe bilden die Beklebungen die 12 beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt ab. Markante Detailaufnahmen machen insbesondere auch die TouristInnen neugierig und laden zum Rätseln und zur Auseinandersetzung mit der Sehenswürdigkeit ein.

Sämtliche Fotos: Stadt Graz/Joel Kernasenko

Uhrturm

Uhrturm 

Ein großer Zeiger und kleiner. Aber irgendwas ist anders. Am Grazer Uhrturm zeigt der kleine Zeiger die Minuten und der große die Stunden an. Die Zeit, die man mit Blick auf Graz verbringt, zählt eben einfach mehr. Seit 1712 läuft das Uhrwerk und wenn die volle Stunde schlägt, klingt noch immer eine 1382 gegossene Glocke. Heute nicht mehr, um die Stadt vor Feuer zu warnen, sondern einfach, weil sie so schön klingt.

Kunsthaus

Kunsthaus 

A friendly alien has landed. Wie eine geheimnisvolle blaue Blase schwebt das Kunsthaus zwischen den Dächern der Altstadt. Die spektakuläre Architektur der britischen Architekten Peter Cook und Colin Fournier beheimatet seit 2003 zeitgenössische Kunst, Ausstellungen und Veranstaltungen. Wenn am Abend die gläserne Außenhaut zwischen den Häusern der Altstadt zu leuchten beginnt, wird deutlich, wie sehr sich Gegensätze anziehen.

Murinsel

Murinsel 

Insel, Muschel oder Schiff? Egal, denn die extravagante Stahlkonstruktion des USamerikanischen Künstlers Vito Acconci aus dem 2003 bringt die Mur näher an die Stadt. Auf der Murinsel kann Kaffee trinken, Veranstaltungen besuchen oder sich einfach ein völlig neues Bild von Graz machen, während die Mur links und rechts munter vorbeifließt.

Schloss Eggenberg

Schloss Eggenberg 

365 Fenster, 31 Räume pro Stockwerk, 24 Prunkräume mit 60 Fenstern, 4 Ecktürme - Jahreszeiten, Wochen, Tage, Stunden, Minuten - alles da. Als Abbild des Universums erbaut, liegt die größte barocke Schlossanlage der Steiermark inmitten eines traumhaften Parks. Mit seiner Originalausstattung und den Sammlungen des Universalmuseum Joanneum zählt es zu den wertvollsten Kulturgütern Österreichs. Pfauen inklusive!

Landeszeughaus

Landeszeughaus 

3.300 Harnische und Helme, 7.800 Handfeuerwaffen, 5.400 Stangenwaffen, 2.400 Schwerter, Säbel, Prunkharnische, ein vollständig erhaltener Rossharnisch und vieles mehr: Das einzige original erhaltene Zeughaus der Welt zählt heute rund 32.000 Exponate. Auf fünf Etagen beherbergt das Landeszeughaus historische Waffen und Kriegsgerät vom Ende des 15. bis Anfang des 19. Jahrhunderts.

Landhaushof

Landhaus 

Ab 1557 errichtete der italienische Baumeister Domenico dell' Allio einen repräsentativen Bau für die Landstände der Steiermark. Noch heute tagen die Abgeordneten des Steiermärkischen Landesparlaments hier im ersten Renaissancebau von Graz, in dessen Mitte der dreigeschossige Arkadenhof durch seine prachtvolle Gestaltung beeindruckt.

Glockenspiel

Glockenspiel 

Komm tanz mit mir! Beim Glockenspiel am gleichnamigen Platz dreht sich dreimal täglich (11.00, 15.00 & 18.00 Uhr) ein tanzendes Steirerpaar in bunter Tracht zu heiteren Melodien. Seit dem Weihnachtsabend im Jahr 1905 sorgen die 800 Stahlstifte auf der mechanischen Spieltrommel so für die musikalische Visitenkarte des Glockenspielplatzes. Als krähender Abschluss der Vorführung hebt dann der goldene Spielhahn seine Flügel.

Mausoleum

Mausoleum 

Der Kaiser ruht gut. 1614 beauftragte Kaiser Ferdinand II. seinen Hofmaler Giovanni Pietro de Pomis mit dem Bau eines Grabmals. Später von Johann Bernhard Fischer von Erlach vollendet, ist das Mausoleum mit der Katharinenkirche heute Teil der Grazer Stadtkrone. Die ovale Kuppel über der Gruftkapelle war die erste ihrer Art außerhalb Italiens. Und mit seinen türkisen Dächern bildet das Mausoleum einen der schönsten Plätze von Graz.

Dom

Dom 

Als Graz noch Kaiserstadt war, ließ Kaiser Friedrich III. 1438 die Domkirche erbauen. Im Innern besticht das harmonische Nebeneinander von gotischer Architektur und barocker Ausstattung. Das Äußere des Doms wirkt relativ schlicht. In der Gotik waren die Fassaden jedoch prächtig bemalt. Das Gottesplagenbild erzählt noch heute vom Schreckensjahr 1480, als Graz Heuschrecken, Krieg und Pest plagten.

Burg & Doppelwendeltreppe

Doppelwendeltreppe 

Über Jahrhunderte immer wieder verändert, finden sich in der Burg Elemente aus Gotik, Renaissance und Biedermeier. So trägt der Sitz der Landesregierung der Steiermark auch heute noch die unter Kaiser Friedrich III. angebrachte rätselhafte Inschrift AEIOU. Auch aus der Gotik stammt die Doppelwendeltreppe, die in jedem Stockwerk trennt um dann wieder für ein paar Stufen zu verschmelzen.

Rathaus

Rathaus 

1893 wurde das Rathaus in seiner heutigen Gestalt fertiggestellt und ersetzte damit den Vorgängerbau aus dem Jahr 1803. Dem Gebäude im späthistoristisch-altdeutschen Stil sollten alle Häuser des Blocks weichen. Doch in der Herrengasse finden sich noch drei schmale Bürgerhäuser, eingespannt in den mächtigen Rathausbau. Ihre Eigentümer hatten sich geweigert, die Häuser dem neuen Rathaus zu "opfern".

Schlossbergbahn

Schloßbergbahn 

In eineinhalb Minuten von der Innenstadt hinauf den Grazer Hausberg: Die Standseilbahn bringt seit 1894 Besucherinnen und Besucher über die 61 %-Steigung auf den Schlossberg zum wunderbaren Panoramablick auf Graz. Runter geht's dann gemütlich mit dem Schlossberglift, eindrucksvoll über die Stufen des Kriegssteiges oder rasant mit der Schlossbergrutsche, einmal durch den Berg.

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