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Grazer Frauenpreis

Würdigung herausragender Projekte

Einladung zur feierlichen Verleihung am 20. Mai

Kommen auch Sie zur Verleihung des Grazer Frauenpreises am 20. Mai.
Kommen auch Sie zur Verleihung des Grazer Frauenpreises am 20. Mai.© Eva & Co, Dreier/Ursprung

Wir laden Sie herzlich zur Verleihung des Grazer Frauenpreises ein!

  • Freitag, 20. Mai 2022, Schloßbergbühne Kasematten
  • Einlass ab 17 Uhr, Veranstaltungsbeginn 18 Uhr

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung bis spätestens 12. Mai 2022 unter
frauen.gleichstellung@stadt.graz.at.

Sie erhalten für die Veranstaltung ein Eintritts-Band, welches dazu berechtigt, den Schloßberglift kostenlos zu benutzen. Das Band können Sie im Referat Frauen & Gleichstellung bis 20. Mai, 12 Uhr abholen. Alternativ senden wir Ihnen das Band postalisch zu. Geben Sie uns hierfür bitte bis 12. Mai Ihre Adresse bekannt.

Das Referat Frauen & Gleichstellung der Stadt Graz würdigt innovative Projekte von und für Frauen mit der Verleihung des Grazer Frauenpreises. Der mit einem Preisgeld in der Höhe von 6.000 Euro dotierte Grazer Frauenpreis wird jährlich vergeben.

Der Grazer Frauenpreis hat zum Ziel, Initiativen zu würdigen, die feministische und frauenpolitische Anliegen vertreten und die Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit verfolgen. Damit wird ganz bewusst frauen- und gesellschaftspolitisches Engagement und Handeln hervorgehoben und öffentlich anerkannt.

Darüber hinaus wird ein Frauenpreis für herausragendes Engagement vergeben. Gewürdigt wird eine verdiente Grazerin für ihren persönlichen Einsatz in der Mädchen- und Frauenarbeit, im feministischen und frauenpolitischen Diskurs und im Bemühen um die Herstellung der Gleichstellung der Geschlechter und von Geschlechtergerechtigkeit. Der Grazer Frauenpreis für herausragendes Engagement löst den bisherigen Frauenpreis für das Lebenswerk ab.

Die wichtigsten Informationen im Überblick

Wer konnte einreichen?

Der Frauenpreis der Stadt Graz 2022 richtet sich an Vereine, Non-Profit-Organisationen, NGO´s bzw. Projektinitiativen, Arbeitsgruppen oder Netzwerkkooperationen aus Graz, sowie an Einzelpersonen, die einen klaren Graz-Bezug haben. Ausgenommen waren Gebietskörperschaften und politische Parteien. Ausgezeichnet wird ein Projekt, nicht eine physische Person oder eine Organisation!

Konnte ein Projekt nominiert werden?

Es waren sowohl Eigen- als auch Fremdnominierungen möglich. Ein Projekt konnte per E-Mail an frauen.gleichstellung@stadt.graz.at mit dem Betreff „Ich nominiere!" nomiert werden. Eine kurze Darstellung des Projektes sowie die Kontaktdaten des Trägers mußten im E-Mail angeführt sein. Mitarbeiter:innen des Referats Frauen & Gleichstellung nahmen mit den Projektverantwortlichen Kontakt auf. Entschied sich das fremdnominierte Projekt für eine Einreichung, war das Einreichformular vom Projekt selbst auszufüllen. Andernfalls hatte die Fremdnominierung keine Auswirkung auf den Grazer Frauenpreis.

Konnte ein künftiges Projekt eingereicht werden?

Eingereicht werden durften nur Projekte, die bereits in Umsetzung oder abgeschlossen sind. Projekte in Planung oder Projektideen werden nicht berücksichtigt.

Gab es bestimmte Kategorien für die man einreichen konnte?

Es wurden keine thematischen Kategorien vorgegeben. Die eingereichten Projekte sollen sich durch herausragende Aktivitäten und Engagement nachweislich für Mädchen und Frauen auszeichnen und feministische und frauenpolitische Anliegen vertreten.  

Wie wurde eingereicht?

Auf graz.at/frauenpreis befand sich ein E-Government-Formular, das vollständig auszufüllen war. Fremdnominierungen erfolgten über eine E-Mail an das Referat Frauen & Gleichstellung (siehe: Kann ein Projekt nominiert werden?).

Wann endete die Einreichfrist?

Am Sonntag, den 10. April 2022

Wie setzt sich die Jury zusammen?

Vorsitzende der Jury ist die Bürgermeisterin Elke Kahr. Von den im Gemeinderat vertretenen Parteien wird je eine Person nominiert.

Wie wird entschieden, welches Projekt den Grazer Frauenpreis 2022 erhält?

Die Jury wählt jenes Projekt aus, welches mit dem Grazer Frauenpreis 2022 und einem Preisgeld in der Höhe von 6.000 Euro gewürdigt wird. Die formale Vorprüfung der eingereichten Projekte übernimmt das Referat Frauen & Gleichstellung.

Wann steht fest, wer den Grazer Frauenpreis 2022 erhält?

Am 20. Mai 2022 findet die Verleihung des Grazer Frauenpreises 2022 auf den Kasematten statt. Erst da wird das Geheimnis gelüftet, für welches Projekt sich die Jury entschieden hat.

Historie zum Grazer Frauenpreis

2021: wurden ausgezeichnet:

  • Projekt: "Tanaka - Girls Day", eingereicht von Prescious Nnebedum
  • Lebenswerk: Petra Ruzsics-Hoitsch, Leiterin des Projekts "Alleinerziehende" der Katholischen Aktion der Diözese Graz-Seckau

2020 fand der Grazer Frauenpreis in dieser Form das erste Mal statt. Die zuvor vergebenen Frauenpreise hatten andere Richtlinien.

  • Projekt: Mezzanin Theater, künstlerisch geleitet von Martina Kolbinger-Reiner und Hanni Westphal, für die Trilogie „Zur Lage der Frau"
  • Lebenswerk: Ilse Wieser von der Koordinationsstelle für Geschlechterstudien und Gleichstellung der Uni Graz

2017: Den Frauen eine Stimme geben

  • 1. Preis: Die Siedlungsbetreuerin und Mediatorin der Wohnbaugruppe ENW Magdalena Liebethat
  • 2. Preis: Maria Bauer, Leiterin der Frauennotschlafstelle Haus Elisabeth der Caritas Graz-Seckau.
  • 3. Preis: Beratungsstelle TARA. Seit 1984 unterstützt die Beratungsstelle TARA Frauen und Mädchen bei sexualisierter Gewalt. Der Preis wurde von Geschäftsführerin Mag.a Ina Mastnak entgegengenommen.

2011: Zur Würdigung von Leistungen von Frauen für Frauen

  • Frauengesundheitszentrum für zwei Kategorien („Frauen & Gesundheit/Medizin" und „Frauen & Bildung/Forschung"). Für das Frauengesundheitszentrum nahm Mag.a Sylvia Groth den Preis entgegen.
  • Elisabeth List wurde mit dem Grazer Frauenpreis in der Kategorie „Karriere" für das Lebenswerk ausgezeichnet.
  • Die Widerstandskämpferin Maria Cäsar wurde mit dem Grazer Frauenpreis für das Lebenswerk ausgezeichnet.


2009: Zur Würdigung von Leistungen von Frauen für Frauen

  • Johanna Klostermann für das Projekt „FIT - Frauen in die Technik"
  • Grete Schurz erhielt den Ehrenpreis für ihr Lebenswerk

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