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Grazer Frauenpreis

Würdigung herausragender Frauen und Projekte

Verleihung des Grazer Frauenpreises 2026 - ein inspirierender Abend voller Begeisterung, Begegnungen und feministischer Stärke.
Verleihung des Grazer Frauenpreises 2026 - ein inspirierender Abend voller Begeisterung, Begegnungen und feministischer Stärke.© Stadt Graz/prontolux

Der Grazer Frauenpreis hat zum Ziel, Initiativen und Persönlichkeiten zu würdigen, die feministische und frauenpolitische Anliegen vertreten und die Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit verfolgen. Damit wird ganz bewusst frauen- und gesellschaftspolitisches Engagement und Handeln hervorgehoben und öffentlich anerkannt.

Die Stadt Graz zeichnet herausragende Projekte von und für Frauen mit der Verleihung des Grazer Frauenpreises aus. Der mit einem Preisgeld in der Höhe von 6.000 Euro dotierte Projekt-Preis wird jährlich an ein Projekt vergeben. Als sichtbares Symbol der Würdigung wird eine Trophäe mit dem Motiv der „Superwoman" überreicht.

Darüber hinaus wird auch der Frauenpreis für herausragendes Engagement verliehen. Ausgezeichnet wird eine verdiente Grazerin, die sich mit großem persönlichen Einsatz für Mädchen- und Frauenarbeit, den feministischen und frauenpolitischen Diskurs sowie für die Förderung von Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit engagiert. Die Preisträgerin des Persönlichkeitspreises "herausragendes Engagement" erhält als besondere Anerkennung ein exklusives Schmuckstück, gestaltet von einer Grazer Künstlerin.

Aus dem Kreis der nominierten Frauen für „herausragendes Engagement" kann die Jury auch den Preis für das Lebenswerk vergeben.

Preisträgerinnen 2026 | Eingereichte Projekte 2026 | Nominierte Frauen 2026 | Preisträgerinnen 2025 | Historie der Superwoman | Historie zum Grazer Frauenpreis

Preisträgerinnen 2026

Am 2. Juni wurde das Geheimnis gelüftet wer die Preisträgerinnen 2026 sind!

Mit dem Grazer Frauenpreis 2026 wurde das Projekt „Klara Kühn und der geheime Experimentierkoffer", eingereicht von Antonia Csuk vom Verein Klara Kühn - Verein zur Förderung von Chancengleichheit, ausgezeichnet. Das Projekt begeistert Mädchen bereits in der Volksschule spielerisch für Technik und Naturwissenschaften und stärkt sie darin, Neues auszuprobieren und stereotype Rollenbilder zu hinterfragen.

Der Grazer Frauenpreis für Herausragendes Engagement 2026 ging an Edith Zitz. Seit vielen Jahren setzt sie sich mit klarer feministischer Haltung für Frauenrechte, gesellschaftliche Teilhabe und soziale Gerechtigkeit ein. Besonders engagiert sie sich für Frauen, die von Mehrfachdiskriminierung betroffen sind und prägt den feministischen Diskurs in Graz nachhaltig mit.

Der Grazer Frauenpreis 2026 ging an das Projekt „Klara Kühn und der geheime Experimentierkoffer".Mit dem Grazer Frauenpreis für Herausragendes Engagement 2026 wurde Edith Zitz ausgezeichnet.

Impressionen von der Preisverleihung 2026

Insgesamt wurden 35 Projekte eingereicht sowie 15 Personen für ihr herausragendes Engagement nominiert. Jede einzelne Einreichung zeigt, wie vielfältig, mutig und kraftvoll Frauen und Initiativen in Graz wirken.

Übersicht: Eingereichte Projekte

Übersicht: Nominierte Frauen für herausragendes Engagement

Herausragende Projekte: Eingereichte Projekte 2026

Projekt: Eingereicht von:
REDE SCHWESTER*, REDE by IN:TRA WORKS    Mafalda, Nina Markart
MUNIS - Blasenschwäche muss nicht sein! Ein System zum aktiv werden bei Blasenschwäche von Aufklärung bis zu Eigeninitiative. Lena Muri
YOUNG TRANS* Gruppe
Psychotherapeutische Gruppe für junge Menschen zwischen 14 und 22 Jahren mit Trans*Gender Themen
Beratungszentrum Courage*, Johannes Wahala
"Frauen, die leuchten" Porträts und Geschichten von Frauen aus Graz Kateryna Fedorova
Grazer Austauschgruppe zur Aufklärung und Unterstützung von Menschen, die von Haarausfall betroffen sind Verena Kofler
Frauennetzwerk - Netzwerktreffen in Graz
Non-Profit-Frauennetzwerk Graz - Förderung von Frauen im Gemeinwohlsektor
Verena Kofler
„Unzähmbare Morgenröte" - Literatur - Buchvorstellung Melanie Köberl
Feministisches Lied über Femizide "Nicht eine mehr!" Gloria Ramic
MASIR - Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen im Kontext von Integration SICHER LEBEN GmbH, Marijana Petrusic
Mother and Baby Care House - zur Unterstützung von jungen Müttern und ihren Kleinkindern im Dorf Guliro, Ruanda Verein Mehr Mut, Nina Bratl
STUDIOFENCO
Fenco & friends
uniT und Kunstlabor Graz, Edith Draxl
Dosta! • Ça suffit! • ! • Yeter! • Chega! • ! • Genug! Jugend am Werk Steiermark  GmbH und Graz Museum, Waltraud Pölzl
Malala im Museum - Patenschaften von Frau zu Frau Caritas Diözese Graz Seckau und Universalmuseum Joanneum, Carmen Kulmer
Ideenwerkstätten für eine periodengerechte Welt!
In der Regel gute Tage - die periodengerechte Schule
Frauengesundheitszentrum, Hanna Rohn
Danaida + Danaida, Daniela Zwierschitz
TCE Awareness Poster THE CAKE ESCAPE - Kulturverein zur Förderung von Diversität und Gleichstellung, Yue-Shin Lin
„Through the Eyes of a Woman" - ein poetischer Kurzfilm, um Frauen Mut zu machen. Katrin Reder
Feministische Freitage
Live-Talkshows zu feministischen Themen
Grazer Frauenrat in Kooperation mit Radio Helsinki, Anna Majcan
morgasms - Das Projekt, um das Patriachat von der Bettkante zu stoßen Katrin Bergmann, Nina Leimlehner
SKATE & CREATE MONTH Frauen-Projektteam der Skate Community Graz, Beatrice Bunjaku
Geschlechtsspezifisches Schmerzverhalten: Entwicklung eines Fragebogens zur Erhebung genderspezifischer Verhaltensweisen und Erfahrungen Magdalena Holter
WeConstruct - das Netzwerk für Frauen aus Bau & Handwerk Andrea Wind
Role Models im Spiegel: Pionierinnen der Macht im Gesundheitssystem FELIN, Paula Nittel
Klara Kühn und der geheime Experimentierkoffer Klara Kühn - Verein zur Förderung von Chancengleichheit, Antonia Csuk
Wurzeln erAhnen - eine literarische Séance Astrid Perz
Dust City Rollers - Feminismus auf Rollschuhen Dust City Rollers, Katrin Borecky
FinanzKRAFT - Finanzielles Selbstbewusstsein für Frauen LebensGroß GmbH, Kathrin Olbrich
Mathe-mag-ich! Fachdidaktikzentrum Mathematik, Universität Graz, Evita Lerchenberger
Kintsugi - deine Geschichte ist die Geschichte vieler Frauen Verlag Kintsugi, Natalie Resch
15 Jahre DIVAN Caritas Diözese Graz-Seckau, Hannah Pacher-Schöffmann
Sichtbarmachung von Frauen in der Technik Ausschuss der Ziviltechnikerinnen der Ziviltechnikerkammer für Steiermark und Kärnten, Astrid Wildner-Kerschbaumer
wo.man.talks Gewaltprävention durch community-basierte Outreach-Arbeit mit als "schwer erreichbar" geltenden Frauen u Männern mit Migrationsbiografie IKEMBA, Livinus Nwoha
COCO-CHANTAL: Die kollektive Revolte der Form Ilkin Beste Ҫוrak
ZORIA: Zusammen für Orientierung und Arbeit Ukrainischer Kulturverein in Graz "Ridna Domivka"
„Du hast es so gewollt", eine Theaterperformance zweite liga für kunst und kultur

Preisträgerinnen 2025

Der Grazer Frauenpreis 2025 und der Grazer Frauenpreis für herausragendes Engagement wurden am 3. Juni auf der Schloßbergbühne Kasematten verliehen. Organisiert und veranstaltet wird der Grazer Frauenpreis vom Referat Frauen & Gleichstellung der Stadt Graz.

Mit dem Grazer Frauenpreis 2025 wurde das Projekt „24/7 Care Kaufladen", eingereicht von Luise Höggerl und Marie Waser ausgezeichnet.

Dabei handelt es sich um eine interaktive Ausstellung, in der symbolische Produkte für Care-Arbeit „eingekauft" werden können. Besucher:innen erhalten eine Rechnung, die den Wert dieser oft unsichtbaren Tätigkeiten sichtbar macht. Das Projekt soll sensibilisieren und Denkanstöße für Gespräche im eigenen Umfeld geben.


Mit dem Grazer Frauenpreis für herausragendes Engagement 2025 wurde Maryam Mohammadi ausgezeichnet. Mohammadi ist Fotokünstlerin, Kuratorin, Kunsthistorikerin und psychosoziale Beraterin.

Sie engagiert sich in all ihren Tätigkeitsfeldern für Geschlechtergerechtigkeit und das Empowerment von Frauen. Ihre Arbeiten beleuchten weibliche Lebensrealitäten und feministische Perspektiven. In Projekten wie DIVAN und Pop-Up Chai der Caritas unterstützt sie gewaltbetroffene Frauen - insbesondere mit Migrationshintergrund - durch kreative und beratende Ansätze zur Förderung von Gleichstellung.
 

Zur Überraschung aller wurde auch heuer aus dem Kreis der Nominierten ein Preis für das Lebenswerk vergeben. Die Expertinnen-Jury entschied sich für Heide Cortolezis.

Seit ihrer Jugend setzt sich Heide Cortolezis für Frauenrechte und Gleichstellung ein. Die Mitgründerin der Frauenberatungsstelle Graz (heute Verein Frauenservice Graz) und des Vereins „nowa" ist Pionierin innovativer Arbeitsmarktpolitik. Mit nowa nahm sie eine Vorreiterrinnen-Rolle in der Beratung und Ausbildung von Frauen in Kooperation mit der regionalen Wirtschaft ein. Sie gilt als ausgesprochene Gender Mainstreaming-Expertin, hat zahlreiche EU-Projekte umgesetzt und den überparteilichen Verein FELIN mitbegründet.

Mehr erfahren: Grazer Frauenpreis 2025 in Bildern

v.l.: Marie Waser und Luise Höggerl (Grazer Frauenpreis 2025 für das Projekt „24/7 Care Kaufladen")v.l.: Judith Schwentner, Maryam Mohammadi (Grazer Frauenpreis für herausragendes Engagement), Elke Kahr und Sibylle Dieneschv.l.: Judith Schwentner, Heide Cortolezis (Preis für das Lebenswerk) und Elke KahrPreisträgerinnen 2025 v.l.: Luise Höggerl, Marie Waser, Heide Cortolezis und Maryam Mohammadiv.l.: Judith Schwentner, Luise Höggerl, Marie Waser, Heide Cortolezis, Maryam Mohammadi und Elke Kahr

Impressionen vom Grazer Frauenpreis 2025

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