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Luisa ist da!

Auch Claudia Orthaber und das Lokal "Mausefalle" machen bei der Aktion „Luisa ist da“ mit. © Ref FG_DanKeRebecca Gölles und das Lokal „Brot & Spiele“ sind bei der Aktion „Luisa ist da“ mit dabei. © Ref FG_DanKeMartina + Mark Farrelly und das Lokal "The Dublin Road Irish Pub" unterstützen die Aktion „Luisa ist da“. © Ref FG_DanKeIngrid Spes und die Discothek Heart nehmen bei der Aktion „Luisa ist da“ teil. © Ref FG_DanKeAnita + Rudolf Zarfl und das Gasthaus Schwarzer Adler sind bei der Aktion „Luisa ist da“ mit dabei. © Ref FG_DanKe

Für Mädchen und Frauen in brenzligen Situationen

„Luisa ist da" startete im Juni 2019 mit einer Pressekonferenz von Frauenstadträtin Judith Schwentner. Die Aktion richtet sich an Mädchen und Frauen, die sich beim Besuch eines Lokals, einer Bar oder einer Diskothek aus einer unangenehmen Situation befreien möchten. Mit der Frage „Ist Luisa da?" können sich Mädchen und Frauen ans Personal wenden und bekommen unmittelbar und diskret Hilfe.

"Luisa-Lokale" in Graz

Der Einladung ein "Luisa-Lokal" zu werden, sind schon zahlreiche Grazer Gastronomiebetriebe gefolgt. Über 30 haben bereits eine der Info-Veranstaltungen besucht. Weitere Info-Veranstaltungen finden im November und natürlich auch 2020 statt.

Offizielle "Luisa-Lokale", die bereits an einer der Info-Veranstaltungen teilgenommen haben.
(Stand: 14. November 2019)

Wir suchen Gastro-Betriebe, die mitmachen!

Wir freuen uns über alle Gastro-Betriebe, die mitmachen wollen, um ein "Luisa-Lokal" zu werden. Die nächsten sechs Info-Termine finden im November statt. 

(bereits stattgefunden)
13. November 2019: Bertha von Suttner - Besprechungszimmer, 1. Stock des Grazer Rathauses

  • Termin 1: 09 bis 10.30 Uhr
  • Termin 2: 11 bis 12.30 Uhr
  • Termin 3: 15 bis 16.30 Uhr

und am

19. November 2019: Bertha von Suttner - Besprechungszimmer, 1. Stock des Grazer Rathauses

  • Termin 4: 09 bis 10.30 Uhr
  • Termin 5: 11 bis 12.30 Uhr
  • Termin 6: 15 bis 16.30 Uhr

Haben Sie Interesse an einem der Termine? Bitte melden Sie sich an unter frauen.gleichstellung@stadt.graz.at oder Tel. +43 316 872-4671. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Nennen Sie uns einfach eine der Termin-Nummern (1 bis 6) und schon ist der Info-Termin für Sie fixiert. Vielen Dank!

Worum es geht: Prävention und Hilfe vor Ort

Die Frage „Ist Luisa da?" lautet der Code, wenn man sich sexuell belästigt oder bedroht fühlt und Hilfe braucht. Diese Hilfe bieten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lokal. Und zwar schnell und einfach. Zum Beispiel werden Freundinnen und Freunde verständigt, Sachen vom Platz geholt, eine Begleitung zu einem Taxi organisiert oder - im Notfall - die Polizei verständigt. „Luisa ist da" ist für Mädchen und Frauen gedacht, selbstverständlich sollen aber auch männliche Lokalbesucher von dem Hilfeangebot Gebrauch machen können.

Wie das Projekt ursprünglich entstand

Das Referat Frauen & Gleichstellung der Stadt Graz hat die Beratungsstelle TARA, den Grazer Frauennotruf bei sexueller Gewalt Steiermark, mit der Umsetzung von "Luisa ist da" beauftragt. Die Initiative dazu kam von der Grazer Frauenstadträtin Mag.a Judith Schwentner. Mit dabei ist die Fachgruppe Gastronomie der WKO Steiermark und beratend zur Seite steht die Polizei.

Schon im Jahr 2014 wurde die Idee in den USA geboren, Nachtlokalitäten-Personal zu schulen, und auf sexuelle Gewalt und Rassismus zu sensibilisieren. Und natürlich gelangte die Kampagne auch nach Europa.

Mit „Luisa ist hier!" wurde eine Sicherheitskampagne im deutschsprachigen Raum publik gemacht. Der Frauennotruf Münster e.V. nahm sich ein Beispiel an „Ask for Angela" in Großbritannien und entwickelte ebenfalls ein Konzept für ihre Präventionskampagne „SICHER FEIERN" (vgl. Frauennotruf Münster, 2018). „Luisa" wurde in Deutschland als Projektname gewählt, da er die „Kämpferin" bedeutet und Frauen in Notsituationen Mut geben soll. „Luisa ist hier!" ist mittlerweile nicht nur in deutschen Bundesländern vertreten, sondern hat es auch über die Grenzen hinaus nach Innsbruck und Zürich geschafft. Graz ist nicht im "Luisa ist hier!"-Netzwerk von Münster. In Vorarlberg gibt es das Projekt „Lotta".

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