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Gemeindewohnung - Mietzinszuzahlung

Wichtig zu wissen

Mieter bzw. Mieterinnen, die von Wohnen Graz eine Gemeindewohnung zugewiesen bekommen haben, können um Mietzinszuzahlung ansuchen.

Bei der Mietzinszuzahlung handelt es sich um eine freiwillige Leistung der Stadt Graz. Es besteht kein Rechtsanspruch.

Zu den Voraussetzungen und erforderlichen Unterlagen.

So funktioniert es + Formular

Wie reichen Sie Ihren Antrag ein?

Mit diesem Formular: Mietzinszuzahlung – Ansuchen

  • per Post an AMT FÜR WOHNUNGSANGELEGENHEITEN, Mietzinszuzahlungsreferat, Schillerplatz 4, 8011 Graz
    persönlicher Posteinwurf (Briefkasten) am Schillerplatz 4, 8011 Graz ist auch möglich
  • per E-Mail an mietzinszuzahlung@stadt.graz.at

Notwendige Unterlagen

Bitte alle Unterlagen in Kopie anschließen:

  • Mietvertrag
  • Einkommensnachweise von allen Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben:
    • Lohn- oder Gehaltszettel der letzten 3 Monate
    • Lehrlingsentschädigungsnachweis
    • letzter Einkommenssteuerbescheid bei Selbständigkeit
    • Pensionsnachweis
    • Bezugsbestätigung für Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Mindestsicherung, Wochengeld, Krankengeld, Kinderbetreuungsgeld, Familienbeihilfe
    • Alimentations- und Unterhaltsleistungen
    • Studienbeihilfe
  • bei Kindern ab dem vollendeten 15. Lebensjahr, Lohnzettel oder eine Schulbesuchsbestätigung bzw. bei studierenden Kindern eine entsprechende Bestätigung der Universität
  • Bestätigung der Hausverwaltung über die Miete, die Betriebs- und Heizkosten und über die Nutzfläche der Wohnung
  • Bestätigung über den Bezug und die Höhe der Wohnunterstützung des Landes Steiermark (Abteilung 11), Mietzinsbeihilfe oder anderer Zuschüsse für die Wohnungskosten

Fristen + Termine

Die Bewilligung der Mietzinszuzahlung erfolgt höchstens auf die Dauer eines Jahres ab Einlangen des Ansuchens mit allen erforderlichen Unterlagen.

Stellen Sie bitte spätestens zwei Monate vor Auslauf der Mietzinszuzahlung den Antrag auf Weitergewährung.

Kosten: keine

Kontakt

Mietzinszuzahlungsreferat
8010 Graz, Schillerplatz 4
Tel: +43 316 872-5423
E-Mail: mietzinszuzahlung@stadt.graz.at
Öffnungszeiten / Parteienverkehr:
Wir sind für Sie da - bitte nutzen Sie unsere Kontaktmöglichkeiten über Telefon oder E-Mail. Wir haben bis auf Weiteres keinen Parteienverkehr.

Erreichbarkeit, Parken, Barrierefreier Zugang

ÖV3, 60, 63, 64  (Haltestelle/n Schillerplatz, Krenngasse)
Parken: Gebührenpflichtige Kurzparkzone, Behinderten-Parkplätze in der Herrandgasse
Barrierefreier Zugang: über Eingang Lift Herrandgasse (bitte läuten)

Voraussetzungen

Grundvoraussetzungen für die Gewährung einer Mietzinszuzahlung:

  • Sie sind Mieter/Mieterin einer Gemeindewohnung
  • Sie haben bereits Wohnunterstützung beim Land Steiermark beantragt
  • Sie haben alle gesetzlich vorgesehenen Beihilfen in Anspruch genommen
  • Ihre Monatsmiete (inkl. Betriebs-, Heizkosten und Umsatzsteuer) ist unter Berücksichtigung der angemessenen Nutzfläche höher als 33 % Ihres Nettohaushaltseinkommens

Was ist die angemessene Nutzfläche?

Die angemessene Nutzfläche für eine Person beträgt 50 m². Für zwei Personen 70 m² und für jede weitere im gemeinsamen Haushalt lebende Person werden 10 m² dazugerechnet.

Was zählt zum Nettohaushaltseinkommen?

Das Nettohaushaltseinkommen ist die Summe der Einkommen (inkl. Urlaubs und Weihnachtsgeld) aller im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen.

Als monatliches "Nettoeinkommen" gilt 1/12 des Nettohaushaltseinkommens.

Zum Einkommen gehören:

  • Arbeitseinkommen (Lohn, Gehalt)
  • Einkommen bei Selbständigkeit
  • Pension
  • Lehrlingsentschädigung
  • Arbeitslosengeld
  • Notstandshilfe
  • Mindestsicherung
  • Wochengeld
  • Krankengeld
  • Kinderbetreuungsgeld
  • Familienbeihilfe
  • Unterhaltsleistungen
  • Alimentationszahlungen
  • sonstige Beihilfen

Unberücksichtigt bleiben Pflegegelder nach dem Bundespflegegeld- und Steiermärkischen Pflegegeldgesetz sowie die erhöhte Familienbeihilfe.

Keine Mietzinszuzahlung wird gewährt, wenn Sie oder einer Ihrer MitbewohnerInnen über Immobilieneigentum bzw. sonstiges Vermögen verfügen.

Die Überweisung der Zuzahlung erfolgt ausschließlich an die zuständige Hausverwaltung.

Achtung!

Sollte sich im Nachhinein herausstellen, dass unrichtige Angaben gemacht oder wesentliche Umstände verheimlicht wurden, wird die Zuzahlung sofort eingestellt und die zu Unrecht empfangene Zuzahlung ist zurückzuzahlen.

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